Geocaching: Strand und Meeresrauschen-Börgerende

Unser Luxus ist ja, dass wir die Ostsee vor der Tür haben. In 10 Minuten sind wir da und können das Rauschen des Meeres genießen.
Unser Lieblingsort ist Börgerende im Moment. Mit dem Auto sind wir in 10 Minuten da und es ist nicht so überlaufen. Auch im Sommer nicht, da der Sand steinig ist und auch die ersten Meter im Wasser.

Wir wollten schon länger woanders Caches in unserem Umkreis und da unser Wald ja aktuell Sperrgebiet ist, können wir die letzten Caches dort nicht sammeln.
Da wir eh viel Zeit dort am Strand verbringen machten wir uns auf und nahmen unsere Aufkleber mit.

Los gehts

Mach dein Handy schon an, bevor du von der L12 nach Börgerende abbiegst. Du kannst schon 4 Caches mitnehmen, die du mit dem Auto erreichst. Wie kleine Streckenposten führen sie einen direkt zum Wasser.

Einer ist bei einer Schafherde und da wir schon vor Ostern dort waren habe ich mich diebisch gefreut, ein lebendiges Osterlamm zu sehen und du musst wissen: Ich liebe Schafe und Ziegen. Ich hätte saumäßig gern eine eigene Herde. Mit der würde ich dann spazieren gehen. Jeden Tag. Und ich würde Eisschleckend in Ihrer Mitte sitzen und sie alle beim Namen kennen. Aus ihrer Wolle würde ich irgendwas super cooles machen. Das würde mir einfallen, wenn ich in ihrer Mitte säße.

Ein anderer ist wirklich gut versteckt mit einem toll dekorierten Versteck. Ich habe kein Foto gemacht, denn dann fiele es dem Nächsten sehr schnell in die Augen. Und ich will hier nichts verraten. 😉

Ein stück geschichte

Am Strand von Börgerende steht ein alter Grenzturm. Der hat die Grenze zwischen Ost und West bewacht. Weit auf die Ostsee hat er geschienen und das Flüchten gen Westen erschwert und in den überzähligen Fällen verhindert. Heute steht er dort wie eine Mahnwache und erinnert an das, was war. Das was ich nur aus Erzählungen kenne und mir so weit weg und unwirklich erscheint wenn ich mir die Sonne ins Gesicht strahlen lasse.

 

An diesem Turm gibt es einen Rätselcache, den wir leider nicht lösen konnten, aber die Leute haben sehr lustig geschaut, als wir durch das Gebüsch gekraucht sind und die ganze Zeit „Das muss hier irgendwo sein!“ gemurmelt haben. Adgi fand das natürlich ganz großartig durch das Gebüsch zu kriechen und das auch noch mit uns im Gepäck.

festen boden unter den füßen

Nachdem Adgi aus dem Gebüsch raus ist und wir aufgegeben haben zu suchen durfte Adgi planschen. Seine Lieblingsbeschäftigung mittlerweile.

Neben dem Strand ist ein Weg, auf dem man bis Heiligendamm durchlaufen kann. Auf dem sind wir dann mit der heiß geliebten Schleppleine gelaufen und haben noch zwei richtig schöne Ostseecaches eingesammelt, da diese direkte am Strand versteckt sind.
Wir sind noch weiter bis zur Schleuse gelaufen und an der Straße wieder zurück, denn so konnten wir noch einen Cache an einer kleinen Pausenhütte einsammeln.

fazit

Wenn es einen an den Strand zieht, dann ist das die perfekte kleine Runde gerade mit Hund, denn dort ist auch ein Hundestrand, auf welchem wir bisher nur entspannte Halter getroffen haben.

Die Aussicht an der Schleuse nach Heiligendamm ist ein eindeutiger Vorteil. Genau, wie die freie Einteilung der Länge der Strecke und immer eine schöne Aussicht.

Man kann die Runde auch rund um den Conventer See machen. Da gehören die Caches nämlich eigentlich zu. Aber uns stand der Sinn nach Meeresluft. Deswegen berichten wir ein andern mal vom Rest des Conventer See. Und, wir haben uns für den Sommer vorgenommen, bis Kühlungsborn durch zu spazieren. Davon erzählen wir dann.

Jetzt hoffe ich erstmal, dass du ein wenig Lust auf Strand hast und wenn du nicht weißt wohin, dann hol dein Handy raus und melde dich bei mir. Oder such dir den Strand nach den Caches aus 😉

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Liebe Anika,
ein schöner Beitrag! Ich lese deinen Blog sehr gerne. Und das mit der Schafherde ist süß, jetzt möchte ich auch eine! 🙂
Viele Grüße, Nora

„…die Ostsee vor der Tür haben. In 10 Minuten sind wir da und können das Rauschen des Meeres genießen“.

Darum beneide ich Dich wirklich sehr.

Viele liebe Grüße
Sabine mit Socke