Hund und Katze – Gegensätze ziehen sich an?

Wenn eins nicht zusammen passt, sind es Hund und Katze. Nach gefühlt einem Jahrzehnt sind meine Eltern mal bei mir zu Besuch gekommen. Und das auch zu einem wunderbaren Anlass, weil das Töchterchen Geburtstag hat. Tja unsere Generation gehört wohl zu denen, die nicht genug Stühle für so viele Menschen haben, geschweige eine ordentliche Kaffeemaschine oder einen Tortenheber. Kurzum begann die Ankunft mit:

Kaffee wäre toll, ich stell schon mal die Torte hin, pack doch endlich dein Geschenk aus! Dazu kam der mulmige Zustand, dass ihr Hund Lulu (ein Bolonka Zwetna) und Kovu das erste Mal aufeinander trafen.

Er wedelt mit dem Schwanz-das muss Freude sein!

Ganz ehrlich, mir ist alles egal in solchen Momenten. Aber nicht, wenn ich weiß, dass meine Eltern Katzen einfach nicht verstehen, obwohl sie selbst genug hatten. Dann kommt nämlich auch so ein Spruch wie „Oh der Kater wedelt mit dem Schwanz, der freut sich ja richtig“ Nein! Tut er nicht! Und darauf folgt ein „autsch, er hat mich gekratzt“. So nahm der lustige und zugleich interessante Nachmittag seinen Lauf. Die kleine Lulu hellwach und zu allem bereit und der kleine Kovu gerade aufgestanden und etwas überrumpelt von der Gesamtsituation. Begrüßt wurde er gleich von meinem Papa mit Lulu auf dem Arm. Neuer Mensch, fremder Hund, ungewohnte Gerüche.

Party!

Party

Wie bedröppelt saß er da. Der kleine Mann. Lulu dukt sich und springt vor Freude über den neuen Spielkameraden. Kovu konnte nicht recht was damit anfangen mit dem anderen Fellbüschel, also erstmal beschnuppern und gucken. Aber denkt nicht, dass Kovu der kleine Unschuldige ist. Denn ehe man es sich versah, war er wach und, wenn er erstmal wach ist, dann richtig. Lulu dreht ihm kurzerhand den Rücken zu und schon nutzte er seine große Chance. Mit Lichtgeschwindigkeit hinter dem Hunderter hinterher und prompt einen Klaps auf den Po gegeben und schnell wieder weg. Mehrmals wiederholte es sich. Und jedes Mal wurde er mutiger. Es kam, wie es kommen musste und der Hund gab auf. Am Ende kuschelte sich Lulu in die Arme von meinem Papa und Kovu blickte komisch drein, weil er nicht verstand, warum der neue Spielgefährte so schnell keine Lust mehr hatte.

Ich bin gespannt, wie die nächsten Hundebesuche werden und freue mich schon auf das erste Zusammentreffen mit Scar und Adgi, die dem kleinen Mann gut Parole bieten können

Komm mit in unseren Alltag

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Oh jaaaaa… Ich verstehe Katzen auch nicht. Aber ich hab gelernt, dass alle Zeichen, die sie geben, bedeuten: geh weg. Das mach ich dann auch. 😉 Nee, im Ernst. ich habe mich nie damit beschäftigt und finde sie sind sehr schwer zu lesen.

Auch wenn der Nachmittag sicher interessant war, Kovu hat vielleicht auch gelernt, dass die Tatze auf den Po hauen, nicht bei jedem gut ankommt 😉 Vielleicht auch nicht. Er hatte jedenfalls Spaß.

Flauschige Grüße
Sandra & Shiva

Aber selbst als nicht Katzenhalter weiß man doch, dass ein wedelnder Schwanz einer Katze keine Freude ist. Eigentlich schon… Ich habe nur durch unsere Nachbarskatzen Kontakt zu Katzen und ich finde eigentlich schon, dass man sie sehr gut lesen kann. Buckel machen, abstehendes Fell, wedelnder Schwanz …. Ich denke, dass Deine Eltern das alles noch lernen werden. Dir nachträglich alles Gute zum Ehrentag….

Viele liebe Grüße
Sabine mit Socke

Julia

Vorab vielen Dank! 🙂 Da sieht man, wie unterschiedlich man denkt 🙂 Ich habe im Grunde auch nur die Warnzeichen gekannt, und irgendwann dann auch gelernt, was eine Katze noch alles darstellen kann. Durch Emma lernte ich, wie eine Samtpfote Schmerzen, Freude oder Unmut über einen leeren Napf ausdrückt. Letzteres hat sie mir deutlich gemacht, indem sie durch die Wohnung sprintet und total gallig ist. Da musste ich erstmal drauf kommen. Genau so kenne ich es auch, dass viele der Signale „Geh weg“ verdeutlichen. Ich kann euch beide nur zu gut verstehen 🙂 Bei Hunden verstehe ich die Zeichen schon… Weiterlesen »