Januar 2018: über stille Vorsätze und Neuanfänge

Ich habe 2017 schon damit angefangen  und es dann viel zu schnell sein lassen: Rückblicke auf den Monat. Dabei lese ich sie gern auf anderen Blogs und hab mir schon so oft vorgenommen, welche zu schreiben, damit ich am Jahresende selber besser zurück schauen kann.
Besonders aufgefallen ist mir die Wichtigkeit derer wieder, als ich im Dezember den Jahresrückblick schrieb und irgendwie alles miteinander verschwamm und ich, während ich durch das Archiv klickte immer wieder dachte: Ach, das war im Juni?!
Deswegen ist mein nicht mehr ganz so stiller Vorsatz, diese nun wirklich regelmäßig zu führen und wenn es der einzige Beitrag ist, den ich im März und April schreibe 😉

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[PünktchenWelt] Veränderungen?

Unter dem Begriff [PünktchenWelt] wird es immer mal wieder Beiträge aus dem Leben vom Rudelzuwachs und der Schwangerschaft geben. Nein, nicht als Mamiblogger, sondern, wie es sich so lebt mit Hund, Katze und Kind. Denn ich wünschte, ich könnte mehr solcher Beiträge lesen. Die Sorgenwelt ist groß, gerade bei der Frage, OB sich was verändert und vorallem WAS sich verändert.

Ich hoffe einfach, dass ich irgendeiner Mama oder werdenden Mama ein bisschen helfen kann.

Toxoplasmose und das Zusammenleben mit Katze

Im Grunde ist das eine Katzenkrankheit, die sich beim Menschen ähnlich einer Erkältung zeigt, weswegen man häufig nicht weiß, ob man entsprechende Antikörper entwickeln konnte oder nicht. Steckt man sich in der Schwangerschaft an, kann das schwere Folgen für die Minimenschen haben. Deswegen nimmt dir der Arzt auch direkt am Anfang Blut ab und testet es darauf. Solltest du Antikörper haben, dann brauchst du dir im Umgang mit deiner Mietze weniger Sorgen machen, solltest du keine haben, halte dich vorallem vom Klo fern. (Und das Beste: Du darfst dann frisches Hack essen)

Wobei wir schon vor der Schwangerschaft gesagt haben, dass das Michas Aufgabe war. Mit wachsendem Bauch macht das keinen Spaß mehr und anfangs ist einem eh immer übel.

Ansonsten habe ich bei Scar und mir nichts ändern müssen. Glücklicherweise habe ich aber auch Antiköprer.
Bislang lass ich den Tiger auch noch an den Bauch. Er merkt aber von selber, wenn der Wurm darunter zu wühlen beginnt und legt sich wie eine Wärmflaschen drum herum. Ich spüre aber auch, dass das Schnurren sich gut auf dem Bauch anfühlt und der Bewohner darin darauf reagiert.
Meistens liegen die zwei Rücken an Rücken. Das Pünktchen drückt sich dem Kater gefühlt immer ein wenig entgegen. Scar ist dabei super sanft mit dem Bauch.
Außerdem liegt er jeden Abend auf dem Sofa an meinen Füßen und schläft tief und fest.
Wenn ich von der Arbeit komme oder sonst wo war, schubbert er sich an meinen Bauch und drückt mit dem Kopf immer wieder gegen das Gegenüber im Bauch. Als würde er ihm auch hallo sagen wollen….

Eines hat sich definitiv geändert: Die Beziehung ist inniger geworden. Dadurch, dass ich öfter mal eine Pause mache, habe ich mehr Zeit für Scar, kann ihn kurz streicheln.

Wenn der Arzt einem keine Einschränkung auf den Weg gibt, dann sollte man die Zeit definitv zusammen erleben. Es tut nicht nur der Katze gut, sondern auch dir und deinem Baby. Auch, wenn ich kein Arzt bin, bin ich mir sicher, dass der Zwerg im Bauch die Katze, das Schnurren und die Wärme wahrnimmt. Außerdem fährt es einen runter und alles im eigenen Körper beruhigt sich und das ist schon mal wissenschaftlich festgestellt.

