[PünktchenWelt] Autotetris mit Wolf und Schaf

…oder so ähnlich.

Kennst du das Spiel, bei dem du 3 Schafe hast und 3 Wölfe und die auf eine Insel bringen musst aber nicht weniger Schafe als Wölfe und so weiter?
So ähnlich sieht es aus, wenn Adgi, Pünktchen und ich weg wollen.

Der kleine Mann sitzt auf der Rückbank in seinem Sitz und Adgi auf einer Automatte daneben. Da ich mich jetzt für einen kleinen Flitzer entschieden habe, kann Adgi nicht in den Kofferraum, wenn der Kinderwagen drin ist und auch sonst ist es dort wohl zu eng.

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Tag des Knuddelns trifft auf Tag der Jogginghose

Zwei coole Welttage an einem Tag? Folter! Aber zum Gück gehöre ich zu der unsportlichen Fraktion, was nicht nur mit dem Baby zu tun hat, sondern einfach ein Fakt ist. Das ist auch der Grund, weswegen bei mir die zwei Tage perfekt zusammen passen. Denn bei mir sind Jogginghosen ausschließlich zum Kuscheln da.
Und zum Spazierengehen mit Adgi. Denn wir sind meist auf Wald und Wiesen unterwegs und da ist viel zu schade eine gute Hose anzuziehen. Modisch chic wirst du mich im Dorf wohl nie sehen, oder wenn du zu Besuch kommst.
Schlauerweise haben wir unseren Freunden schon beigebracht in Jogger zu kommen oder zumindest eine mitzubringen.

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Zieh-deinen-Hund-an-Tag

Heute ist Zieh-deinen-Hund-an-Tag, ein schöner Tag.
Ich mag Adgi anziehen, er mag das nicht. Durch musste er da trotzdem.

Und zwar musste er 2 Outfits anziehen, die dieses Jahr besonders spannend für uns werden. Ich hatte noch tausend im Kopf, aber wir leben in einer Demokratie und deswegen einigten wir uns auf 2 Outfits.

Hochzeit von Freunden

Im April sind wir auf einer Hochzeit eingeladen und da ich Hochzeiten liebe, freue ich mich schon wahnsinnig. Da man vor Ort Bungalows mieten kann, haben wir uns entschieden für 2 Nächte zu fahren und Adgi mitzunehmen. Natürlich kommt Pünktchen auch mit und deswegen werde ich wohl weniger Feiern und mehr Zeit im Zimmer verbringen, weswegen der Dicke nur bei der Trauung und dem Essen so wirklich allein ist. Es ist aber auch ein schönes Training, dass wir in einem Hotel schon mal begonnen haben. Dort haben wir uns einfach ein Babyphone geben lassen und konnten so gut sehen, ob er es mit Fassung trägt. Außer Schnarchen war da nichts zu hören.

Sommerurlaub

Das wird mein Highlight, denn wir fahren mal wieder im Sommer nach Nordfriesland. Das haben wir zu Beginn der Beziehung gemacht, sprich vor 7 Jahren und seither waren wir immer in der Nebensaison da, was seinen Charme hat. Aber ich will mal wieder in der Nordsee planschen und Softeis gegen Wärme essen. Außerdem haben wir ganz viele tolle Geocachingstrecken entdeckt, wofür Sonne gut ist.
Und im Sommer kann man reiten auf dem Hof, ich will meinen dicken Hintern auch mal wieder auf ein Pferd schmeißen. Mir fehlt der gute alte Fritz. Naja und dann ist da die Wiese vor dem Haus, auf dem ich schon als kleines Mädchen lag. Dieses Jahr wird tatsächlich mein Sohn dort liegen.

Keine Angst, Rettungsschwimmer Adgi ist im Einsatz!

 

Was sind eure Highlights in diesem Jahr?
Lassen sich eure Tiere auch anziehen?

Schlabbersabber- es gibt nur 2 Möglichkeiten

Anmutig rennt er über das Feld.
Adgi stolpert in maximaler Geschwindigkeit über das Feld. Er rennt und rennt und durch die Anstrengung beginnt er zu speicheln. Der Geruch nach Schwein und Reh und der Gedanke an einen Braten aus eben jenem fördern den Speichelfluss nur dezent. Er hoppst und würde am liebsten Jubeln. FREIHEIT!!!!

