[Tag der Komplimente] Eine verrückte Sammlung

Komplimente. Jeder hat sie gern. Jeder braucht sie und man verteilt sie viel zu selten.
Es gibt unterschiedliche Arten, die ernst gemeinten, die dahin gesagten und die daneben gegangenen. Heute ist der Tag der Komplimente und wann, wenn nicht heute ist es an der Zeit, euch mal die verrücktesten Komplimente zu sammeln, die man als Hundehalter bekommt und da gibt es eine Menge!

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Tag des Knuddelns trifft auf Tag der Jogginghose

Zwei coole Welttage an einem Tag? Folter! Aber zum Gück gehöre ich zu der unsportlichen Fraktion, was nicht nur mit dem Baby zu tun hat, sondern einfach ein Fakt ist. Das ist auch der Grund, weswegen bei mir die zwei Tage perfekt zusammen passen. Denn bei mir sind Jogginghosen ausschließlich zum Kuscheln da.
Und zum Spazierengehen mit Adgi. Denn wir sind meist auf Wald und Wiesen unterwegs und da ist viel zu schade eine gute Hose anzuziehen. Modisch chic wirst du mich im Dorf wohl nie sehen, oder wenn du zu Besuch kommst.
Schlauerweise haben wir unseren Freunden schon beigebracht in Jogger zu kommen oder zumindest eine mitzubringen.

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Mein Haus, die Todesfalle

Immer wieder hört man: die meisten Unfälle passieren im Haushalt, wirhaben faktisch tausende Todesfallen im eigenen Haus. Und genauso viele Berichte liest man, wie man Häuser Kindersicher, Einbruchssicher, Haustiersicher und generell tausendmal sicherer machen kann.
Gerade wurde ich wieder darauf hingewiesen, dass man Katzen kein Halsband ummachen soll, weil auch unsicher. Darauf reagierte ich damit, dass ja auch angekippte Fenster gefährlich sind und bei diesem Gedankengang ließ ich meinen Blick durch den Raum schweifen und mir fielen so viele Todesfallen auf. Hier mal ein paar davon, denen ich meine Tiere aussetze…und die sie überleben. Bisweilen.

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Mystery Blogger Award Teil 3

Eine längst überfällige Nomierung zum Mystery Blogger Award habe ich noch offen und sie geht mir nicht aus dem Kopf. Was zum einen daran liegt, dass die Nominierung in meinem Notizbuch für den Blog mitwandert und zum anderen, dass die Fragen von der lieben Sandra kommen und ich doch versprochen habe die Fragen zu beantworten.

Du kannst alles hier noch mal nachlesen und die Geheimnisse, die man sich über sich preisgeben soll aus Teil 1 und Teil 2 nachstöbern.
Hier behalten wir jetzt aber alles für uns *ätsch*

Die Fragen.

Welches Buch schmückt grade deinen Nachtisch?

Outlander Band 4 und ich muss es echt langsam lesen, weil wir Staffel 3 schauen und ich sonst immer so mega verwirrt bin und Micha immer alles erzählen will und er dann genervt ist, wenn ich die ganze Zeit sage: „Merk dies!“ oder „Oh, daaaaaaaaas ist super wichtig!“

Und weil ich mich so bremsen muss, lese ich gern sinnloses dazwischen, also irgendwas, was einen nicht beschäftigt und selten länger als eine Woche dauert. Dazu gehören für mich die Bänder der Reihe „Paper Princess“ und auch „Shades of Grey“ habe ich so gelesen. Gerade ist das Buch dazwischen „Grey“ von E.L. James. Verflucht sei der Tolino und eBook Sonderangebote!!! Dieses ganze Ding, dass man einfach mehrere Bücher mit sich rumschleppen kann macht mich schier närrisch.

Hab ich jetzt eigentlich jemanden enttäuscht, dass ich durchaus Ramsch lese? =)

Kannst du dich auf Fotos leiden?

