Aufruf zur Blogparade: Trick or Treat

Halloween- ein Brauch in der Nacht vor Allerheiligen vom 31.10. auf den 01.11. eines jeden Jahres. Erfunden von katholischen Iren (nicht Irren, wie man heute vermuten mag) und mit in die USA genommen und ausgebaut.
Auch in den keltischen und heidnischen Kulturen gab es ein ähnliches Fest namens Samhainfest (wer Outlander kennt, dem klingeln die Ohren).  Es wird gesagt, dass

High Five

man in dieser besonderen Nacht Zugang zur Anderswelt hat.

Wenn man nun aber das Wort Halloween sagt, bekommt man sofort „Trick or Treat!“ entgegen gebrüllt oder aber auf Deutsch „Süßes sonst gibts Saures!“. Das, was man am 31.10. auch an der Haustür von Minigeistern mit gruseligen Gesichtern vorgeworfen bekommt.

Lasst uns unser eigenes „Trick or Treat“ ganz ohne Haustüren spielen.

Thema: Trick or Treat

Trick erklärt sich. Poste einen coolen Trick und erklär, wie ihr ihn gelernt habt

Treat übersetzen wir hier nicht mit Saures, sondern mit den weiteren Übersetzungsmöglichkeiten: Vergnügen, extra Gaumenfreuden (laut PONS). Hier postest du ein Leckerlirezept oder eine besondere Mahlzeit, wie eine tolle BARF-Kreation.

So kannst du mitmachen:

➡ Poste am 31.10.2017 einen Artikel mit entweder einem Trick oder einem Treat.

➡ Schicke mir den Link [warnowtatzen@gmx.de} oder poste ihn hier in den Kommentaren bis 31.10.2017, 12:00 Uhr (gern auch früher)

➡ Du hast keinen Blog? Dann sende mir deinen Artikel per E-Mail und ich veröffentliche ihn hier am 31.10.2017 und poste sie der Reihe nach mit eigener Bewerbung.

💡 Bitte poste als Treat keine Produktempfehlung oder Werbung

Der 31.10.2017

Ich werde einen Sammelpost schreiben und euch alle verlinken, dass wir schmökern können, womit wir am Abend entweder die meisten Naschigkeiten erhaschen oder die besten Schmausigkeiten des Ortes verteilen können.

Wir freuen uns auf eure Artikel!

 

Merken

Digital Detox: Wir sind dann mal off! [Blogparade]

Neele und die süße Wilma machen gerade Detox. Also nicht mit grünem Saft und komischem Essen, sondern vom digitalen Wahnsinn.

Ich beneide sie. Zu dem Mut und vorallem der Möglichkeit.

Irgendwie machen wir das im Moment ja auch zu 80%.

Wir posten kaum, schreiben nicht und auch sonst sind wir im Moment ziemlich unaktiv.

Als ich angefangen habe zu schreiben, konnte ich mir das gar nicht vorstellen. Mindestens jeden zweiten Tag musste ein Beitrag erscheinen. Jeden Abend habe ich alle möglichen Blogs und Facebookgruppen gelesen. Habe mich geärgert, wie man das ein oder andere schreiben kann.

War neidisch über den super erfolgreichen Beitrag bei jemand anderem oder auf die tolle Idee, die jemand hatte, der nicht Anika heißt.

Ich war von mir selber nicht mehr überzeugt, dass ich eine gute Hundehalterin bin- immer wenn ich Sonntags mal erst mittags  um 12 Uhr aus dem Bett gekrochen bin und schon bei Facebook gesehen habe, was alle anderen schon gemacht haben…drei Stunden Extrembergsteigen und runter per Fallschirm, alles mit Hund, der sich zwischendrin mega süß eine Erdbeere schmecken lässt und festgehalten mit der Spiegelreflex.

Und mein Dickerchen lag schnarchend vor der Tür, als ich Facebookend über ihn stolperte.

Notdetox?

Kurz vor dem Umzug war der Speicher meines Handys voll…eigentlich ist der fast immer voll, weil ich jeden Mist fotografiere; Adgi beim Schlafen, Scar beim Spielen, den neuen Garten und die gemalerten Streifen. Alles festgehalten.

Tja da konnte ich dann aber keine Bilder mehr machen und keine löschen, es hatte ja einen Grund, warum ich sie gemacht habe. Die Festplatte war schon lange im Karton verschwunden.

So fing es dann an. Die Dinge, die ich sonst für euch schreibe, fotografiere ich mit meinem Smartphone und das ist weggebrochen.

 

Also wurde es ruhig und statt zu Schreiben und zu Grübeln sitze ich Abend für Abend auf meiner Terasse und schaue Adgi zu, wie er mit dem Nachbarshund am Zaun spielt und lese.

Ihr glaubt nicht, wie schön das ist.

Ich habe in einer Woche zwei Bücher a 800 Seiten verschlungen und könnte euch im Moment mehr über die verkorkste Beziehung von Tessa und Hardin schreiben oder was sich dieser Hardin einfällen lässt, mich so in seinen Bann zu nehmen.

Kopfüber bin ich von virtuellen Welt in die Welt in meinen Kopf. Kurzzeitig hätte ich hier fast eine neue Rubrik aufgemacht.

Was macht das mit mir?

Als erstes hält mein Akku länger.

Und ich bin entspannter.

Ich merke, dass ich mir Druck gemacht habe, wollte, dass meine Beiträge gelesen und geteilt werden, wollte höher, schneller, weiter. Aber eines blieb auf der Strecke: Ich.

Jetzt, wo ich zwischendurch alles etwas lockerer angehe und mir bewusst Auszeiten nehme, ist dieses Pflichtgefühl weg und damit auch die selbstgemachte Last.

Versteht das nicht falsch, ich schreibe gern für euch.

Aber ich lebe auch gern und mein Leben besteht nun mal nicht nur aus meinen zwei Zuckerschnuten und die andere Seite meine Lebens hat einfach im Moment einen großen Teil eingenommen und diesen Teil auszuleben macht Spaß und frei.

Vielleicht sollten gerade wir doch recht festgelegten Blogger hin und wieder eine Pause machen und uns auf all das andere in unserem Leben konzentrieren.

Sind wir das nicht auch irgendwie unseren Familien schuld?