Nach seiner großen Runde des Freibrennens steht er vor uns und schüttelt sich glücklich. Das Grinsen wird immer breiter und nach dem nächsten Kopfschüttler ist der da:

Ein riesen Sabberpfaden quer über die Nase.

Yammi, so ein Sabberfaden

Und dann steht man da und muss sich entscheiden: lassen oder wischen?!

Der „Lasser“

Der Lasser denkt nicht weiter darüber nach. Wenn die Sabber allein dahin gekommen ist, wird sie auch allein wieder weggehen.
Oftmals hat der Lasser keine Kinder und würde sich selber auch nicht als Kindermensch bezeichnen. Beides geht oft einher.
Auch im Umgang mit Hund nicht der Helikopterbesitzer. Sein Hund macht gern mal eine große Runde und nimmt ausgiebige Schlammbäder. Getreu dem Motto „Nur ein matschiger Hund, ist ein glückicher Hund“ leben sie gemeinsam.
Der Lasser sieht die Dinge lockerer und das weiß der Hund auch.

Auf Außenstehende wirkt der Lasser manchmal ein wenig unterkühlt zu seinem Hund, lässt er ihn doch mit Sabber mitten im Gesicht rumlaufen und hat wahrscheinlich selber Sabber (seiner Hundes) an der Jogginghose.

Der Wischer

Der Wischer ist immer perfekt ausgestattet und hat immer alles dabei. Sogar Taschentücher, weil man immer damit rechnet, dass der Hund sich besudelt.

Oft sind es Menschen mit Kinder, die ohnehin immer alles dabei haben (ich wünschte, ich würde so werden). Der Wischer hat immer alles im Blick und achtet darauf, dass der Hund ordentlich aussieht.
In bester Vorbereitung hat der Wischer nicht nur ein Taschentuch dabei, sondern direkt ein hautfreundliches Feuchttuch (deswegen auch eher mit Kind).
Sobald sich die Sabber auf die Nase gelegt hat, wird sie sauber gewischt und dann kann der Hund wieder gehen.

 

Ich bin definitv der „Lasser“. Adgi muss mit seinem Speichel nach Hause laufen. Das liegt zum einen daran, dass ich immer ohne alles los laufe und zum anderen finde ich es eklig das Sabbertaschentuch in die Tasche zu stecken. Denn ich vergesse das da drin und dann fässt man unvermittet in die Tasche und langt in das Taschentuch.

Aber ich muss zugeben, dass manchmal der „Wischer“ in mir durchbricht. Dann, wenn wir mit Adgi in der Stadt oder im Altersheim unterwegs sind. Tja, dann wische ich ihm den Faden weg. Wir wollen wenigstens ein bisschen zivilisiert wirken.

Gepannt bin ich auf die Zeit, wenn der Wurm da ist und ich -hoffentlich- ein wenig besser ausgestattet bin.

Trotz allem muss ich ganz offen gestehen, dass Adgi schon ein wenig niedlich ist, wenn er da so glücklich vor mir sitzt und der Sabberfaden Zeuge seines Spaßes ist.

Was bist du? Wischer oder Lasser?


P.S. Leg nicht jedes Wort auf die Goldwaage. 😉

Vom Hellsehen und getreten werden

Viele kennen die Neuigkeiten schon, andere haben es sich bei dem Satz vom Babybrei bei unserem Futteraustritt schon gedacht: wir bekommen ein Baby. Im März wird unser Rudel perfekt.

Die meisten Fragen mich, wie die Tiere reagiert haben und da beide einfach einmalig reagiert haben, möchte ich davon berichten.

Adgi- immer der Nase nach

Micha war schnell klar, dass ich schwanger bin. Ich habe den Gedanken weit von mir geschoben. Sehr weit. Das bisschen Übelkeit und die Müdigkeit…einfach überarbeitet dachte ich mir. Gut, dass ich auf dem Hurricane so müde war, dass ich mich allein hingelegt habe hätte mir auch zu Denken geben können. Aber hinterher ist man ja bekanntlich immer schlauer.