Meistens nicht, nein. Aber ich mag mich auch nicht im Spiegel.
Das war schon immer so und deswegen habe ich letztes Jahr endlich angefangen das zu ändern. Und dann wurde ich schwanger und alles Abnehmen hinfällig. Dafür mag ich mich jetzt. Auch komisch, was?
Aber Bilder mach ich lieber von anderen und wenn vor mir, ja, dann bin ich ein Filterjunkie. Wurde vielleicht schon mal bei Instagram gemerkt. Ich bewundere ja auch immer, die so Livestreams mit sich machen oder pausenlos in den Instagramstorys in die Kamera sabbeln.

Stellst du selber was für deinen Hund her (Nähen, Flechten, Stricken, Häkeln, Basteln)?

Naja, herstellen ist zu viel gesagt. Ich versuche mich in den verschiedensten Dingen. Ich habe schon Leckerlibeutel genäht und aus einem Handtuch ein Cape.
Aber mehr Nähen ist für dieses Jahr der Plan, es kommt ja noch jemand dazu, für den ich den ein oder anderen Plan habe und Gründe Stoff zu kaufen. Und vorallem endlich mal Zeit, welchen kaufen zu fahren. Denn hier in Rostock ist das so eine Sache. Wir haben in der Innenstadt ein paar kleine Läden, die aber keinen so richtig ausgefallenen Stoff haben und der nächste größere Laden ist quer durch die Stadt und war im letzten Jahr dank Baustellen eine Weltreise.

Frag mich in einem Jahr noch mal liebe Sandra.

Gehst du eher für deinen Hund oder dich shoppen?

Oh, ich gehe gar nicht shoppen. Ich besorge, was eben nötig ist und anfällt.
Meinen Kram bestelle ich meist, zumindest Klamotten. Es gibt nichts schlimmeres, als wenn man im Laden erst seine Größe nicht findet und dann nichts passt.

Also ja, ich gehe wenn dann lieber für Adgi los…und natürlich Scar.

Würdest du ein Apfelstück noch essen, das dein Hund probiert und ausgespuckt hat?

Ähm nein. Er kaut nämlich einmal drauf und dann ist es bäh.
Allerdings isst Adgi Apfel nur, wenn ich die Stücke abgebissen habe.

Aber um der Ehrlichkeit willen: Wenn ich Adgi anbiete von einer Möhre abzubeißen und er nur dran riecht und nicht abbeißt, dann beiße  ich trotzdem ab. Ich geb auch ihm etwas in die Schnute und nehme mir dann mit der selben Hand was.

So bin ich aufgewachsen, meine Eltern erzählen heute noch gern, wie ich mit Essen auf dem Hühnerhof saß und auf der einen Seite ich gekaut habe und auf der anderen Seite ein Huhn….

Der Rest der Mysterypflichten

…ist hiermit hinfällig.
Ich nominiere keinen, die Welle ist gerade abgeebbt und dabei belasse ich es.
Dieses Jahr hält sicherlich noch den ein oder anderen Nominierungsschub bereit.
Hoffentlich mal wieder so etwas spannendes, wie ein Blick in die Taschen von Hundehaltern oder hinter die Blogkulissen….

Zieh-deinen-Hund-an-Tag

Heute ist Zieh-deinen-Hund-an-Tag, ein schöner Tag.
Ich mag Adgi anziehen, er mag das nicht. Durch musste er da trotzdem.

Und zwar musste er 2 Outfits anziehen, die dieses Jahr besonders spannend für uns werden. Ich hatte noch tausend im Kopf, aber wir leben in einer Demokratie und deswegen einigten wir uns auf 2 Outfits.

Hochzeit von Freunden

Im April sind wir auf einer Hochzeit eingeladen und da ich Hochzeiten liebe, freue ich mich schon wahnsinnig. Da man vor Ort Bungalows mieten kann, haben wir uns entschieden für 2 Nächte zu fahren und Adgi mitzunehmen. Natürlich kommt Pünktchen auch mit und deswegen werde ich wohl weniger Feiern und mehr Zeit im Zimmer verbringen, weswegen der Dicke nur bei der Trauung und dem Essen so wirklich allein ist. Es ist aber auch ein schönes Training, dass wir in einem Hotel schon mal begonnen haben. Dort haben wir uns einfach ein Babyphone geben lassen und konnten so gut sehen, ob er es mit Fassung trägt. Außer Schnarchen war da nichts zu hören.

