Eine Silvestergeschichte

Silvester 2016 hat den Finger schon auf der Klingel. Jahresrückblicke überall, Vorsätze und Angsthunde.

Was kann man als am 31/12/2016 noch veröffentlich, wenn man nicht über vergangenes senieren oder euphorisch auf Neues schauen will?

Eine Silvestergeschichte

Heute vor 3 Jahren haben wir gezittert. Denn es ging um Adgi.

Zuvor, im November, haben wir ihn nach einer Testwoche wieder abgeben müssen. Die Zeit hat einfach nicht gereicht, wir haben uns keinen Hund halten können.
Am 29/12/2016 waren wir auf einem Geburtstag im Zuhause von Adgi. Und da saß- er mein kleiner Prinz.

Er sah so gut aus. Mein Herz war plötzlich wieder ganz. Das Loch in meiner Brust war gestopft, mein Lachen zurück. Weihnachten hatte ich noch gehofft, dass er unter dem Baum sitzt.

Doch die Gewitterwolken am Himmel waren deutlich zu sehen. Natürlich war ein anderes Zuhause gefunden worden. Wäre doch gelacht, wenn man das Schmuckstück nicht vermittelt bekommt. Kaum waren die Autotüren zugefallen, redeten wir uns unter Tränen ein, dass es besser so sei. Dass es Adgi dann besser ginge. „Wir können keinen Hund haben“ lautete das Mantra.

Tja, ganze 20 Minuten lautete es so. Kaum Zuhause war es entschieden, wenn Adgi Neujahr nicht abgeholt ist, dann zieht er ein.

Wir saßen Zuhause. Konnten 0:00 Uhr nicht abwarten und schauten immer und immer wieder zu Uhr.  So langsam hatte die Uhr noch nie getickt. So lange mussten wir noch nie auf das neue Jahr warten.

Als es endlich geschafft war und wir eine schlaflose Nacht verbracht haben, haben wir zitternd gefragt. Und, wie man unschwer erkennen kann, war Adgi noch Zuhause.

Jedes Jahr Silvester denken wir daran.

Jedes Jahr sind wir wieder dankbar, dass das Schicksal uns gut gesinnt war.

Es ist die Zeit in der wir Adgi verloren und wieder bekommen haben. Die schlimmste und die schönste Zeit im Jahr ist die Silvesterzeit.

Er und ich
Ein Team. Für immer.

Und wenn der Hundepöker sich nun also vor einem Böller erschreckt oder sich zwischen meinen Beinen verstecken will, dann bin ich dankbar, dass ich für ihn da sein kann.

Er ist mein Lachen, mein Spiegel, meine Tür zur Außenwelt. Ohne ihn gäbe es WarnowTatzen nicht, ohne ihn gäbe es mich nicht. Nicht so, wie ich jetzt bin. Voller Träume und voller Visionen.
Tja, auch ich habe Visionen und Pläne für das nächste Jahr. Dank Adgi.
Dank ihm gibt es mehr als Arbeit und Schlafen.

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