Auch, wenn der Test schon bereit lag weigerte ich mich. Doch dann stand Adgi eines Morgens vor mir. Sah mich an, steckte die Schnute zwischen meine Beine (jeder der Adgi kennt, weiß wie ich das meine), zog sie wieder hervor, nieste und schaute mir tief in die Augen. Da war dann der Test auch überflüssig, trotzdem machte ich ihn und siehe da:positiv.

Nun begann die Zeit des Zitterns, denn man sagt, die ersten 12 Wochen sind am gefährlichsten, dass das kleine Wunder doch nicht seinen Platzz einnehmen möchte.

Scar-dein ist mein ganzes Herz

Zwischen Woche 7 und 8 wird aus einem Haufen Zellen ein richtiges Leben: das Herz beginnt zu schlagen.

In der ganzen Zeit war ich super müde und legte mich jeden Nachmittag auf das Bett und las eine Stunde. Jeden Nachmittag hat Scar sich zu mir gelegt und auf mich aufgepasst. Die Unwissenheit war furchtbar. Hatte ich doch erst in der 10ten Woche wieder einen Termin bei meinem Arzt. Jeden Tag hoffte ich, dass das Herz loslegt.

Eines Abends legte ich mich, wie jeden Abend, auf den Rücken auf das Sofa. Scar kam dazu und kletterte behutsam auf meinen Bauch. Er legte seine Pfote dahin, wo das Wunder geschehen sollte und schnurrte. Er schnurrte so intensiv, dass ich das Gefühl hatte, das Baby zu spüren. Was reichlich unwahrscheinlich ist und auch gar nicht möglich. Aber es war einer dieser unbeschreiblichen Momente, an dem man sich sicher ist. In diesem Moment wusste ich, das Herz hat es geschafft.

Inzwischen schiebt er sich immer öfter an den Bauch. Versucht aber nicht mehr direkt drauf zu liegen, denn er hat letztens einen Hieb in den Bauch bekommen. Das fand er weniger amüsant. Ich umso mehr.

Seither weichen sie beide nicht mehr von meiner Seite. Allerdings kann ich auch nichts von Eifersucht oder ähnlichem berichten, was man in vielen Ratgebern liest. In der nächsten Zeit werde ich mal das ein oder andere erzählen,  aber keine Angst, ich werde kein Mamablog 😉

Welche Erfahrungen hast du gemacht? Hat dein Haustier auch schon mal eine Veränderung bei dir angezeigt?

Adgis Kopf-eine Melodie

„Oh Mist, erwischt!“
„Tja Adgi, ich weiß wirklich nicht, was du erwartet hast, wenn du dich oben ins Bett fallen lässt.“

„Ja, aber ich war doch ganz leise!“

„Ähm Adgi, schleichen musst du aber noch üben.“
„Ja, aber ich war schon richtig leise!“

 

So oder ähnlich unterhalte ich mich mit dem Hund. Micha macht einen großartigen Adgi-Synchronsprecher. Ein leichtes Lispeln und immer ein wenig neben der Spur. Der Hund schaut dabei auch immer passend. Weshalb ich davon ausgehe, dass wir mit der Wahl der Worte absolut richtig liegen.

Aufsteigene Gedanken

Wenn man Adgi eine Weile beobachtet, kann man die Worte und Gedanken in seinem kleinen Kopf förmlich hören und aufsteigen sehen.
Er denkt so furchtbar offensichtlich. Ab und an denkt er so scharf nach, dass ich lieber einen Eimer Wasser neben ihn stellen möchte, weil ich befürchte, dass der Kopf in Flammen aufgehen wird. Er wägt ab, denkt einen Schritt weiter und dann ist der Moment vorbei und Adgi hat ihn wegen des Denkens verpasst. Geht mir aber auch oft so.