Sommerurlaub

Das wird mein Highlight, denn wir fahren mal wieder im Sommer nach Nordfriesland. Das haben wir zu Beginn der Beziehung gemacht, sprich vor 7 Jahren und seither waren wir immer in der Nebensaison da, was seinen Charme hat. Aber ich will mal wieder in der Nordsee planschen und Softeis gegen Wärme essen. Außerdem haben wir ganz viele tolle Geocachingstrecken entdeckt, wofür Sonne gut ist.
Und im Sommer kann man reiten auf dem Hof, ich will meinen dicken Hintern auch mal wieder auf ein Pferd schmeißen. Mir fehlt der gute alte Fritz. Naja und dann ist da die Wiese vor dem Haus, auf dem ich schon als kleines Mädchen lag. Dieses Jahr wird tatsächlich mein Sohn dort liegen.

Keine Angst, Rettungsschwimmer Adgi ist im Einsatz!

 

Was sind eure Highlights in diesem Jahr?
Lassen sich eure Tiere auch anziehen?

Schlabbersabber- es gibt nur 2 Möglichkeiten

Anmutig rennt er über das Feld.
Adgi stolpert in maximaler Geschwindigkeit über das Feld. Er rennt und rennt und durch die Anstrengung beginnt er zu speicheln. Der Geruch nach Schwein und Reh und der Gedanke an einen Braten aus eben jenem fördern den Speichelfluss nur dezent. Er hoppst und würde am liebsten Jubeln. FREIHEIT!!!!

Nach seiner großen Runde des Freibrennens steht er vor uns und schüttelt sich glücklich. Das Grinsen wird immer breiter und nach dem nächsten Kopfschüttler ist der da:

Ein riesen Sabberpfaden quer über die Nase.

Yammi, so ein Sabberfaden

Und dann steht man da und muss sich entscheiden: lassen oder wischen?!

Der „Lasser“

Der Lasser denkt nicht weiter darüber nach. Wenn die Sabber allein dahin gekommen ist, wird sie auch allein wieder weggehen.
Oftmals hat der Lasser keine Kinder und würde sich selber auch nicht als Kindermensch bezeichnen. Beides geht oft einher.
Auch im Umgang mit Hund nicht der Helikopterbesitzer. Sein Hund macht gern mal eine große Runde und nimmt ausgiebige Schlammbäder. Getreu dem Motto „Nur ein matschiger Hund, ist ein glückicher Hund“ leben sie gemeinsam.
Der Lasser sieht die Dinge lockerer und das weiß der Hund auch.

Auf Außenstehende wirkt der Lasser manchmal ein wenig unterkühlt zu seinem Hund, lässt er ihn doch mit Sabber mitten im Gesicht rumlaufen und hat wahrscheinlich selber Sabber (seiner Hundes) an der Jogginghose.

Der Wischer

Der Wischer ist immer perfekt ausgestattet und hat immer alles dabei. Sogar Taschentücher, weil man immer damit rechnet, dass der Hund sich besudelt.

Oft sind es Menschen mit Kinder, die ohnehin immer alles dabei haben (ich wünschte, ich würde so werden). Der Wischer hat immer alles im Blick und achtet darauf, dass der Hund ordentlich aussieht.
In bester Vorbereitung hat der Wischer nicht nur ein Taschentuch dabei, sondern direkt ein hautfreundliches Feuchttuch (deswegen auch eher mit Kind).
Sobald sich die Sabber auf die Nase gelegt hat, wird sie sauber gewischt und dann kann der Hund wieder gehen.

 

Ich bin definitv der „Lasser“. Adgi muss mit seinem Speichel nach Hause laufen. Das liegt zum einen daran, dass ich immer ohne alles los laufe und zum anderen finde ich es eklig das Sabbertaschentuch in die Tasche zu stecken. Denn ich vergesse das da drin und dann fässt man unvermittet in die Tasche und langt in das Taschentuch.