Es wird langsamer- Gassi mit Hund

Tja, die Schnellste war ich vielleicht noch nie, aber  so langsam merke ich, dass ich langsamer werde. Gemütliches Schlendern ist meine liebste Gangart und auch die vom Pünktchen.
Wir gehen nun eher gemäßigte Runden und auch nicht mehr so riesige, weswegen Micha und Adgi in der Woche größere Kreise ziehen.
Wenn wir nämlich so große gehen, dann bin ich immer der festen Überzeugung, dass sich der Wurm und Rennfahrerposition wühlt, weswegen es sich anfühlt, als hätte man einen Medizinball im Bauch. Dann stehe ich auch gern mal mitten auf der Straße und kreise mit pantherähnlicher Eleganz.

einfach genießen
Kuscheln ist nach wie vor klasse, aber jetzt noch mehr als vorher

Bin ich alleine mit Adgi unterwegs, ist die Flexileine mein treuer Freund. An der zieht Adgi nämlich nicht so arg. Denn das starke Ziehen ist ein bisschen unangenehm. Außerdem suchen wir uns Runden, an denen ich ihn entweder schnell ableinen kann oder wir weniger Ablenkung begegnen.

Da wünsche ich mir gerade im Moment sehr, dass Leine nicht so ein ewiges Thema wäre.

Aber bis auf meine kleinen Problemchen (und die sind zum Glück minimal) hat sich nichts geändert. Ich kann nicht behaupten, dass sich Adgis Art und Weise im Umgang mit mir geändert hat. Er geht weder auf Abstand zu mir, noch hat sich sein Beschützerinstinkt weiter verstärkt. Er ist auch nicht Bauchfixiert. Wovor ich schon das ein oder andere mal gewarnt worden bin.
Auch kann ich nicht sagen, dass ihn das zweite Herzchen in irgendeiner Richtung verwirrt und beeinflusst hat.

Er ist, wie Scar, super verschmust und genießt es, dass ich mich einmal öfter hinsetze aber ansonsten kann ich mal so gar nichts weltbewegendes berichten. Denn, es ist alles wie immer. Ich hoffe einfach, dass das so bleibt.

Aktuell lese ich übrigens immer gruseligere Tipps zum Einzug des neuen Bewohners, wenn Tiere im Haus sind. Von wegen erste Windel schon mal mit nach Hause bringen lassen und dem Hund vorlegen und so….aber da berichte noch mal…

Bis dahin murmle ich weiter….und werde noch langsamer ^^


PünktchenWelt, weil der Zwerg anfang nur ein keiner Punkt war 😉

[Blogparade] Adgis Gesetze

Shiva hat ihre Gesetze klar formuliert und dabei habe ich mir gedacht: Hey, ich bin hier noch nie zu Wort gekommen! Ich finde auch, das Gesetze ja gar nicht das richtige Wort ist. Adgis Manifest sollte der Artikel heißen- ja wohl!

Natürlich habe ich auch meine Gesetze hier aufgestellt. Der Trick dabei ist, dass man sie so aufstellen muss, dass Herrchen und Frauchen glauben, es seinen ihre Gesetze.

Folgendes gilt zu beachten

1.Ich entscheide, wann ich gekrault werde. Und zwar jeden Tag und immer zu!

-Anstarren, anstupsen, leises fiepen. Und wenn Frauchen und Herrchen mich nicht kraulen, dann der Besuch. Oder alle zwei Wochen die Oldies in der RiesenWG (Nachtrag von Anika: Er meint das Ehrenamt im Altersheim)

2. Kuscheln auf dem Sofa/im Bett ist gar kein Tabu, wie Frauchen in der MiDoggy Parade geschrieben hat

-Hier ist es super wichtig, dass die Zweibeiner glauben,  es wäre ihre Entscheidung gewesen, dass du auf das Sofa darfst! Anstarren, süß gucken oder den Härtefall auskosten: weggehen und nach 15 Minuten wieder kommen, im Türrahmen stehen bleiben und super wehleidig gucken.