Generell ist Adgi oft mit Grübeln beschäftigt. Oft liegt er mit offenen Augen in einer Ecke und grübelt vor sich her und dann kommt mir immer ein Songschnipsel von einer meiner Lieblingsbands AnnenMayKantereit aus „3. Stock“ in den Sinn:

Erzähl mir von dir, um mich abzulenken
Wenn das traurige Gedanken denken beginnt

Wenn der Kopf summt

Andern Tags tippelt er so vor sich her und schnüffelt hier und da, dass man eine Melodie empfängt, die in seinem Kopf vor sich geht. Als würde er die ganze Zeit summen. Gerade, wenn er mit anderen Hund unterwegs ist. Als wir mit Moe und Luna am Strand waren zum Beispiel, hatte ich das Gefühl, dass er Summen würde. Sein leises, unbeschwertes Summen. Vielleicht ist das der Schlüssel, warum andere Hund einfach mit ihm klarkommen und neben ihm her laufen. Ob seine Melodie auf die anderen Hunde wirkt? Ob sie die Melodie hören können?
Ich kann nicht mal genau sagen, dass ich sie höre, es ist eher, als würde man sie fühlen, eine Schwingung, die von ihm ausgeht und die müssen doch die anderen auch spüren, oder?

Bei unserem ersten Treffen nannte Stephie Adgi einen kleinen Autisten, der in seiner eigenen Welt steckt und irgendwie lässt mich das bis heute nicht so richtig los. Autistisch ist er vom Krankheitsbild her nicht. Nein, nein. Aber er lebt ganz und gar in seiner eigenen Welt. Mit seiner zauberhaften Melodie.

 

Wenn du mich fragen würdest, was es für ein Lied ist, dann kann ich dir kein bestimmtes nennen, auch vor summen kann ich es dir nicht, denn es ist nicht immer das Gleiche. Es kommt drauf an, wobei er summt. Wenn er schnüffelnd unterwegs ist, dann ist eine schnelle Melodie, leicht gehetzt und aufgeregt kurzatmig.

Beim Strecke machen ist es ein tiefes, verlorenes Summen. Absolut gedankenverloren und hier und da mal wieder ein bekannteres Stück aufgreifend. Als hätte er Zeit, sich Gehörtes ins Gedächtnis zu rufen. Aber genau so unstetig wie er die Seiten des Weges wechselt, genauso stetig ändert sich das Lied, durchbrochen von eigenen Sequenzen. Manchmal kommt einem nur der Bruchteil einer Sekunde bekannt vor und manchmal macht die eigene Fantasie mit dem Lied weiter.

 

Kennst du Mumble aus  „Happy Feet“ ? Der kleine Pinguin, der sein eigenes Lied hat, aber nicht singen kann, wie all die anderen Pinguine? Stattdessen steppt er seinen Herzenssong, den angeblich jeder Pinguin in sich hat und nur so seine große Liebe finden kann.
Tja, Adgi ist irgendwie wie Mumble, nur, dass er summt statt steppt und eine ganze Weile braucht, um seinen Herzenssong zu finden, während ihm viel durch den Kopf geht.

Kennst du das Gefühl?

[Blogparade] Trick or Treat

Es ist so weit: die Türen der Anderswelt sind geöffnet!

Heute ist der 31.10.2017 und damit Halloween. Die Süßigkeiten sind in der Schale, die Kürbisse geschnitzt und die Hecke ist Klopapierunfreundlich zurück geschnitten.

Für heute habe ich eine kleine Blogparade ausgerufen, in der ich euch gebeten habe, entweder einen kleinen Trick oder einen Treat zu veröffentlichen. Poste gern deinen Link in das Kommentarfeld und ich kann hier die Liste der Beiträge schick machen. Ich bin ganz gespannt!

Natürlich haben auch wir eine Kleinigkeit vorbereitet und zwar einen Treat:

Bananenchips

Es wirklich nur eine Minikleinigkeit, die in der Heizsaison unbedingt ausgenutzt werden sollte.