Aber ich muss zugeben, dass manchmal der „Wischer“ in mir durchbricht. Dann, wenn wir mit Adgi in der Stadt oder im Altersheim unterwegs sind. Tja, dann wische ich ihm den Faden weg. Wir wollen wenigstens ein bisschen zivilisiert wirken.

Gepannt bin ich auf die Zeit, wenn der Wurm da ist und ich -hoffentlich- ein wenig besser ausgestattet bin.

Trotz allem muss ich ganz offen gestehen, dass Adgi schon ein wenig niedlich ist, wenn er da so glücklich vor mir sitzt und der Sabberfaden Zeuge seines Spaßes ist.

Was bist du? Wischer oder Lasser?


P.S. Leg nicht jedes Wort auf die Goldwaage. 😉

[PünktchenWelt] Der Magnet in meinem Bauch

Im letzten Kapitel erzählte ich, dass es keine Veränderungen gegeben hat. Das revidiere ich hiermit ein wenig, denn je mehr der Bauch wächst, desto mehr wird er Magnet für einen kleinen Hundekopf. Anscheinend hat der Bewohner im Bauch einen kleinen Magneten, mit dem er Adgi magisch anzieht. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Adgi immer mehr das Gefühl hat aufpassen zu müssen.

Wiedersehensfreude

Als ich einen Tag früher von der Arbeit kam, kam Adgi direkt auf mich zugestürmt und freute sich, als wäre ich länger gewesen. Manchmal frage ich mich, ob er eine innere Uhr hat und genau weiß, dass wenn ich zur Arbeit fahre, erst nach 9 Stunden wieder da bin und, wenn ich früher komme rastet er immer aus vor Freude.

Als ich nun in der Tür stand und Adgi wieder normal atmete, drückte er sich gegen meinen Bauch und schob meine Hand auf seinen Kopf. So stand er dann da und genoss das Schmusen in tiefen Atemzügen. Er bewegte sich keinen Millimeter weg und so standen wir eine ganze Weile da und sogen die Nähe ein. In solchen Momenten ist keine Bewegung im Bauch, als würden alle die ausstrahlende Ruhe in sich aufnehmen und speichern.

Lieblingsposition

Unterwegs

So ein Besuch ist suuuuuuper anstrengend

Das Ehrenamt möchte ich noch so lange wie möglich auch mit Bäuchi machen, nur geht das nicht mehr allein.
Zum einen passe ich nicht mehr überall zwischen, zum anderen wird es bei 1,5h doch schon schwierig, wenn man sich immer wieder hinhocken muss (wobei hochkommen schwieriger ist). Deswegen haben Micha und ich entschieden, die Besuche gemeinsam zu machen. Er nimmt den Hund und ich trage die Leckerlis nach, bin also eher die zauberhafte Zaubergehilfin, nur nicht in so schickem Fummel.

Worauf ich aber eigentlich hinaus will: während Micha im Raum steht, bleibe ich ein Stück zurück, damit wir die Zimmer nicht so überfüllen und die Bewohner darin sich nicht überfallen fühlen. Adgi ließ sich von jedem kurz kraulen und behielt mich dauerhaft im Blick. Doch nach einiger Zeit setzte der Magnet wieder ein und er kam zu mir, drückte seinen Kopf an den Bauch und war nicht fortzubewegen, außer ich schickte ihn wieder weg. In der Regel ist sein Stoppzeichen jedoch heilig, sodass wie gehen, wenn er möchte.
Bei einigen Zimmer musste ich draußen bleiben, weil ich wusste, dass er sonst nicht auf den Besuchten einlässt.

In den Essensräumen immer wieder das Gleiche. Kurz schmusen, dann wieder zu mir und an den Bauch gedrückt. Selbst der Betreuer, der sich selber als absolten Nichthundemensch bezeichnete und uns auf der Runde begleitete, machte schon Witze über den Magneten im Bauch.
Nebenbei machte er eine sehr wahre Bemerkung: Frauen haben es mit Hunden leichter. Männer halten Hunde nur, um an Frauen zu kommen. 😛

Anscheinend gibt es doch eine Veränderung

Tja, so langsam baut Adgi doch eine Verbindung auf, die stärker ist, als ich dachte. Vielleicht liegt es daran, dass er am Silvestermorgen ins Bett durfte, an meinem Bauch mit seinem Rücken lag und der Zwerg darin ordentlich Gas gab. Adgi drückte sich noch fester an mich und legte seinen Kopf auf meinen. Das war bisher die stärkste Reaktion, die ich gesehen habe an ihm.

