Dezember: In der Weihnachtsbäckerei…!

UHHHH Anja und Lucy können Gedanken lesen.

Ein tolles Thema, zumal unser Backplan noch bis zum Rande voll ist!

Heute war es endlich so weit und wir konnten unser Monatspfoto knipsen.

Adgi erzählt euch aber mehr dazu, immerhin war es seine Idee.

Thema: Katzenplätzchen

Ich habe eine Katze.

Naja Frauchen und Herrchen haben eine.

Ich kann die Katze nicht sonderlich leiden: Sie schläft auf meinem Teppich, nascht aus meinem Napf und kuschelt mit den Menschens.

Da jetzt Plätzchenzeit ist, habe ich mir einen besonders tolles Rezept ausgesucht und möchte es auch mit euch zum Nachbacken teilen.

Schritt 1 *Monatspfoto Scar*

  1. Sucht eine Backform, in die die Katze reinpasst.
  2. Bestäubt die Katze gut mit Mehl-in meinem Fall habe ich Vollkornmehl gewählt
  3. Packt die Katze in die Form

 

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Schritt 2

In den Ofen damit!

*Ich erspare euch die Bilder*

Schritt 3 *Monatspfoto Adgi*

  1. Wie ihr auf dem Bild seht, verliert die Katze ihr Fell beim Backen
  2. Dann schmeißt ihr alle Leckerein in den Massen zusammen, wie ihr es am liebsten mögt
  3. Danach in die Herzenform und ab noch mal in den Ofen

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November: Euer/Unser tollstes Kunststück!

Diesen Monat durften wir in unsere Trickkiste greifen und ich bin dankbar für dieses Thema.

So konnten wir nämlich mal alle Kunststücke auflisten und feststellen:

Adgi kann mehr als wir dachten!

Naja und Scar kann „Erdmännchen“, was er macht seid ich ihn habe…

Und wie wir so durch Adgis Liste gingen haben wir festgestellt, dass er doch einiges auf dem Kasten hat, warum ärgern wir uns also nur, dass er nicht brav am Fuß geht.

Aber lange Rede, kurzer Sinn: Schaut euch unsere Monatspfotos an.

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Wir haben uns am Ende für Impulskontrolle entschieden, denn darauf sind wir wirklich stolz.

Nicht mal ein Sabberfaden hat er rausgucken lassen.

Dafür hat er aber ganz fleißig gekaut und mich wehleidig angeschaut.

Am Ende durfte er natürlich naschen.

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Scar seht ihr bei „Erdmännchen“.

Früher hat er das immer beim Tierarzt gemacht und sich ganz fest an mich gedrückt. Der Arzt meinte dann irgendwann, dass er dabei aussehen würde wie ein Erdmännchen und so wurde das sein Trick.

Aportieren war leider schwer fototalisch darstellbar, das kann er auch sehr gut Oder sich seine Spielsachen aus der dritten Reihe des Regals ziehen, oder morgens um 5 Uhr im Gesicht fuchteln, weil er sich abends unterm Bett versteckt hat.

 

Oktober-HALLOWEEN! Hexen, Zombies, Kürbisgeister!

Wir steigen im Oktober in eine monatliche Aktion ein, die uns gefällt.

Und mit uns meine ich uns Zweibeiner und die Vierbeiner.

Michael als Fotograf und Bastler und ich als Tierdompteurin.

Naja und die Qualitäten der Supermodels kennt ihr ja mittlerweile schon ein bisschen

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Die Suche nach dem Motiv

Wir haben uns das erste Mal nun den Kopf zerbrochen.

Um die Ecke haben wir einen alten, stillgelegten Friedhof-sicher eine coole Location aber

      a) bekommt mich da im Dunkel keiner hin

b) wollte ich Scar dabei haben und seine Leinenführigkeit lässt zu wünschen übrig

Es musste uns also was in der Wohnung einfallen. Hier im Norden haben wir es nicht so mit Fasching und Halloween. Dementsprechend haben wir keine Kostüme oder Accessoires im Haus.

Außerdem darf ich für die Tiere nichts kaufen-sagt der Herr des Hauses zumindest.

 Da Scar den Hund ohnehin immer ärgert ist Trick or Treat perfekt für uns.