Du brauchst:

  • Banane
  • Alufolie
  • Reibe
  • Hitzequelle
Besonders wichtig ist das Einhornklebeband
  1. Reibe die Banane mit Reibe in dünne Scheiben (je dünner, desto schneller werden sie fertig)
  2. Falte die Alufolie zu einer kleinen Schale und verteile die Scheiben darin, das kann ruhig eng sein, da sie immer ein wenig zusammen schrumpfen.
  3. Stelle die Schale auf eine Hitzequelle. Am besten geht es auf dem Kamin. Es geht aber auch die Heizung oder Alternativ der Backofen mit Umluft auf 50°C und alle 20 Minuten die Feuchtigkeit aus dem Kamin lassen.
  4. Wende die Scheiben immer mal wieder. Anfang kleben sie ein wenig aber, bei der zweiten Wendung geht es ganz einfach.
  5. Wenn die Chips braun sind und hart werden, nimm sie von der Hitze.
  6. Lager die Chips mindestens einen Tag ohne einen Deckel darauf. Dann ziehen sie nch mal gut an Härte nach. Danach kannst du sie auch in ein Glas legen.

Ich sag ja, es ist nur eine Kleinigkeit, aber besser als das, was man in den Läden zu kaufen bekommt an Trockenobst. Du kannst auch Äpfel etc. auf diese schonende Art trocknen.

Übrigens trocknen wir an einem Abend mit einem guten Film 4 Bananen und die halten sich eine ganze Weile.

 Die gesammelten Werke für kleine Angeber

Trick

Treat

 

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[Blogparade] Adgis Gesetze

Shiva hat ihre Gesetze klar formuliert und dabei habe ich mir gedacht: Hey, ich bin hier noch nie zu Wort gekommen! Ich finde auch, das Gesetze ja gar nicht das richtige Wort ist. Adgis Manifest sollte der Artikel heißen- ja wohl!

Natürlich habe ich auch meine Gesetze hier aufgestellt. Der Trick dabei ist, dass man sie so aufstellen muss, dass Herrchen und Frauchen glauben, es seinen ihre Gesetze.

Folgendes gilt zu beachten

1.Ich entscheide, wann ich gekrault werde. Und zwar jeden Tag und immer zu!

-Anstarren, anstupsen, leises fiepen. Und wenn Frauchen und Herrchen mich nicht kraulen, dann der Besuch. Oder alle zwei Wochen die Oldies in der RiesenWG (Nachtrag von Anika: Er meint das Ehrenamt im Altersheim)

2. Kuscheln auf dem Sofa/im Bett ist gar kein Tabu, wie Frauchen in der MiDoggy Parade geschrieben hat

-Hier ist es super wichtig, dass die Zweibeiner glauben,  es wäre ihre Entscheidung gewesen, dass du auf das Sofa darfst! Anstarren, süß gucken oder den Härtefall auskosten: weggehen und nach 15 Minuten wieder kommen, im Türrahmen stehen bleiben und super wehleidig gucken.

Mhm ja, nicht auf dem Sofa!

3. Über den Problemen stehen, bzw. drauf sitzen- das hilft mit Katzen ungemein!

-Du weißt ja, dass Scar hier auch noch wohnt und manchmal (nachdem er auf dem Klo war) hat er so seine verrückte Zeit. Dann springt er mich an, hängt sich an meinen Hals und rempelt mich auf dem Flur an. Richtig frech ist es, dass er mir manchmal in den Hintern beißt!
Da hilft dann nur noch eins: Zwischen die Vorderbeine klemmen und hinlegen. Oder draufsetzen. Manchmal reicht es auch schon, wenn ich ihm meine Pranke auf den Burstkorb lege.

4. Komm mir nicht zu nahe, wenn du mir unheimlich bist!

-Ernsthaft, ich sage das immer echt deutlich. Dann bleib halt einfach fern! Ganz einfach. Ich knurre, du gehst. Und das erst recht, wenn Mama dabei ist!

5. Motter ist Hautpflege

-Und deswegen gehören mir die Pfützen und Matschgruben! Ich laufe da mit Absicht mit Volltempo durch!

6. Ich entscheide, wann ich was zurück bringe!

-Ganz ehrlich, für wen ist das lustig?! Anscheinend ja ihr Menschen. Deswegen bringe ich eine zeitlang auch alles zurück. Denn dann freuen sich Frauchen und Herrchen so und es gibt Naschen. Hey komm, da ist das bisschen auch mal gemacht.