Ich bin gespannt, was sich im Urlaub/Mutterschutz noch ändern mag und, ob es stärker wird bei Adgi.

So kann es einenm auch gut gehen

Solange der Dicke den Bauch nicht verteidigt oder stark fixiert, dass er darunter leidet genieße ich die Nähe einfach. Ich will alles einfach nicht zu kritisch sehen. Während ich hier zum Beispiel in meiner Sofaecke lümmle und schreibe, ist Adgi ein Stockwerk über mir und schläft in seinem Sessel.
Auszeiten gehören bei uns zum Alltag und solange, er sich diese nimmt mache ich mir keine Sorgen.
Wo ich gerade dabei bin, die Katze ist auch nirgends zu sehen…

Auch Scar liebt es am Bauch zu liegen

….und so murmle ich hier ganz allein weiter und freue mich, dass beide so teilnehmen, oder eben auch auch ganz bewusst nicht.

4 Jahre Adgi-eine ganz besondere Freundschaft

4 Jahre sind wir jetzt eine WG und es kommt mir noch gar nicht so lange vor. Ich kann mich noch so gut an den Moment erinnern, in dem er auf meinem Schoß im Auto saß und mit nach Hause gekommen ist.
Die ganze Geschichte kannst du hier noch mal nachlesen.

Die letzten 4 Jahre waren aufregend. Adgi hat Scar lieben und hassen gelernt, ist mit uns umgezogen, war krank und gesund, verletzt und halbwegs grazil, ist weggerannt und hat prima gehört. Rundum haben wir so ziemlich alles miteinander durchgemacht, was man so durchmachen kann.

Mini Adgi

Und, weil ihr so viel von mir und Adgi lest, habe ich Adgis besten Freund befragt: Micha. Denn die beiden sind so richtige Kumpel. Ich bin mehr die Mama, sprich zum jammern bin ich da aber Micha und er sind so richtige Männerfreunde. Die beiden können sich so richtig prügeln (das Hosen kaputt gehen) und gemeinsam schmusen. Am liebsten, wenn Micha auf dem Rücken liegt, Adgi vor ihm steht und seinen Kopf auf ihn drückt (an alle die jetzt Unterwerfung schreien: ist den beiden total egal).
Micha hat mit Adgi einen ganz eigenen Weg in den letzten Jahren gefunden, voller Disziplin und Liebe.

Ganz ehrlich hätte ich niemals gedacht, dass die beiden so gut miteinander klar kommen und Micha so ein Hundemensch wird. Ich kann mich noch gut an die Zeit vor Adgi erinnern, in der ich auf Hunde los bin und Micha eher verhalten war. Mittlerweile ist aus ihm ein richtiger Hundemensch geworden und das ist toll anzusehen. Die beiden haben viel voneinander und miteinander gelernt und lustiger Weise den selben Gang entwickelt. Von hinten ist das lustig anzuschauen.

Adgi als Junghund

Also hier kommt ein ganz besonderes Interview. 😳 ….mit hier und da vielleicht einer kleinen Anmerkung, wer uns kennt versteht, warum ich das nicht lassen konnte…..

Was ist das schönste aus den letzten 4 Jahren?

Zu Wissen zu merken, dass die Bindung zwischen einem so eng ist, dass man gegenseitig spürt, wann man eingreifen sollte und so füreinander gegenseitig da ist.

Zu sehen, wie die zwei zusammen wachsen, jeden Tag ein Stück mehr. Und das ganz besonders in der Bürohundzeit.

Womit macht er dich wahnsinnig?

Mit seiner nichtvorhandenen Leinenführigkeit. Das ging einfach!

Wofür schätzt du ihn am meisten?

Seine Liebe. Die ist wirklich schon fast erdrückend.