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…das neue Katzenklo von Curver

Ein MUSS für jeden Katzenbesitzer: die Katzentoilette.

Aber welche? Die Auswahl ist groß, über Eck, mit Deckel, ohne Deckel, mit Schwingtür oder ohne.

Ebenso  groß wie die Auswahl ist, ist auch die Meinungsvielfalt.

Grundsätzliches

Viele sind überzeugt von Toiletten ohne Deckel, nach dem Grundsatz, dass eine Außenkatze ja auch auf das freie Feld macht und nicht in eine Höhle geht. Grundsätzlich ist das richtig. 

Für mich kommt das aus verschiedenen Gründen nicht in Frage:

  1. der Geruch, ich gehe arbeiten und wenn ich Heim komme, dann mag ich es nicht wenn es nach frischem Geschäft riecht- der Deckel mindert das
  2. der Sand, Scar ist super im Verbutteln und schafft es, sogar aus einem Deckelklo den Sand rauszuschmeißen
  3. der Hund, Adgi frisst den Inhalt samt Sand, ohne Deckel nicht verhinderbar und er würde Scar auch stören bei seinem Geschäft
  4. der Standort, eines steht im Bad und beim Duschen würde dort der Luftfeuchtigkeitsgehalt zu hoch werden, das Zweite im Gästezimmer/Büro-ein Ort, an dem der Geruch stört

Desweiteren gilt zu beachten, dass immer zwei Toiletten mehr als Tiere im Haushalt sind gekauft werden sollten.

Eine Katze kann nicht gleichzeitig pullern und schietern. Daher ist es gut, zwei zu haben, sodass die Katze aufstehen kann und an einem anderen Ort den Rest absetzen kann.

Bei der Größe der Toilette sollte man schauen, dass die Katze sich darin drehen kann und nicht nur vorwärts rein und rückwärts raus muss. Euer Tiger muss genug Raum haben.

Die Vorgänger

Beide haben einen guten Job gemacht, aber wie ihr seht, liegt ringsherum Sand.

Scar nutzt beide ausgesprochen gut.

Allerdings sind wir träge beim Saubermachen und bei beiden muss der Deckel abgemacht werden. Das linke an vier Laschen und das rechte an drei Laschen. Beides ist sehr laut und sehr unhandlich. Das macht Katzenkloausschaufeln immer zur Strafaufgabe. Was besseres muss her.

 

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Die Nachfolger

Wir haben uns bei Fressnapf für die Curver petlife Litter Box entschieden.

Preis 39.99€ und auch in anderen Farben erhältlich. Unsere Wahl fiel auf klassisch schwarz.

Von Außen sieht sie aus wie eine Transportbox. Das macht sie schon zu einem Hingucker-zumal wie schon erwähnt ein Klo im Büro steht.

Es ist aus gut verarbeitetem Plastik (100% Polypropylen) in Flechtoptik in den Maßen (BxTxH): ca. 38,50 x 51 x 39,50cm.

Die Wanne kann man ganz einfach zum Reinigen rausziehen-ein Abbauen des Deckels, der durch zwei Klemmen gehalten wird, ist nicht nötig.

Links seht ihr die Abstreifmatte für Katzenpfoten. Wir werden beides Probieren, das drinnen lassen und die Matte davor legen.

Die Besonderheit

In der Klappe auf der Toilette ist zum einen ein Aktivkohlefilter beigelegt, sowie eine Streuschaufel in praktischer Halterung.

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Scars Meinung

Scar hatte von Anfang an großes Interesse. Er passt sehr gut hinein und nimmt sie gut an.

Anfangs hatte er Panik, dass wir verreisen werden aber er hat es schnell als Toilette anerkannt und nutzt sie.

Sie macht einen sehr stabilen uns robusten Eindruck und wirkt einladend, denn die Toilettentür ist leicht in der Verankerung und so kann die Katze leicht hineingleiten.

Im Langzeittest können wir mehr berichten und wir werden es genau untersuchen.

Erster Verschleis, erste Mängel oder eine Lobeshymne auf die Toilette- ich hoffe auf letzteres.

 

Bei diesem Test handelt es sich um ein selbstgekauftes Produkt.