7. Meine Menschen gehören mir.

-Wenn du uns abends im Dunkeln komisch aussiehst und ich meine gehört zu haben, dass du uns beleidigt hast, dann mache ich schon klar, wer zu mir gehört. Wie in Punkt 4 schon beschrieben!

MEINS!

8. Wenn du Hermes oder sonstiger Paketbote bist, dann kletter nicht über unseren Zaun, um dort verbotener Weise ein Paket abzugeben, das eigentlich nicht abgelegt werden soll. Schon gar nicht ungeschützt!

-Na dem hab ich aber die Meinung gegeigt!

So mein Dickerchen! Schluss hier. Ich weiß, du könntest das noch ewig weiterschreiben! Aber jetzt ist Schluss, sonst bekommen die Leute noch Angst vor dir! Ich glaube, dass jeder weiß, dass du unser Beschützer bist. Der beste, den ich mir wünschen kann. Ich habe dich lieb.


Was für Regeln herrschen bei euch Zuhause?

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[MiDoggy Blogparade] Alle unter einem Dach-So klappt die tierische WG

Julia und Lola haben ein neues Motto ausgerufen und das hat bei mir direkt einen Sturm der Liebe-Trailer-ähnlichen Film im Kopfkino ausgelöst.
Wenn man mich fragt, dann stell ich mir immer vor, wie Scar in Zeitlupe den Kopf in die Kamera schwenkt, Adgi erst powervoll über einen Acker rennt und dann direkt auf sein Gesicht geschwenkt wird und er langsam von unten nach oben schaut….aber genug davon.

Wer lebt also mit uns in der WG

Nun, zum einen haben wir Scar. Er ist hier der Hausherr. Die Diva. Der Platzhirsch. Das Trampeltier. Der Im-Weg-Steher und in-die-Beine-Hacker.

Der Tiger wird dieses Jahr schon 6 Jahre bei uns leben, genauer gesagt im November. Sein Einleben war recht einfach. Geholt haben wir ihn an einem Freitag. Michael war Zuhause und hat sich um ihn gekümmert. Die ganze Heimfahrt hat er nicht zurück geschaut oder auch nur einen Mucks gesagt. Genauso war auch sein Einleben bei uns. Kein Verstecken unter dem Sofa und auch keine Fressverweigerung.
Seither ist er mit uns schon 2 mal umgezogen und scheint jetzt im Haus auch erst richtig angekommen und aufgelebt zu sein.

Tiger

Adgi wohnt seit Januar schon 3 Jahre bei uns, also fast 4 Jahre und ich habe keine Ahnung, wo die Zeit geblieben ist. Sein Einzug war ein bisschen holpriger. Aber die Geschichte kennst du ja schon. Natürlich haben wir uns Gedanken gemacht. Aber unser Motto war: Hund rein. Tür zu. Hund da. Für immer.
Die ersten Tage und Nächte wurde sich ordentlich geprügelt. So doll, dass die Nachbarn unter uns mit dem Besen an die Decke gehauen haben. Immer und immer wieder.

Michael und ich sind schon 6 Jahre zusammen und wohnen irgendwie schon immer zusammen. So einen typischen Zeitplan hatten wir nicht, denn wir waren vorher beste Freunde und er Soldat mit Zimmer in der Kaserne und einer Stationierung weit weg von mir. Wir haben uns nie Gedanken gemacht, gemeinsam Tiere zu adoptieren. Und wir haben nie ausgemacht, ob mein oder dein.

Adgi

Welche Regeln gibt es bei uns

Nun, das Wort „Regeln“ klingt immer so hart. Deswegen mag ich das nicht wirklich nutzen. Außerdem brechen wir so ziemlich jede Regel immer mal wieder und das macht sie alle zur Ausnahme von der Regel.

1.Keiner darf ins Bett.

Nachts schlafen beide vor der Tür. Natürlich gibt es ab und an eine Ausnahme. Aber wenn man Scar mit ins Bett nimmt ist es meist eine sehr kurze Nacht. Er kommt alle paar Minuten und fasst einem ins Gesicht und leckt es ab. Und Adgi schnarcht, pupst und braucht verdammt viel Platz, denn auch sein Kopf muss auf einem Kissen liegen. Zudecken ist super, aber nicht zu lange und nicht zu doll.  Und in der Mitte muss er liegen.