Mhm ja, nicht auf dem Sofa!

3. Über den Problemen stehen, bzw. drauf sitzen- das hilft mit Katzen ungemein!

-Du weißt ja, dass Scar hier auch noch wohnt und manchmal (nachdem er auf dem Klo war) hat er so seine verrückte Zeit. Dann springt er mich an, hängt sich an meinen Hals und rempelt mich auf dem Flur an. Richtig frech ist es, dass er mir manchmal in den Hintern beißt!
Da hilft dann nur noch eins: Zwischen die Vorderbeine klemmen und hinlegen. Oder draufsetzen. Manchmal reicht es auch schon, wenn ich ihm meine Pranke auf den Burstkorb lege.

4. Komm mir nicht zu nahe, wenn du mir unheimlich bist!

-Ernsthaft, ich sage das immer echt deutlich. Dann bleib halt einfach fern! Ganz einfach. Ich knurre, du gehst. Und das erst recht, wenn Mama dabei ist!

5. Motter ist Hautpflege

-Und deswegen gehören mir die Pfützen und Matschgruben! Ich laufe da mit Absicht mit Volltempo durch!

6. Ich entscheide, wann ich was zurück bringe!

-Ganz ehrlich, für wen ist das lustig?! Anscheinend ja ihr Menschen. Deswegen bringe ich eine zeitlang auch alles zurück. Denn dann freuen sich Frauchen und Herrchen so und es gibt Naschen. Hey komm, da ist das bisschen auch mal gemacht.

7. Meine Menschen gehören mir.

-Wenn du uns abends im Dunkeln komisch aussiehst und ich meine gehört zu haben, dass du uns beleidigt hast, dann mache ich schon klar, wer zu mir gehört. Wie in Punkt 4 schon beschrieben!

MEINS!

8. Wenn du Hermes oder sonstiger Paketbote bist, dann kletter nicht über unseren Zaun, um dort verbotener Weise ein Paket abzugeben, das eigentlich nicht abgelegt werden soll. Schon gar nicht ungeschützt!

-Na dem hab ich aber die Meinung gegeigt!

So mein Dickerchen! Schluss hier. Ich weiß, du könntest das noch ewig weiterschreiben! Aber jetzt ist Schluss, sonst bekommen die Leute noch Angst vor dir! Ich glaube, dass jeder weiß, dass du unser Beschützer bist. Der beste, den ich mir wünschen kann. Ich habe dich lieb.


Was für Regeln herrschen bei euch Zuhause?

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10.10. Welthundetag

Warum haben wir am Welthundetag eigentlich nicht frei? Das ist immerhin ein Feiertag!
-Die erste Frage, die ich mir gestellt habe, als mein Landesprogramm mich daran erinnerte.

Ich bin innerlich nämlich 60+ und sitze abends vor dem NDR und gucke das Nordmagazin. Und da träume ich dann immer, dass ich auch mal einen Bericht dort haben möchte. Nicht, um berühmt zu werden, mir würde die Dorfgeschichte schon reichen. Einfach mal ein Teil davon sein. So wie andere um die selbe Zeit vor GZSZ sitzen. Aber ich schweife ab. Bevor das Nordmagazin zu Ende ist und die 20:00 Uhr Nachrichten kommen, gibt es immer eine Vorschau, was nächsten Tag auf NDR 1 im Radio kommt, denn das ist mein Arbeitswegprogramm. Und da haben Marko Vogt und Susanne Grön auf den heutigen Welthundetage hingewiesen und gefragt, was die Hunde der Zuhörer denn so können.

