Rocky – Aller Anfang ist schwer

Heute stelle ich euch mal einen kleinen Spitzbuben vor namens Rocky, dessen Beziehung  zu mir anfangs sehr steinig war und nun umso besser ist.  Und zudem werdet ihr einen  kleinen Einblick in die Bindung von dem kleinen Mann zu seinem Frauchen bekommen, welche eine sehr besondere und innige ist. Aber lest selbst 😉

Rocky – der Schüchterne

Als ich meinen Freund kennen lernte, wohnte er noch mit dem vierbeinigen Mitbewohner zusammen und ich hörte so viele schöne Geschichten und bekam Fotos, auf denen die beiden draußen unterwegs waren. Irgendwann wusste ich, dass der Zeitpunkt kommt, wo ich ihn kennen lernen darf. Rocky ist ein wunderschöner Yorkshire-Terrier mit riesen großen Flugohren und war damals zarte zwei Jahre jung. Ich war richtig aufgeregt ihn  kennen zu lernen. Da kam das Desaster, der Kleine hatte Angst vor mir! Noch nie habe ich so etwas erlebt. Ich kam zur Türe rein, sprach ruhig und blieb selbst entspannt. Ich ging ein Stück auf ihn zu, kniete mich hin und da begann er schon zu knurren und den Raum zu verlassen in dem ich war. Ich wusste, dass er schüchtern war. Aber glaubt mir, ich habe nicht gedacht, dass das die nächsten sieben/acht Male genau so lief.  Man mag es kaum glauben, aber mittlerweile springt er auf mich rauf, sobald ich auf der Couch sitze und schleckt mich von oben bis unten ab, spielt mit mir und freut sich schon von weitem, wenn er mich sieht.

Gibt es einen Trick?

Tja, wenn ich das wüsste. Es ist nun auch schon eine Zeit her, als es so schlimm war. Ich dachte mir im Stillen, die Gewohnheit macht es. Je öfter ich da wäre umso irrsinniger wird es für ihn mich anzuknurren? Und gefühlt beim zwanzigsten Mal sehen, akzeptierte er, dass ich mich Raum befinde. Welch ein Wunder. Aber es wäre nicht ich, wenn ich es nicht schaffen würde wiedermal ein Fettnäpfchen zu treffen. Ich beugte mich über ihn, mit meiner rechten Hand voran um meine Schuhe zu greifen. Ab da an war ich wieder unten durch. Scheinbar dachte er, ich würde mit der Hand ausholen.

Mein Freund, der beste Kumpel

Letztendlich war es mein Freund, dem er am meisten vertraute. Und ich kam mir vor wie bei irgendeiner theatralischen Abendsendung, in der ich den besten Kumpel dabei haben musste um zu zeigen, wie cool ich bin. Also gingen wir zu Fuß ein Stuck. Und siehe da…ich dachte mir, ich habe nichts zu verlieren und streichelte ihn einfach. Und ab dem Moment an darf ich ihn nun endlich streicheln. Wir sind ein richtiges Dream-Team geworden. Alleine Gassi gehen, ist nun auch problemlos möglich 🙂

An alle Hundebesitzer und auch natürlich an diejenigen, die Erfahrung dahingehend haben: Kennt ihr dieses Verhalten? Habt ihr einen Tipp? Was könnte ich falsch gemacht haben?

Ich persönlich hatte sowas noch nie zuvor!

Nächste Woche geht es weiter rund um den kleinen Mann und sein Frauchen J

Komm mit in unseren Alltag

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Skadi mochte meinen Mann beim ersten treffen auch nicht. Wie sie eben so ist. Sie hat ihn verbellt und mit Adler Augen bewacht.

Mittlerweile sind die beiden ein Herz und eine Seele. Ich weiß gar nicht wann sich genau (oder wodurch) das Blatt gewendet hat. Aber ich bin froh drum dass es nun ist wie es ist 😀

Liebste Grüße
Dani mit Inuki und Skadi