2. Scar darf auf das Sofa. Adgi nicht.

Der Tiger durfte schon immer auf das Sofa und sich ankuscheln und das haben wir nicht verboten, als Adgi dazu kam.
Jaja, auch hier gibt es hin und wieder einer Ausnahme.

3. Gefressen wird gemeinsam

Beide haben ihr Näpfe nebeneinander in der Küche stehen. Sie bekommen gleichzeitig Fressen und auch das Gleiche. Nun, jeder sein eigenes Trockenfutter, aber alles was extra ist, bekommen beide.
Da Adgi nur bei „Guten Appetit“ beginnt, darf Scar anfangen und dann bekommt Adgi sein Signal. Ansonsten wartet Scar, bis Adgi fertig ist. Keiner darf dem anderen das Fressen klauen.

4. Wer den anderen beim Kuscheln verjagt darf nicht mehr mitkuscheln

Eine Zeit lang hat Adgi Scar imer verjagt, wenn wir alle 4 gekuschelt haben, das sind die Ausnahmen, in den Adgi auch auf das Sofa darf. Vertreibt er Scar, muss auch er gehen. Alle oder keiner. Naja, zumindet von den Tieren.

5. Kein ist dein, kein ist mein

Aus Spaß werfen wir uns das schon gern mal vor und ja, vielleicht ist Scar mehr so mein Kater. Aber bei der Erziehung, Tierarzt und Problemen gibt es das Thema nicht.

6. Vorne Michas, hinten Anika

Ich kann es nicht ab Kotze aufzuwischen. Pfui bäh!
Dafür kann Micha es nicht ab, Kacke aufzuwischen (wenn sie nicht grad draußen ist).
Solch eine Regel ist wirklich hilfreich, sobald ein Missgeschick passiert ist.

7. Micha macht das Katzenklo und ich sauge die Haare ab

Anfangs haben wir das so gemacht, dass der das Klo gemacht hat, der gerade dran gedacht hat. Was dazu geführt hat, dass es manchmal gar nicht gemacht worden ist oder zwei mal am Tag.
Eine Aufteilung macht wirklich Sinn, denn diese eine Person weiß dann einfach bescheid, wann das Klo dran ist und vorallem, wann etwas am Klo komisch ist. Zu viel oder gar kein Urin zum Beispiel.

8. Wer später aus dem Haus muss, geht mit Adgi die Morgenrunde

Das ist wirklich praktisch, denn so kann auch der ein bisschen mehr Schlaf bekommen, der eher raus muss. Und falls der erste verschläft, kann er sich auf den zweiten verlassen.

9. Beide Tiere gehören zu unserem Leben, sind aber nicht unser Leben

Sie gehören zu uns, wie ich zu Micha gehöre und wie er an meine Seite gehört. Und doch kann geht jeder seiner Wege, wenn es sein Weg im Leben ist. Am Ende treffen wir uns wieder. So ist es auch mit den Tieren. Beide Tiere gehören zu uns und doch fahren wir mal ohne sie in den Urlaub und Adgi kann sich allein in sein Zimmer legen oder beim Gassigehen seiner Nase folgen (natürlich nicht weglaufen!)
Und trotz dessen, dass wir beide ohne jede Bedingung lieben, fahren wir ohne sie in den Urlaub und ja, wir genießen die Zeit dann auch noch.

Micha und ich.

Sind diese Regel Gesetz?

Nein, das Leben spielt nach seinen eigenen Regeln. Es wird ganz sicher nicht in diesem Gefüge bleiben und so wird jedes neue Familienmitglied auch die Regeln verschieben. Ganz egal wie viele Beine das neue Mitglied hat.

Regeln werden entfallen, neue werden entstehen. Und zwar für jeden und so hat auch jeder hier das Recht neue Regeln anzufordern, für ihre Einhaltung zu sorgen und sie zu ändern.
Gleichberechtigung gilt hier für alle. Für die 4, genauso wie wir 2 Beiner.

