Niedlich und zugleich gefährlich

Voller Freude zeige ich jedem um mich herum die Bilder des kleinen Kovu. Die pure Entzückung hat bei dem Einen oder Anderen sofort die Gedanken hervor rufen lassen, eine Katze – das wärs! Dazu fallen gerne mal die Worte „Ich hätte lieber einen Hund, aber mir fehlt die Zeit um mich ausreichend mit ihm zu beschäftigen“. Manch anderer denkt, dass es für die eigenen Kinder toll sei, wenn Meerschweinchen zu langweilig sind. Doch so einfach ist das nicht und ich möchte jedem nahe legen, dass so ein Stubentiger manchmal den gleichen Aufwand benötigt, wie ein Hund.

Zeitliches Engagement

Denn so ein kleines Fellbüschel möchte beschäftigt werden. Am besten rund um die Uhr bis es in einen Art Koma fällt. Natürlich muss man nicht rausgehen mehrmals am Tag, aber das reduziert den Aufwand nicht unbedingt. Denn diese Zeit möchte auch gefüllt sein. Am besten mit Katzenangel und co. und natürlich voller Aufmerksamkeit. Hat man mal keine Zeit, ist es ja bekannt, dass sich die Vierbeiner auch allein beschäftigen. Doch womit? Kabel, dem Wäscheständer, Regale erklimmen und manchmal machen sie auch gern den Papierkram. Da sollte man doch ein Auge drauf haben. Bitte bedenkt, dass die Kleinen alles interessant finden, was irgendwo hängt, glitzert, wackelt oder die Form einer Schnur hat. Ich persönlich liebe es meine Freizeit dafür aufzugeben. Doch nicht jeder sieht es genauso. Vor allem ist es sehr wichtig: Eine Katze ersetzt keinen Hund. Sie sind völlig unterschiedliche Wesen.

Autsch!

Zum anderen gibt es noch eine Kleinigkeit zu beachten: Krallen. Am Anfang sind die kleinen noch sehr munter, was das Krallen angeht. Oftmals ist es nicht mal Absicht, dass sie die kleinen Spitzen ausfahren und im Spiel können Sie kaum unterscheiden, was richtig und falsch ist. Im Laufe der Zeit versteht so ein Katzentier, dass kratzen weh tut. Doch bis dahin dauert es etwas und man darf nicht heulen, wenn man doch mal eine gewischt bekommt. Ich persönlich versuche Kovu täglich die Grenzen zu zeigen. Und auch bei Emma war es mit Arbeit verbunden, dass sie mich nicht mehr aus Spaß angegriffen hat. Gerade Kinder mögen das nicht sofort verstehen, dass so ein Kitten das nicht böse meint. Andererseits  habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass Katzen Angst spüren können und die Krallen einfahren oder ganz zärtlich sind, egal wie alt sie sind.

Katzen sind ganz tolle Tiere. Nicht umsonst schwärme ich jedem gegenüber so von ihnen. Aber es ist und bleibt ein Tier, welches einen großen Teil an wildem Verhalten an sich behält.  Jeder, der sich drauf einstellt, wird sie lieben und nie wieder missen wollen. Jedem anderen möchte ich die große Überraschung nehmen. Wichtig ist: jedes Tier ist völlig unterschiedlich. Jedes Tier hat einen anderen wunderbaren Charakter! Freut euch drauf!

Schreibt gern Fragen in die Kommentare, wenn ihr überlegt euch einen kleinen Stubentiger zu holen und noch Bedenken habt 😉

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Kovu ist wirklich bildhübsch. Es ist aber sicher immer sehr sinnvoll sich gut zu überlegen, ob und welches Haustier ins Haus geholt wird. Die Vorzüge und Nachteile sind gut abzuwägen… Wie immer.

Viele liebe Grüße
Sabine mit Socke

Julia

Ja das stimmt voll und ganz! Bei jedem Tier sollte man abwägen und sich informieren. Denn jedes Tier hat Besonderheiten, vor allem auch in der Pflege und Beschäftigung oder gar in der Nahrung.