Lange Zeit hielt er sich für ein Känguru-das geht heute nicht mehr so

Was findest du an ihm am schönsten?

Seine Ohren!!!!

Wir prügeln uns regelmäßig um eben diese

Euer gemeinsames Hobby?

Mittagsschlaf, gemeinsam. Auf dem Sofa.

Verraten hat Adgi mir das, denn als Micha ihn mal einlud auf das Sofa war das viel zu eingespielt um das erste Mal zu sein.

Wann hattest du die meiste Angst um Adgi?

Als das mit seiner Myositis so doll war.
Wir wussten einfach nicht, wie es weiter geht, ob wir ihn einschläfern müssen oder, ob alles wieder gut wird.

Denkst du, Adgi hat dich zum Freak gemacht?

Nö, warum sollte mich Adgi zum Freak gemacht haben? Nur weil ich ihn ständig abknutsche und kraul und vollquatsche, wenn wir allein sind?!

Er ist ein Freak!

Was kannst du noch von Adgi lernen?

Mir fallen tausend Sachen ein, während er grübelt.

Nichts, wir sind uns schon recht ähnlich.

Echt jetzt?! Ruhe, Ausgelassenheit, Ausgeglichenheit…

Wovor hattest du vor 4 Jahren am meisten Angst, als der Welpe plötzlich im Auto saß?

Ich hatte Angst davor, dass wir Adgi nicht gerecht werden. Nicht genug Zeit finden ihn auszulasten und vielleicht auch mit der wenigen Hundeerfahrung einfach überfordert sein könnten.

Und, dass er ins Auto macht oder sogar einen Kratzer 😉

Das erste gemeinsame Foto nach dem endgültigem Einzug

Nach 4 Jahren: Was ist aus dieser Angst geworden? Wahrheit?

Ich denke, wir bekommen unser Leben gut organisiert. Wir haben gelernt uns abzusprechen und unsere Termine so zu legen, dass immer genügend Zeit für den Hund überbleibt. Natürlich ist es nicht immer einfach, aber zu unserem Glück ist er sehr genügsam. Genauso wie Adgi gewachsen ist, ist unsere Erfahrung auch gewachsen.

Also kein Bereuen für den bisher größten Schritt unseres Lebens?

Nein.

Mehr Worte bedarf es da nicht, oder?

Ich bin unfassbar stolz auf unser Rudel und es überrascht mich noch immer, wenn ich nach Hause komme und Hund samt Kater vor mir stehen. Ein Hundenarr war ich schon immer, habe meinen Papa ewig angebettelt und ich war sicherlich auch der treibende Keil, dass wir einen Hund haben. Deswegen macht es mich umso glücklicher, wie Micha das alles angenommen hat und an ihm bleibt wirklich mehr hängen, als an mir. In der dunklen Jahreszeit geht er die Nachmittagsrunden, weil sein Dienst bzw. jetzt die Uni es besser zulassen. Manchmal fühlt es sich so falsch an, hier zu schreiben, wie ich die Zeit mit Adgi verbringe, denn ganz ehrlich, die beiden sind die besten Freunde.
Ich bin mehr so die, die sich kümmert. Wenn Adgi sich weh tut, dann kommt er zu mir oder wenn beim schietern ein Grashalm im Poschi stecken bleibt. Aber auch, wenn Micha schimpft, bin ich gut zum verstecken. Diese Rollenaufteilung gefällt uns allen und Adgi hat noch nie so richtig mit mir getobt. Klar, kann ich den Ball werfen oder am anderen Ende vom Zergel ziehen, aber er würde nie so richtig mit Anspringen mit mir spielen.

Die letzten 4 Jahren waren unglaublich schön und deswegen freuen wir uns ALLE auf die nächsten Jahre….

