Kovu

Das Herzelein blüht. Ach wie wunderschön kann Tierliebe sein. Den kleinen Traumprinzen gefunden. Ein traumhaft süßer kleiner Kater, dem man einfach verfallen muss. Doch blenden wir einen Moment zurück 😉

Die Suche beginnt

Ich war erstaunt über den Reichtum an Katzenkindern zu dieser winterlichen Zeit. Doch alle Anzeigenblätter und Portale sind voll. Und so beginnt die Suche. Mir war wichtig, dass es ein junger Kater ist. Farbe und Rasse spielen für mich eine untergeordnete Rolle. Neben den Anzeigen im Internet schaute ich mich auch in den Tierheimen um. Nach verzweifelten Tagen zwischen Trauer und neuer Suche, habe ich fast schon aufgegeben. Eines Morgens gehe ich bei einem bekannten Anzeigenportal rein. Eine Anzeige, gerade erst geschaltet und die süßesten Katzenkinder, die ich jemals gesehen habe. Die Mama, wie meine Emma, ein Mix aus norwegischer Waldkatze in schwarz-weiß und der Papa ein draufgängerischer Perser. Diese Mischung lässt wildeste Vorstellungen in meinem Kopf entstehen. Und dann sah ich die Bilder. Kleine Fellbüschel, grau mit weißen Akzenten und süßen blauen Knopfaugen. Da war er. Graues Büschelchen mit weißen Stiefel, Latz und Kinn, gerade mal zwei Wochen alt und schon war ich unsterblich verliebt.

Da ist er! Kovu!

Der kleine Mann bekam von uns sofort einen Namen. Er wird Kovu heißen. Jenem zweiten Teil eines berühmten Disneyklassikers geschuldet. Doch bevor man sich blenden lässt, kann ich jedem raten sich mit den Besitzern ein wenig auseinander zu setzen. So bin ich auf wunderbare Katzeneltern gestoßen, die völlig überrumpelt waren von ihrem Glück und herzallerliebst nach einem Zuhause für die Kleinen suchen. Der erste Grundstein ist gelegt, der erste Eindruck wunderbar und die Vorfreude beginnt. Mittlerweile ist der Kleine sieben Wochen alt. Wir können es kaum erwarten. Und als hätten sich die Besitzer das Denken können, bekomme ich regelmäßig Bilder und Updates. Wie z.b. Der Versuch das erste mal Nassfutter zu fressen. So kann ich schon jetzt den Werdegang miterleben und sehen wie er aufwächst. Aktueller Status: Nassfutter…naja. Die Sauce ist ganz lecker.
Und als wäre das nicht schon toll genug, bekam ich gleich das Angebot den Kleinen besuchen zu dürfen. Kennt ihr das, wenn man ein so kleines Wesen sieht und gleich in einer total hohen kindischen Stimme spricht, weil man sich bei dem Anblick der kleinen Fellnase gar nicht mehr ein bekommt vor Freude? Was mögen bloß seine Katzeneltern über mich gedacht haben.  Die Besitzer sind ganz tolle Menschen und haben mir genug Zeit gegeben  den kleinen Mann genau anschauen und ein erstes Kennenlernen ermöglicht. Was soll ich sagen? Ich bin hin und weg ….Viele Herzchen in den Augen und Kribbeln im Bauch. Wenn ein Tier noch süßer ist, als auf dem Bild, kann man sich immer gar nicht vorstellen. Doch so war es. Und ich konnte mich kaum lösen von ihm. Dieser süße kleine Kerl, der immer von meinem Bein runter wollte und dabei gnadenlos auf seinen viel zu großen Kopf fällt, ist so putzig, dass man ihn am liebsten sofort mitnehmen will. Bei dem Besuch ist er gerade mal fünf Wochen alt und passt sitzend genau in meine Hand.

Wenn man wartet, vergeht die Zeit nicht

Bis Ende Januar muss ich noch warten. Zur Weihnachtszeit bekam ich neue Bilder und er hat sich wahnsinnig verändert. Die kleine Katze ist nun ein Kater geworden und sieht meiner damals kleinen Emma immer ähnlicher. Nun beginnt die Zeit des Einkaufens, Umräumens und Einrichtens. Ein Kapitel voller Vorfreude und Ungeduld. Aber dazu  mehr im nächsten Beitrag 😉

Bis dahin wünsche ich allen ein guten Rutsch ins neue Jahr! Und auf das 2017 ein Wunderbares wird!

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Vorfreude ist die schönste Freude und die Vorfreude auf so ein entzückendes Tierkind ist doch sicher auch großartig. Aber ich weiß… man würde am Liebsten in die Tardis steigen, vorwärts in der Zeit reisen und sofort den Tag der Tage haben. Das kleine Fellkind in den Arm nehmen und nie wieder hergeben… Bald ist es ja so weit.

Flauschige Grüße
Sandra & Shiva

Julia

Oh ja, das Herz sagt sofort mitnehmen. Doch dann kommt die Vernunft dazu. Er kann und muss noch so viel lernen von seiner Mama und die Zeit lasse ich ihm da gerne 🙂 Letztendlich vergeht die Zeit so schnell, dass man sich fragt, warum es sich anfangs so ewig angefühlt hat 😉

Bine

Ohhh wie toll das du sooo schnell fündig geworden bist…

Es ist ein wirklich unbeschreiblich tolles Gefühl so ein kleines Wesen auf seine Händen zu tragen…

Da fällt mir ein, meine Hündin meinte mir von der Hand zu plumpsen, als ich sie im zarten alter von 4 wochen das erste mal besucht habe…

Euch auch einen guten Rutsch und einen zauberhaften Start ins neue Jahr…