Das grüne Leben kann manchmal zur Gefahr werden

Wie schon im letzten Beitrag erwähnt, habe ich festgestellt, dass ich gar nicht weiß, welche meiner Zimmerpflanzen für Kovu gefährlich werden können. Während Emma mein stetiger Begleiter war, hatte ich keine Pflanzen. Doch je mehr Besuch wir hatten, umso mehr wollten die Menschen, dass ich es wohnlicher habe. Somit bekam ich zum Geburtstag gleich drei Pflanzen. Eine Orchidee war unter anderem dabei und alle Pflanzen stehen dort, wo Kovu nicht ankommt. Der kleine ist aber zum perfekten Kletteraffen geworden und somit wuchs der Respekt vor den wunderschönem Grün.

Zu den beliebtesten Zimmerpflanzen in Deutschland gehören der Gummibaum, Orchideen, Korbmarante, Einblatt, Drachenbaum, Palmlilie, Elefantenfuß, Kakteen, Efeu, Azaleen, Zimmerrosen und der klassische Fikus. Gefühlt ist jede käuflich erwerbbare Pflanze und auch jede aus dem Garten giftig. Die Liste ist endlos lang. Von den 12 oben genannten sind sieben gefährlich. Lediglich Korbmarante, Palmlilie, Elefantenfuß, Zimmerrosen und der Fikus tauchen nicht auf.

Wo nachsehen?

Es gibt zahllose Listen im Internet und ich rate jedem sich die Listen anzusehen. Als kleiner Tipp schaut sie euch an, bevor ihr ins Gartencenter fahrt. Ich habe in all den Jahren die Erfahrung gemacht, dass Pflanzen mit dicken. fleischigen Blättern die Katzen nicht so magisch anziehen. Denn die Orchidee steht nach wie vor in der Stube, doch der kleine Flausch interessiert sich gar nicht dafür. Ich möchte niemanden ermutigen dem Tier einer Gefahr auszusetzen, aber eine Risikoeinschätzung durch zu führen und beobachten kann manchmal schon etwas bringen oder die Pflanzen außerhalb der Reichweite von den Vierbeinern drapieren.

Was passiert bei Einnahme?

Die Anzeichen sind vielseitig. Wie auch bei anderen Vergiftungen, kann es bei einer Pflanzenvergiftung zu Erbrechen und Durchfall kommen, da sich der Körper versucht zu reinigen. Ebenso das vermehrte Speicheln ist ein Indiz. Kritisch wird es, wenn Benommenheit und Unsicherheiten beim Gehen hinzukommen, gar Krämpfe oder Zittern. Im schlimmsten Fall Lähmungen. Erkennbare Symptome sind auch enge oder extrem geweitete Pupillen, starke Aufregung oder Auffälligkeiten im Verhalten der Katze. Natürlich sind die Symptome bei jeder Pflanze unterschiedlich. Aber die Warnzeichen erkennt jeder. Man hat das Tier oft im Blick und erkennt Veränderungen.

Was passiert, wenn es passiert ist?

Sollte der Vierbeiner doch mal am Grünen knabbern oder eines der Warnzeichen haben, heißt es beobachten. Symptome, wie Übelkeit, können unspezifisch sein. Manchmal ist es etwas harmloses, was kurzzeitig im Magen quer liegt. Bei Erbrechen also immer auch das Erbrochene genau anschauen. Bei mehrmaligen Erbrechen oder bei anderen Symptomen, schnellstmöglich den Tierarzt aufsuchen.

Vorsicht ist besser als Nachsicht!

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