Eins der ersten Rudelbilder

Die Post war da

Ich gebe zu, der Post gehört eher in die Weihnachtszeit aber irgendwer hat den Weihnachtstagen nur so 10 Stunden statt 24 gegeben.
Auch, wenn es entspannt war, stand Bernd tatsächlich erst am 24.12. abends und die Feiertage standen im Zeichen der Entspannung, denn die Tage zwischen den Jahren habe ich mit Arbeit verbracht. Aber genug der Ausflüchte, heute ist der Post ja da 😉

So häufig wie in dieser Adventszeit habe ich die Nachbarn das ganze Jahr nicht gesehen und ich muss ja ganz ehrlich sagen, dass ich stolz auf den Postboten bin. Denn nur ein einziges Paket wurde vor die Tür geschmissen.
Rechnet man die bestellten Pakete dazu, ist das ein wahnsinnig guter Schnitt.

Alle waren furchtbar neidisch, dass ich Post fernab von Rechnungen bekommen habe und heute zeig ich dir mal, was sich da so bei uns eingefunden hat.

Übrigens kennt nicht mal Adgi schon alles, weil er vor Weihnachten nicht gucken durfte. Aber das ändert sich von nun an und alles zieht in den Alltag ein. Das ist doch eigentlich das Schönste an Geschenken, oder?

Von Wichteln und Übertreibungen

Natürlich haben wir dieses Jahr wieder beim Wichteln mitgemacht und das sogar doppelt. Die zwei wichteligen Steffis haben sich gekümmert. Und so haben wir über die Pfotografiegruppe vom Pell-Mell Pack und das Dogbloggerwichteln von Cocker, Lifestyle and more mitgemacht.

Unsere Wichtel waren Sandra und Shiva und lustigerweise Stephie mit Enki und Luna.

Darüber hinaus haben uns Nicole und Sabine überrascht.

Bei Nicole war ein Denkspiel dabei, ich weiß noch nicht, wer mehr überfordert sein wird, ich bei der Befüllung oder Adgi bei der Lösung….ich halte euch auf dem Laufenden.

So viele schöne Dinge <3

In den Päckchen waren noch so manch andere Dinge versteckt und vorallem viel mehr Naschi, aber davon wurde schon so gut wie alles verputzt und füllt nun die dicken Bäuche.

Aber es ist alles so schön und das Kissen von Nicole ist so niedlich. Das hat richtige Ohren!!!!!!

Aus der Tasse von Stephie gibts den besten Kakao der Welt und mein Betteln hat endlich ein Ende.

Die Glückstasse von Sabine ist für meinen Teekonsum, weil sie auch im Zusammenhang mit Tee kam.

Von Sandra und Shiva kommt die dicke Eule, die ich Adgi gar nicht geben mag, weil die so süß ist. Mal sehen, ob die eine Chance gegen seinen Dino hat.

Habt super lieben Dank, dass ihr euch solche Gedanken um uns gemacht habt! Ihr seid toll!

 

2017-leise, laut, bunt und alles anders

Jetzt geht 2017 zu Ende und ich blicke das erste mal voller Stolz und Glück zurück. Dieses Jahr möchte ich dich an meinem ganz persönlichen Rückblick teilhaben lassen.

Während 2016 das Kackjahr (ein friedvollerer Ausdruck fällt mir nicht ein) war, war 2017 anders. Aber vorallem so ganz anders als erwartet.

Es war ein so buntes Jahr mit tollen neuen Erfahrungen, Bekanntschaften und vorallem Freundschaften.
Und, weil dieses Jahr so besonders bunt war, versuche ich es auf meine Top 5 Erlebnisse mit und ohne die Tiere aufzulisten….