Und irgendwie macht das ja auch unsere WG so spannend und so verrückt, wie sie ist.
Alle die, die uns kennen sagen immer, dass wir alle gleich bescheuert sind.
Vielleicht ist auch genau das das Geheimnis.

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10.10. Welthundetag

Warum haben wir am Welthundetag eigentlich nicht frei? Das ist immerhin ein Feiertag!
-Die erste Frage, die ich mir gestellt habe, als mein Landesprogramm mich daran erinnerte.

Ich bin innerlich nämlich 60+ und sitze abends vor dem NDR und gucke das Nordmagazin. Und da träume ich dann immer, dass ich auch mal einen Bericht dort haben möchte. Nicht, um berühmt zu werden, mir würde die Dorfgeschichte schon reichen. Einfach mal ein Teil davon sein. So wie andere um die selbe Zeit vor GZSZ sitzen. Aber ich schweife ab. Bevor das Nordmagazin zu Ende ist und die 20:00 Uhr Nachrichten kommen, gibt es immer eine Vorschau, was nächsten Tag auf NDR 1 im Radio kommt, denn das ist mein Arbeitswegprogramm. Und da haben Marko Vogt und Susanne Grön auf den heutigen Welthundetage hingewiesen und gefragt, was die Hunde der Zuhörer denn so können.

Nun ihr lieben, ich will morgen nicht beim Radio anrufen, deswegen beantworte ich die Frage ganz einfach hier:

Adgi kann….

….mich zum Lachen bringen.

Dieser Hund ist soooo lustig.  Wenn er mal Ärger bekommt tut er, als wäre er verhauen worden und guck so lustig, Er weiß, dass er mich damit weich bekommt. Und bei uns sieht Ärger immer gleich aus. „Adgiiiiiii, Himbeereis! Sahnetorte! Schokobrunnen!“ (Die Worte sind beim Schimpfen dem Hund doch ganz egal und so klingts freundlicher für meine Mitmenschen.)

….jeden dazu bekommen ihn zu Streicheln.

Am Wochenende waren wir bei der Familie und er hat jeden und zu jeder Zeit zum Knuddeln bekommen. Und das schafft er auf der Straße, in der Bahn und selbst in einer Gruppe anonymer Hundehasser würde er das schaffen. Er stößt die Hand so doll an, dass sie beim Runterfallen direkt auf dem Kopf landet oder er steckt den Kopf zwischen die Beine.

….Hormone riechen.

Adgi weiß alles. Immer und vor allen anderen.

….keine besonderen Tricks.

Er kann so ein bisschen was-Pfote, Sitz, Rechts, Links aber er ist noch lange kein richtiger Trickdog.

….Kraft und Freude mit nur einem Besuch schenken.

Und das macht er sogar ehrenamtlich. Aktuell sind wir mit unserem Besuchsdienst in einem Altersheim. Und da so viele alte Menschen sich über seinen Besuch freuen, haben wir beschlossen, nicht mehr nur eine kleine Gruppe zu besuchen, sondern gehen durch ganz viele Zimmer und jeder bekommt seinen persönlichen Besuch vom „Sprottenhund“. So wird er dort nämlich genannt, weil wir bei unserem ersten Besuch ein Glas Sprotten dabei hatten. Und somit kann Adgi voller Stolz sagen, dass seine älteste Freundin schon 104 Jahre ist.

….mein Herz, mein ich und mein Leben sein.

Manchmal macht alles keinen Sinn für mich und dann ist er da. Schaut mich an, zwingt mich vor die Tür und zeigt mir die Schönheit meines Lebens.

Aber das ist schon mehr als eine Antwort auf diese simple Frage und nun siehst du auch, wieso ich lieber nicht beim Radio anrufe und genau das erzähle. Da müsste ich ja fast eine eigene Sendung bekommen. Aber sein wir doch mal ehrlich, geht das nicht jedem Hundebesitzer so?!

Und deswegen gebe ich die Frage jetzt ab und freue mich auf einen Kommentar:

Was kann dein Hund?

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