Das andere Ende der Leine

„Sie kommen mit dem nicht klar!“

„Über kurz oder lang braucht der einen Maulkorb!“

 „Der ist aggressiv!“

Aller Anfang ist schwer

Zu meinem Stresspunktmassagekurs für Hunde hatte ich meinen Spatzi mit.

Ein Tag in der Wellness-Oase es für ihn werden.

Ich war wahnsinnig aufgeregt. Ich wusste, dass andere Hunde da sein werden und ich wusste, wie er sich verhält. Total voreingenommen betrat ich den Raum. Ich zitterte am ganzen Leib. Und Adgi tat, was ich erwartet habe: bellen, ziehen, knurren, Kamm aufstellen. Ich war enttäuscht.

Während er abging wie ein Zäpfchen, gab ich innerlich auf. Immerhin hatte ich die Aussage aus der Hundeschule im Nacken „Der Hund ist aggressiv! Über kurz oder lang braucht er einen Maulkorb!“ Autsch, das hat gesessen!

Ich habe immer wieder „Nein“ gesagt, an der Leine gezogen und, Überraschung, alles falsch gemacht.

Ich wurde eines besseren belehrt: ein lautes „Nein“ und Raum annehmen. Ich habe das ziemlich eine Stunde gemacht. Meine Unterstützung war eine  große Plastetüte (und ja, wir sagen hier Plastetüte und nicht Plastiktüte =))

Nach 2 Stunden lag er zusammen mit den anderen Hunden auf dem Teppich und war tiefen entspannt am Schlafen. Seine Wellnessbehandlung konnte folgen und das hat Spaß gemacht!

Am zweiten Tag kam ein zweiter Hund in die Runde. Ein Hund, der selber ein kleiner Platzhirsch war und ein Frauchen, dass, wie ich, ihren Hund falsch eingeschätzt hat. Das Spiel ging von vorne los. Ein Stunde „Nein“ sagen und Platz einnehmen, Mein Adgi tat mir schon ein bisschen leid, diese Strenge und vorallem dieses Selbstbewusstsein kannte er von mir nicht. Wir haben die Situation gemeistert. Gemeinsam und mehr ändern musste ich und zwar an mir.

An dem Nachmittag habe ich geheult wie ein Schlosshund. Ich war am Ende. Michi musste mich abholen kommen.

Das war eine Erfahrung und eine Lehre, die mit zugesetzt hat-positiv.

Übung macht den Meister

 

Das ist jetzt eine ganze Weile her. Es geht mir besser. Es geht uns besser.

Letzten Freitag hatte ich Blutegeltherapie.

Adgi hatte ich zuerst nicht mit. Michi hat ihn aber am Nachmittag gebracht. Auch hier war ein anderer Hund im Raum. Aber ich kenne meinen Hund mittlerweile. Ich hab vor der Tür tief durchgeatmet, gelächelt und die Tür geöffnet.

Rein in den Raum, ohne Leine und der andere Hund legte los-es klang wie der Hund von Baskerville. Ich muss ja ehrlich sein und sagen, mir wurde ein bisschen anders. Aber: es liegt an mir, die Situation zu ändern.

Also Adgi an die Leine, klares Signal, Platzeinnahme und dann kam die Belohnung: Er schaute mich an, leckte sich ums Maul und setzte sich. Zack, meiner war ruhig. Der andere sang weiter, nicht bösartig, einfach warnend. Adgi ist sehr, sagen wir mal spritzig und der andere Hunde war älter, er hat einfach seine Unlust bekundet.

Der Clown machte alle Anstalten, die Hündin zu motivieren-von Bellen in den höchsten Tönen zu Schnute lecken, Schütteln, Schnüffeln und seine Seite zeigen-die ungeschützte Seite. Alles wichtige Zeichen, die man verstehen sollte und dazwischen kam mein persönliches Lob: Rückversicherung bei mir.

Diesmal waren wir, das „bessere“ Team und auch diesmal weinte ich: vor Glück.

Wir haben es geschafft, ich habe es geschafft.

Ich musste ein Leittier werden oder besser gesagt, eine Person im Rudel, an der Adgi sich entlang hangeln kann und das hatte ich geschafft.

Dieses Gefühl gönne ich jedem Hundebesitzer.

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Auf der Jagd nach Gezwitscher, Gefolge und warmen Worten

 Seid 2 Monaten mache ich das jetzt. Ich Blogge.