Meine persönlichen Top 5

  1. Hurricane und Deichbrand erleben
    Ich hasse Menschenmassen. An ein Festival war nicht zu denken. Doch dieses Jahr musste es sein, denn die Helden meine Teeniezeit spielten auf und das Motto für 2017 war immerhin: Träume erfüllen.
    Also fuhren wir los, erlebten auf dem Hurricane Green Day, Blink 182, Casper und Linkin Park.
    Im Nachhinein bekomme ich immer noch Gänsehaut, wenn ich an Linkin Park denke, sie kamen so angepannt auf die Bühne, bei jedem Raunen wurden sie lockerer und Chester nahm Bäder in der Menge, wenn ich gewusst hätte, dass sich mein Bauchgefühl bewahrheitet, dann hätte ich es wohl mit noch anderen Augen gesehen.
    Dann mein Geburtstag auf dem Deichbrand mit Dritte Wahl, AnnenMayKantereit und Marteria.
  2. Das zweite Herzchen
    Dann war er da: Der Tag an dem der Test positiv war. Sicherlich der größte Tag von 2017 und keiner weiteren Worte notwendig. Denn dieser Tag wird auch das Jahr 2018 am meisten beeinflussen.
  3. Urlaub auf dem Mittelmeer
    Dieses Jahr haben wir uns einen richtigen 11 Tage langen Urlaub auf dem Mittelmeer von Palma de Mallorca nach Venedig gegönnt und neben ganz viel Genießen stand noch mehr Vermissen auf dem Plan.
  4. Adgi übersteht das Jahr anfallsfrei
    Wir können 2017 auf ein Jahr ohne großen Anfall von Adgis Myositis zurück blicken.
    Das heißt auch, dass wir keine Tabletten geben mussten, er alles Fressen konnte und es ihm gut ging.
    Wie wir das geschafft haben? Ich glaube, es liegt daran, dass wir dieses Jahr viel darauf geachtet haben Adgi kauen zu lassen. Vorallem hat er im Garten zwei große Holzscheite liegen, die er nach belieben beknabbern kann und so waren seine Muskeln immer in Bewegung und gefordert.
    *Klopf auf Holz*
  5. Wir haben wundervolle Menschen getroffen.
    Ohja, darauf bin ich dieses Jahr super stolz.
    Denn wir haben Sabrina kennengelernt mit der supersüßen, lebensrettenden Bella.
    Wir durften Stephie treffen und das sogar zweimal. Einmal mit Enki und einmal mit Luna.
    Dann haben wir Nicole und Moe getroffen und, weil es einfach toll war sogar 2 mal.
    Und dann habe ich eine ganz besondere Nachricht bekommen: Sabine und Socke haben in der Nähe Urlaub gemacht und so durften wir auch die beiden treffen.
    Ich danke jedem einzelnen für die wunderbaren Stunden!

Eure persönliche Top 5 Beiträge

  1. Unterwegs mit Schleppleine
  2. Unser Test vom Rohfleisch
  3. Über die Geschichte vom ausgelasteten Hund
  4. Eine Bitte an die Nichthundehalter
  5. Die Frage von MiDoggy, ob der Hund mit ins Bett darf

Ich freue mich, dass die Lieblinge hier so bunt sind und sich meine bunte Gedankenwelt anscheinend genauso bunt bei dir auslebt.
Und ich hoffe, dass ich das nächste Jahr noch viel abwechslungsreicher wird als dieses. Immerhin machen wir ganz viele verschiedene Erfahrungen, die wir teilen wollen.

Meine liebsten Bilder aus dem Blogjahr

 

Ich muss ehrlich sagen, dass mir die großen Worte fehlen, um so einen emotionalen Rückblick zu schreiben. Dazu war das Jahr einfach zu voll und ich bin verdammt glücklich mit dem Jahr 2017.

…vielleicht ein Ausblick auf 2018…

Nein, nicht wirklich. Ich habe nichts, was ich hier definitiv erreichen will. Ideen habe ich einige und in meinem Notizbuch für 2018 sind schon einige Ideen aufgeschrieben auf die ich mich freue.

Ansonsten brüte ich die ersten 3 Monate vor mich her und warte auf Tag X. Ich hoffe, dass ich die freien 2 Monate gut in den Blog investieren kann, wobei Sofahausen mein Lieblingsort ist und sicherlich noch mehr werden wird.

Außerdem will ich für das Pünktchen, dass mittlerweile eine dicke Kugel geworden ist nähen und dieser Blog könnte mal wieder was in der Kategorie „Ablenkungsmanöver“ gebrauchen. Schlafsäcke und eine Patchworkdecke sollen es werden und ich habe hier noch Material für eine Leine liegen, die fertig werden muss.

Ansonsten lassen wir uns in das Jahr fallen und nehmen die Dinge, wie sie so kommen werden.

Ich hoffe, dass dein Jahr 2017 deine Erwartungen erfüllen konnte und im besten Fall übertreffen. Was war dein Highlight?