[Blogparade] Trick or Treat

Es ist so weit: die Türen der Anderswelt sind geöffnet!

Heute ist der 31.10.2017 und damit Halloween. Die Süßigkeiten sind in der Schale, die Kürbisse geschnitzt und die Hecke ist Klopapierunfreundlich zurück geschnitten.

Für heute habe ich eine kleine Blogparade ausgerufen, in der ich euch gebeten habe, entweder einen kleinen Trick oder einen Treat zu veröffentlichen. Poste gern deinen Link in das Kommentarfeld und ich kann hier die Liste der Beiträge schick machen. Ich bin ganz gespannt!

Natürlich haben auch wir eine Kleinigkeit vorbereitet und zwar einen Treat:

Bananenchips

Es wirklich nur eine Minikleinigkeit, die in der Heizsaison unbedingt ausgenutzt werden sollte.

Du brauchst:

  • Banane
  • Alufolie
  • Reibe
  • Hitzequelle
Besonders wichtig ist das Einhornklebeband
  1. Reibe die Banane mit Reibe in dünne Scheiben (je dünner, desto schneller werden sie fertig)
  2. Falte die Alufolie zu einer kleinen Schale und verteile die Scheiben darin, das kann ruhig eng sein, da sie immer ein wenig zusammen schrumpfen.
  3. Stelle die Schale auf eine Hitzequelle. Am besten geht es auf dem Kamin. Es geht aber auch die Heizung oder Alternativ der Backofen mit Umluft auf 50°C und alle 20 Minuten die Feuchtigkeit aus dem Kamin lassen.
  4. Wende die Scheiben immer mal wieder. Anfang kleben sie ein wenig aber, bei der zweiten Wendung geht es ganz einfach.
  5. Wenn die Chips braun sind und hart werden, nimm sie von der Hitze.
  6. Lager die Chips mindestens einen Tag ohne einen Deckel darauf. Dann ziehen sie nch mal gut an Härte nach. Danach kannst du sie auch in ein Glas legen.

Ich sag ja, es ist nur eine Kleinigkeit, aber besser als das, was man in den Läden zu kaufen bekommt an Trockenobst. Du kannst auch Äpfel etc. auf diese schonende Art trocknen.

Übrigens trocknen wir an einem Abend mit einem guten Film 4 Bananen und die halten sich eine ganze Weile.

 Die gesammelten Werke für kleine Angeber

Trick

Treat

 

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Digital Detox: Wir sind dann mal off! [Blogparade]

Neele und die süße Wilma machen gerade Detox. Also nicht mit grünem Saft und komischem Essen, sondern vom digitalen Wahnsinn.

Ich beneide sie. Zu dem Mut und vorallem der Möglichkeit.

Irgendwie machen wir das im Moment ja auch zu 80%.

Wir posten kaum, schreiben nicht und auch sonst sind wir im Moment ziemlich unaktiv.

Als ich angefangen habe zu schreiben, konnte ich mir das gar nicht vorstellen. Mindestens jeden zweiten Tag musste ein Beitrag erscheinen. Jeden Abend habe ich alle möglichen Blogs und Facebookgruppen gelesen. Habe mich geärgert, wie man das ein oder andere schreiben kann.

War neidisch über den super erfolgreichen Beitrag bei jemand anderem oder auf die tolle Idee, die jemand hatte, der nicht Anika heißt.

Ich war von mir selber nicht mehr überzeugt, dass ich eine gute Hundehalterin bin- immer wenn ich Sonntags mal erst mittags  um 12 Uhr aus dem Bett gekrochen bin und schon bei Facebook gesehen habe, was alle anderen schon gemacht haben…drei Stunden Extrembergsteigen und runter per Fallschirm, alles mit Hund, der sich zwischendrin mega süß eine Erdbeere schmecken lässt und festgehalten mit der Spiegelreflex.

Und mein Dickerchen lag schnarchend vor der Tür, als ich Facebookend über ihn stolperte.

Notdetox?

Kurz vor dem Umzug war der Speicher meines Handys voll…eigentlich ist der fast immer voll, weil ich jeden Mist fotografiere; Adgi beim Schlafen, Scar beim Spielen, den neuen Garten und die gemalerten Streifen. Alles festgehalten.

Tja da konnte ich dann aber keine Bilder mehr machen und keine löschen, es hatte ja einen Grund, warum ich sie gemacht habe. Die Festplatte war schon lange im Karton verschwunden.

So fing es dann an. Die Dinge, die ich sonst für euch schreibe, fotografiere ich mit meinem Smartphone und das ist weggebrochen.

 

Also wurde es ruhig und statt zu Schreiben und zu Grübeln sitze ich Abend für Abend auf meiner Terasse und schaue Adgi zu, wie er mit dem Nachbarshund am Zaun spielt und lese.

Ihr glaubt nicht, wie schön das ist.

Ich habe in einer Woche zwei Bücher a 800 Seiten verschlungen und könnte euch im Moment mehr über die verkorkste Beziehung von Tessa und Hardin schreiben oder was sich dieser Hardin einfällen lässt, mich so in seinen Bann zu nehmen.

Kopfüber bin ich von virtuellen Welt in die Welt in meinen Kopf. Kurzzeitig hätte ich hier fast eine neue Rubrik aufgemacht.

Was macht das mit mir?

Als erstes hält mein Akku länger.

Und ich bin entspannter.

Ich merke, dass ich mir Druck gemacht habe, wollte, dass meine Beiträge gelesen und geteilt werden, wollte höher, schneller, weiter. Aber eines blieb auf der Strecke: Ich.

Jetzt, wo ich zwischendurch alles etwas lockerer angehe und mir bewusst Auszeiten nehme, ist dieses Pflichtgefühl weg und damit auch die selbstgemachte Last.

Versteht das nicht falsch, ich schreibe gern für euch.

Aber ich lebe auch gern und mein Leben besteht nun mal nicht nur aus meinen zwei Zuckerschnuten und die andere Seite meine Lebens hat einfach im Moment einen großen Teil eingenommen und diesen Teil auszuleben macht Spaß und frei.

Vielleicht sollten gerade wir doch recht festgelegten Blogger hin und wieder eine Pause machen und uns auf all das andere in unserem Leben konzentrieren.

Sind wir das nicht auch irgendwie unseren Familien schuld?