Geocaching-Ausflug mal anders

Schatzsuche 2.0
Geocaching ist schon lange eine beliebte Beschäftigung, noch vor Pokemon Go war es ein Anreiz rauszugehen.

Bei Moe & Me und auch bei Shiva und Frauchen Sandra durften wir schon die ein oder andere Entdeckung sehen.

Was ist das eigentlich, dieses Geocaching?

Im Grunde dreht sich alles um Koordinaten.
Man wird per GPS zu einem Ziel geleitet, das durch andere Geocacher versteckt worden ist.

Kleine Kisten, Tupperdosen oder Filmrollen.
Der Inhalt ist unterschiedlich, ein kleines Büchlein, ein langer Zettel-eben etwas in der Art eines Logbuches und manchmal etwas zu Austauschen.

Man zieht nun als Querfeldein los, immer dem GPS nach und sucht in Winkeln, die man sonst eher links liegen lassen würde.

Los geht´s Equipement shoppen

Fehlanzeige. Ich weiß, dass ich in einer der ersten Dokus, die ich sah extra GPS Geräte angepriesen worden sind.
Spannend fand ich es schon lange, doch extra Geld investieren wollte ich nicht. Also weg mit der Idee.

Vor einem halben Jahr wollten wir schon mal auf Schatzsuche gehen, wir hatten von Freunden erfahren, dass auch sie als Geocacher unterwegs sind-suchend und versteckend.
Es scheiterte allerdings an der richtigen App. Bei allen kostenfreien Varianten kann man entweder nicht alle Caches sehen oder nur 2 pro Tag loggen. Aber wir wollten mehr, unser Wald ist voll damit und dann nur zwei lösen zu können? Nein. Also weg mit der Idee.

Dann kam uns die Idee wieder. Das Thema begleitet uns nun so lange, jetzt ziehen wir es durch. Also luden wir eine App runter und bezahlten die 30,00 € für das gesamte Jahr.
Wir konnten wählen 10,00€  für 3 Monate oder eben 30,00€ für 12 Monate. Da der Sommer noch vor der Türe steht, haben wir uns gleich das ganze Jahr verpflichtet und die App „Geocaching“ für uns gefunden.

Hier irgendwo…..

Unsere erste Tour

Für unsere erste Tour haben wie Caches genommen, die in relativer Nähe lagen. Wir müssen uns mit der Handhabung einfinden.

Adgi fand es ganz großartig über die große Wiese zu rennen und wir drehten uns im Kreis. Immer und immer wieder. Norden, Osten, Süden, Westen wo zum Geier soll das sein?!, hallte mir nur durch den Kopf. Bis wir einen kleinen Zauberbutton fanden, nach dem sich die Karte mit einem gedreht hat.

Wir kamen unserem ersten Cach immer näher und die Aufregung war groß. Dann waren wir da. Irgendwo musste es sein, doch wie sieht es aus?! Ein freudig gequietschtes „Hier!“ ließ mein Herz einen Hüpfer machen und Michi hielt eine blaue Dose in der Hand, darin ein kleines Büchlein. Wir trugen uns ein und steurten auf den zweiten zu.

 

Über einen Bach springend fallend, über einen Motteracker stapfend und alle paar Minuten die Richtung ändernd standen wir an einem Teich. Ein umgekippter Baum musste einfach das Ziel sein, auch, wenn das erstmal eine heftige Diskussion über die Meteranzeige mit sich brachte.


Gut versteckt fanden wir endlich den zweiten Cach. Wieder eine blaue Dose und darin eine lange Liste mit den Findern, die vor uns da war. Der Cach lag schon seid November 2

 

015 da und der letzte Eintrag stammte vom Ende des Jahres 2016.
Adgi hat erstmal die Abdeckung für sich beansprucht, während wir uns eintrugen und da wir fürchteten, keine andere Abdeckung zu finden, musste Adgi seinen Fund wieder hergeben.

Das spannende war, dass wir an diesem Punkt ein Rätsel fanden, der uns zum nächsten Cach bringen sollte.
Buchstabenwerte sollten errechnet werden, um auf Koordinaten zu schließen. Wir kamen schnell auf das ein Ergebnis und liefen los. 1,5 h Stunden liefen wir nun schon durch das trübe Wetter. An dem Punkt angekommen, wo die Koordinaten uns hinführten, standen wir mitten auf einem Acker. Nun ja, die Lösung des Rätsels war wohl doch nicht so einfach.

Da wir noch eine gute Strecke heimwärts vor uns hatten, verschoben wir die Lösung des Rätsels rund um eine gewisse Biene auf später und kamen nach gut 2 Stunden total vermottert und kaputt wieder zu Hause an.

Werden wir es wieder tun?

OH JA und nicht nur, weil wir Geld bezahlt haben.
Schon lange waren wir nicht mehr 2 Stunden so ausgelassen unterwegs und schon lange sind wir nicht mehr über Bäche gesprungen und über umgekippte Bäume geklettert. Und auch so ein Wirrwarr sind wir noch nie gelaufen. Mittlerweile haben wir eingefahrene Runden, die auch Adgi schon über sind.

Ab jetzt können wir euch also viele Bilder aus der Umgebung zeigen und neue Hunderunden präsentieren und wer weiß, wenn du in die Gegend in den Urlaub kommst, haben wir tolle Tipps für dich.

 

Komm mit in unseren Alltag

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Oooooh! Ich muss auch wieder loslegen. Geocaching ist soooo toll und macht so viel Spaß! Schön, dass ihr nun auch zu den Geocachern gehört. Übrigens, manchmal ist es gut, wenn man Handschuhe oder Feuchttücher dabei hat… du glaubst nicht in was ich schon alles reingefasst hab. *grusel*

Flauschige Grüße
Sandra & Shiva

Das klingt wirklich wunderbar 🙂 So langsam aber sicher habe ich Lust, das auch mal auszuprobieren 🙂

[…] habe ja beim letzten mal erzählt, dass wir bei Geocachen ein Rätsel gefunden haben, dessen Lösung uns mitten auf einen […]