Das alte Laster ….

….das Rauchen. Oh ja, ich gebe zu, dass ich Raucher bin und das muss ich auch nicht verheimlichen. Ironischerweise habe ich vor ein paar Tagen über die Thematik – Rauchen in der Wohnung und Haustiere – nachgedacht und kurz überlegt darüber etwas zu schreiben. Denn ich bemühe mich momentan auf die sogenannte E-Zigarette umzusteigen, oder auch Dampfe genannt. Der Dampf ist wesentlich weniger schädlich, aber ungefährlich auch nicht. So meine Vermutung.  Heute dann lese ich zufällig in einem Artikel einer Zoogeschäft-Zeitschrift, wie schädlich das Rauchen ist, gerade für Katzen und das Thema kam mir sofort wieder in den Sinn.

Rauchen – Raum – Vierbeiner

Ich bin ein sehr empfindlicher Mensch, wenn ich sehe, dass in geschlossenen Räumen in Gegenwart von Vierbeinern geraucht wird. Dieser Artikel zeigte auf, dass das Passivrauchen sehr schädlich sein kann. Natürlich war mir dies schon bewusst, aber gleichzeitig wusste ich nicht, inwieweit die Schädigung sich äußern kann. Ist es ähnlich, wie beim Menschen? Eine Katze ist gefährdeter als ein Hund, da diese das Nikotin nicht nur über ihre Atmung aufnehmen, sondern auch über ihr Fell, wenn sie es putzen. Das Risiko an Lymphknotenkrebs zu erkranken steigt bei Katzen immens. Das hat mich sehr schockiert, obwohl ich es insgeheim wusste. Natürlich können sich dabei auch die Atemwege bösartig verändern und das kann das Tier dauerhaft schädigen. Jedem rate ich, denkt beim Rauchen an eure Umwelt. Denn so ein Tier kann sich leider nicht wehren und erkennt die Gefahr nicht.

E-Zigarette – die Besserung?

Vor zwei Monaten war die Idee der E-Zigarette da. Natürlich möchte man sich selbst auch weniger schaden, aber aufhören ist manchmal schwerer als man denkt. Also auf eine weniger schädliche Art umsteigen. Ich schreibe bewusst nicht „gesünder“. Denn alles was wir inhalieren, bleibt zu einem gewissen Teil. Da die sogenannten Dampfen noch nicht so verbreitet sind in der Bevölkerung, sind die Studien geringer. Doch der Markt hat sich gefunden und erste Erkenntnisse lassen sich zu dem Thema finden. So heißt es in einer Studie aus den USA, dass diese Geräte den schädlichen klassischen Rauch nicht produzieren, aber die kleinen Flaschen mit flüssigen Nikotin gefährlicher sein können für Tiere. Die Nikotinvergiftungen nehmen immer weiter zu.

!Wichtig!

Dabei stehe nicht nur der Dampf im Vordergrund, sondern auch der sorglose Umgang mit den Liquid-Fläschchen. Vierbeiner neigen dazu auch diese zu zerkauen oder gar die elektrischen Geräte und das kann in den schlimmsten Fällen tödlich enden. Ob durch Dampf oder das Liquid an sich, kann sich binnen 15 – 60min eine schwere Vergiftung zeigen. Die Symptome sind ähnlich einer normalen Vergiftung. Häufig aber auch mit Durchfall verbunden.Erbrechen, Tachykardie (schnellere Herzschläge) und auch Krampfanfälle können Anzeichen sein. Dann ist es fast schon zu spät. Schnellstens zum Tierarzt ist dann ratsam. Die Besserungs- bzw. Erholungszeit ist ist angepasst dem, wie schnell man die Vergiftung feststellt. Das gesundheitliche Risiko bei einer E-Zigarette ist zehn Mal geringer als bei einer normalen Zigarette. Dies trifft auf einen Menschen zu, aber für Tiere bleibt nach wie vor das Risiko.

Als Fazit: Egal ob normale oder E-Zigarette ist gefährlich für Mensch und Tier. Wir können selbst entscheiden, was wir unserem Körper antun, doch wir sollten gleichzeitig für unsere Vierbeiner entscheiden. Sie danken es einem mit ihrer Gesundheit.

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Sehr interessant ! Wir hätten nicht gedacht, dass E-Zigaretten auch so gefährlich sein könnten. Schnurren

Julia

Ich habe es persönlich auch nicht so schlimm erwartet. Zumal es teilweise kaum Studien dazu gibt. Aber so kann man auch Nummer sicher gehen 😉