Umzug mit vier Pfoten

Nach sehr langer Zeit, ergriff mich endlich wieder das Schreibfieber. Also mal nicht auf einem Donnerstag, sondern spontan auf einem Sonntag 😉 Entschuldigt bitte die lange Abstinenz, aber die letzte Zeit war recht anstrengend. Es ist viel passiert. In kurzer Zeit kann sich die Familiendynamik ändern, Probleme entstehen und sich wieder lösen und kleine Streitigkeiten aufkommen über die man nach ein paar Minuten wieder lachen kann. Kurz um, es hat sich sooo viel verändert, dass ich umziehe….mal wieder. Es ist gerade mal ein Jahr und sieben Monate her, als ich in die Wohnung meiner Träume zog und nun stehe ich wieder vor ausgepackten Kartons,einer neuen Einrichtung und einem kleinen entspannten Kovu, der Kartons für seine neue Leidenschaft erklärt.

Den Rucksack hast du bestimmt nur für mich hier hingelegt – Kovu. immer.

Der erste Umzug für den kleinen Kater, der vierte Umzug in sieben Jahren für mich -.-

Es gibt einige Umstellungen für Kovu. Er hat ein völlig neues Gebiet erkundet, neue Lieblingsplätze entdeckt und auf einen neuen Menschen ist er auch getroffen. Denn wir sind mit der Familie zusammen ins Haus gezogen.

Das klingt manchmal leichter als es ist. Zum einen möchte man sich nicht als Gast fühlen, sondern ein Zuhause entdecken und sich wohlfühlen. Nimmt man den „alten“ Kratzbaum mit? Kauft man gleich zehn neue Körbchen um es dem Kater so einfach wie möglich zu machen?

Der kleine Flausch auf vier Beinen ist sehr entspannt beim Möbel aufbauen und Kartons packen macht ihm sogar Spaß. Kein lautes unvorhergesehenes Geräusch kann ihn aus der Ruhe bringen. Das kann vermutlich auch nur der Staubsauger, der ihn fauchen lässt. Somit ist die Vorbereitungsphase schon mal recht entspannt.

Der Umzug an sich ist auch endlich vollendet. Er wohnt  in einem Zimmer mit Futter, Leckerlis und seinem Rückzugsort, während wir schwere Möbel geschleppt haben. Apropos welche Möbel des Tieres nimmt man mit? Bei den letzten Umzügen, die ich mit meiner Mieze Emma machte, dachte ich mir immer daran etwas Gewohntes mitzunehmen. Ein Körbchen, den Kratzbaum oder ihre Lieblingsdecke. Es empfiehlt sich stets Dinge mitzunehmen, die sie mit ihrem Zuhause verbinden. Dabei kann auch gern der Kratzbaum mit, auch wenn der eh mit der neuen Wohnung erneuert werden sollte. Neue Umgebung, neue Menschen, ungewohnte Gerüche. Wenn wir uns mal in die Vierbeiner hineinversetzen kann das sehr erschreckend sein. Daher nehmt immer mit, was euer Tier mit Wohlbefinden verbindet 🙂

Bevor man aber so weit ist, sollte man die neuen Räume kennen, die neuen Mitbewohner und die Grenzen festlegen. Kovu bewohnt sein eigenes Zimmer, welches wir auch als Wohnzimmer nutzen dürfen. Die erste Idee ihn durchs ganze Haus streifen zu lassen, haben wir nach einem Monat wieder verworfen. Denn der kleine Mann erkundet gerne alles. Auch oben auf Regalen, auf denen Gläser oder Bilderrahmen stehen. Eines Abends stand die Tür ein Spalt offen und der feine Herr hatte endlich die Möglichkeit zu fliehen. Ihr könnt euch vorstellen, wer voller Panik zitternd in der Küche saß, weit weg von Mama und Papa. Ein Glück wurde er schnell vor der bösen fremden Welt gerettet 😉

 

Manchmal kommt man doch etwas durcheinander mit der Zeitplanung. Denn Haus und Garten bedeutet Arbeit. Also man arbeitet, zuhause sitzt man dann noch mit der Familie zusammen, geht dann in den Garten und weil man irgendwann körperlich komplett k.o. ist, geht man abends noch schwimmen um den Rücken zu entspannen. Man versucht allen gerecht zu werden. Der Familie möchte man nicht vor den Kopf stoßen, der Garten und Haushalt möchte mal gemacht werden, Freunde hat man auch noch, Hobbys, sowie Hausaufgaben und andere Pflichten. Von seinem Partner möchte man auch etwas haben, denn der ist der Einzige, der etwas Ruhe in meinem Kopf schafft und gleichzeitig möchte man auch noch für den kleinen Kater da sein, der sonst alleine in seinem Territorium sitzt und wartet. Für mich selbst bleibt da kaum noch Zeit, geschweige denn für den Blog. Aber in Zukunft möchte ich mir die Zeit nehmen und hoffentlich wieder regelmäßig schreiben.

Kovu fühlt sich wie zuhause, ich hoffe so fühle ich bald auch 🙂

 

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