Nun ihr lieben, ich will morgen nicht beim Radio anrufen, deswegen beantworte ich die Frage ganz einfach hier:

Adgi kann….

….mich zum Lachen bringen.

Dieser Hund ist soooo lustig.  Wenn er mal Ärger bekommt tut er, als wäre er verhauen worden und guck so lustig, Er weiß, dass er mich damit weich bekommt. Und bei uns sieht Ärger immer gleich aus. „Adgiiiiiii, Himbeereis! Sahnetorte! Schokobrunnen!“ (Die Worte sind beim Schimpfen dem Hund doch ganz egal und so klingts freundlicher für meine Mitmenschen.)

….jeden dazu bekommen ihn zu Streicheln.

Am Wochenende waren wir bei der Familie und er hat jeden und zu jeder Zeit zum Knuddeln bekommen. Und das schafft er auf der Straße, in der Bahn und selbst in einer Gruppe anonymer Hundehasser würde er das schaffen. Er stößt die Hand so doll an, dass sie beim Runterfallen direkt auf dem Kopf landet oder er steckt den Kopf zwischen die Beine.

….Hormone riechen.

Adgi weiß alles. Immer und vor allen anderen.

….keine besonderen Tricks.

Er kann so ein bisschen was-Pfote, Sitz, Rechts, Links aber er ist noch lange kein richtiger Trickdog.

….Kraft und Freude mit nur einem Besuch schenken.

Und das macht er sogar ehrenamtlich. Aktuell sind wir mit unserem Besuchsdienst in einem Altersheim. Und da so viele alte Menschen sich über seinen Besuch freuen, haben wir beschlossen, nicht mehr nur eine kleine Gruppe zu besuchen, sondern gehen durch ganz viele Zimmer und jeder bekommt seinen persönlichen Besuch vom „Sprottenhund“. So wird er dort nämlich genannt, weil wir bei unserem ersten Besuch ein Glas Sprotten dabei hatten. Und somit kann Adgi voller Stolz sagen, dass seine älteste Freundin schon 104 Jahre ist.

….mein Herz, mein ich und mein Leben sein.

Manchmal macht alles keinen Sinn für mich und dann ist er da. Schaut mich an, zwingt mich vor die Tür und zeigt mir die Schönheit meines Lebens.

Aber das ist schon mehr als eine Antwort auf diese simple Frage und nun siehst du auch, wieso ich lieber nicht beim Radio anrufe und genau das erzähle. Da müsste ich ja fast eine eigene Sendung bekommen. Aber sein wir doch mal ehrlich, geht das nicht jedem Hundebesitzer so?!

Und deswegen gebe ich die Frage jetzt ab und freue mich auf einen Kommentar:

Was kann dein Hund?

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Unser kleines Einhorn

Adgi, mein Engel auf vier Pfoten, ist ein Dobermann-Golden-Retriever-mix. Während ich das Nachfolgende im Original schreibe, liegt er schnarchend neben mir, glücklich, ausnahmsweise auf dem Sofa zu liegen und den Schutz zwischen uns zu genießen. Völliges Abschalten.

Seine Mama ist ein schoko-brauner Dobermann. Ihr N

ame: Xena. Sie wurde aus dem Tierheim gerettet, deswegen kennen wir weder Ihre Geschichte noch Ihre Vorfahren. Sein Papa ist der wohl größte Golden Retriever, den ich je zu Gesicht bekommen habe.

Beide wohnen im selben

Dorf und hatten einen romantischen Moment der Liebe auf einer grünen Wiese, übersät mit leuchtend gelbem Löwenzahn.

Adgi hat einige Geschwister. Nur ist unser kleine

r Tölpel mit dem Hintern zuerst auf die Welt gekommen, was auch maßgeblich zu seiner Namensfindung beitrug. Arschi war der Vorschlag. Die salonfähige Variante: Adgi. Das Ganze war die Idee der Kinder, mit denen Xena lebt.

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