Ich habe lange gebraucht, diesen Schritt zu gehen, aber nun ist es soweit. Meine Seite ging online und damit ging es los. Statistiken beobachten. Jeden Tag kurz nach 12:00 Uhr wird geschaut. Wird auf meine Beiträge zugegriffen? Was wurde gelesen? Wie viele haben es gelesen? Und OH MEIN GOTT wieso waren nicht hunderte Menschen auf meiner Seite?

Mit der Statistiksucht der Seite kommt ja noch was viel Schlimmeres auf einen zu: ohne Werbung keine Statistik. Der schnellste und wohl einfachste Schritt sind dann die Sozialen Netzwerke. Also fix eine Seite auf Facebook erstellen, einen Account auf Twitter und einen auf Instagram.

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Ein Hund im Büro-was sagst du?

 Nicht nur meine Meinung zählt in diesem Beitrag. Ich habe einfach mal ein paar Stimmen gesammelt zu der Frage:

„Ein Hund im Büro-was sagst du?“

 Seid 2014 nimmt Michael Adgi jetzt mit zur Arbeit. 2-3 mal die Woche tritt Adgi seinen Dienst im  Presse- und Informationszentrum in Rostock an. Er darf alle Kollegen begrüßen und sein Plüschtier wartet auf seinem Teppich rechts neben dem Schreibtisch auf ihn.

Der Weg dahin war voll mit einer Checkliste-alle Impfungen, Floh- und Zeckenschutz in Vollendung, ein Gesundheitsschreiben und eine Haftpflicht. Es war zwar leichter als die Musterung, aber trotzdem spannend, ob alles klappt.

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Unter die Haut

Mit 12 ging es mir schlecht.

Die Krankheit? Oh ganz schlimme Sache: ich hatte Pubertät.

Meine letzte Katze wurde mir geklaut und so bekam ich eine neue. Ein vierfarbiges Katzenbaby.

Benannt habe ich sie nach Paula aus GZSZ-die, die mit John zusammen kam, später blaue Haare hatte und dann mit Ihrer Freundin aus der Serie verschwand.

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Ein Streuner beschließt zu bleiben

Glaubt ihr an Schicksal?

Paula ist weg. Die Katze, zu der mein Tattoo gehört, ist gegangen.

Wenn man nun an Schicksal glaubt, dann hat genau das eingesetzt.

Am Dienstag letzter Woche saß ein dreifarbiges Katzenbaby bei meinen Eltern auf dem Hof. Ein Mauzen und das Ding war geklärt.

Seither ist sie auf dem Hof, geht mit meinen Eltern spazieren und fordert Punkt 19:00 Uhr ihr Fressen ein. Von letzten Samstag an lässt sie sich streicheln, sie schnurrt und genießt die menschliche Hand. Dass sie sich vorher nicht hat anfassen lassen, hab ich am rechten Zeigefinger gemerkt-als sie nach einem Biss in jenem festhing und ich mich abends beim Arzt wieder fand.

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Die kleinen Momente

Die Sonne scheint. Es ist ein ganz normaler Morgen. Ich ziehe mich gerade an.

Adgi steht in der Küche und wartet auf sein Fressen. Er sieht selber noch sehr verschlafen aus.

Ein Mann, der mir bekannt erscheint, dessen Gesicht ich aber nicht erkenne, steht vor der Küche und schiebt die Schiebetür zu. Durch einen Spalt sehe ich, dass der Hund keine Luft mehr bekommt. Ich sage ihm er solle die Tür öffnen, doch er hält sie zu. Ich fang an zu schreien, er solle sofort die Tür aufmachen, weil der Hund stirbt. Aber er rührt sich nicht. Adgi schaut mich flehend an und bricht zusammen. Mein Schreien wird immer lauter. Ich schlage dem Mann auf die Arme und brülle aus Leibeskraft, dass ich ihn hasse. Dann sinke ich weinend auf die Knie. Noch immer schreie ich meinen Hass in die Welt. Der Mann öffnet die Tür und nimmt Adgi auf den Arm, trägt ihn an mir vorbei in die Stube, dreht sich noch einmal um und sagt ernst: „Das hast du nun davon.“ Ich aber schaue nur in die nun toten Augen meines Hundes.

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