[Tag der Komplimente] Eine verrückte Sammlung

Komplimente. Jeder hat sie gern. Jeder braucht sie und man verteilt sie viel zu selten.
Es gibt unterschiedliche Arten, die ernst gemeinten, die dahin gesagten und die daneben gegangenen. Heute ist der Tag der Komplimente und wann, wenn nicht heute ist es an der Zeit, euch mal die verrücktesten Komplimente zu sammeln, die man als Hundehalter bekommt und da gibt es eine Menge!

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Tag des Knuddelns trifft auf Tag der Jogginghose

Zwei coole Welttage an einem Tag? Folter! Aber zum Gück gehöre ich zu der unsportlichen Fraktion, was nicht nur mit dem Baby zu tun hat, sondern einfach ein Fakt ist. Das ist auch der Grund, weswegen bei mir die zwei Tage perfekt zusammen passen. Denn bei mir sind Jogginghosen ausschließlich zum Kuscheln da.
Und zum Spazierengehen mit Adgi. Denn wir sind meist auf Wald und Wiesen unterwegs und da ist viel zu schade eine gute Hose anzuziehen. Modisch chic wirst du mich im Dorf wohl nie sehen, oder wenn du zu Besuch kommst.
Schlauerweise haben wir unseren Freunden schon beigebracht in Jogger zu kommen oder zumindest eine mitzubringen.

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Zieh-deinen-Hund-an-Tag

Heute ist Zieh-deinen-Hund-an-Tag, ein schöner Tag.
Ich mag Adgi anziehen, er mag das nicht. Durch musste er da trotzdem.

Und zwar musste er 2 Outfits anziehen, die dieses Jahr besonders spannend für uns werden. Ich hatte noch tausend im Kopf, aber wir leben in einer Demokratie und deswegen einigten wir uns auf 2 Outfits.

Hochzeit von Freunden

Im April sind wir auf einer Hochzeit eingeladen und da ich Hochzeiten liebe, freue ich mich schon wahnsinnig. Da man vor Ort Bungalows mieten kann, haben wir uns entschieden für 2 Nächte zu fahren und Adgi mitzunehmen. Natürlich kommt Pünktchen auch mit und deswegen werde ich wohl weniger Feiern und mehr Zeit im Zimmer verbringen, weswegen der Dicke nur bei der Trauung und dem Essen so wirklich allein ist. Es ist aber auch ein schönes Training, dass wir in einem Hotel schon mal begonnen haben. Dort haben wir uns einfach ein Babyphone geben lassen und konnten so gut sehen, ob er es mit Fassung trägt. Außer Schnarchen war da nichts zu hören.

Sommerurlaub

Das wird mein Highlight, denn wir fahren mal wieder im Sommer nach Nordfriesland. Das haben wir zu Beginn der Beziehung gemacht, sprich vor 7 Jahren und seither waren wir immer in der Nebensaison da, was seinen Charme hat. Aber ich will mal wieder in der Nordsee planschen und Softeis gegen Wärme essen. Außerdem haben wir ganz viele tolle Geocachingstrecken entdeckt, wofür Sonne gut ist.
Und im Sommer kann man reiten auf dem Hof, ich will meinen dicken Hintern auch mal wieder auf ein Pferd schmeißen. Mir fehlt der gute alte Fritz. Naja und dann ist da die Wiese vor dem Haus, auf dem ich schon als kleines Mädchen lag. Dieses Jahr wird tatsächlich mein Sohn dort liegen.

Keine Angst, Rettungsschwimmer Adgi ist im Einsatz!

 

Was sind eure Highlights in diesem Jahr?
Lassen sich eure Tiere auch anziehen?

[Tag des Ehrenamtes] Lachen auf 4 Pfoten

Ach, ich erzähle viel zu wenig von unseren Tagen beim Besuchshundedienst. Und dabei könnte man so viel erzählen. Wobei es meist kleine Dinge sind, die man im Herzen einschließt und nicht mit Fotos festzuhalten sind.
Erklärt habe ich in Artikeln wie dem Ananashund schon, was wir machen und deswegen soll es heute darum gehen, was Adgi dabei an Unfug lernt und den Besuchten dann doch die meiste Freude macht.

Häschen!!!!!

Unsere jetzige Einrichtung hat im Garten Hasen wohnen und das weiß Adgi ganz genau. Nachdem wir nicht mehr in einer großen Runde sitzen, sondern von Zimmer zu spazieren hat der Hund das sehr schnell gelernt. Mitterweile weiß er mehr als genau, aus welchem Fenster er die beste Sicht auf den Auslauf im Garten hat und, dass man längst nicht von überall aus in den Garten schauen kann. Aber wehe dem, die Hasen hoppel frech durch das Grün, dann müssen die Gardinen bei Seite und die Nase an die Scheibe gedrückt werden. Dann kommt richtiges Leben in die Zimmer und wenn man sich selber denkt „Oh man, mein Hund zeigt sich von der schlechtesten Seite!“ und sich am liebsten in Peinlichkeit zurückziehen möchte, dann sieht man das Lachen in den Augen. Denn den Anspruch an Perfektheit hat man dort meist abgelegt und gelernt, dass Perfektionismus nicht möglich ist.

Kekfe?! Welfe Kekfe?!

Mal ganz ehrlich, was haben alle Omas und Opas immer Zuhause? Richtig, Kekse.

Das hat auch Adgi super schnell gelernt. Es ist so goldig, wenn er den Schrank anstarrt, in dem die Kekse sind und drängelt, dass er die dann JETZT haben möchte.
Schnell wird das Begehren erkannt und die gesammelten Kekse rausgeholt. Nach jedem Keks heißt es „Das reicht jetzt…..ok einen noch…“ und dann hat er alle aufgegesssen. Ehe man sich versieht.

Was er mit Abstand am schnellsten gelernt hat? Wer wo welches Naschi hat und wie er es am schnellsten bekommen kann.

Übrigens füttern wir immer erst danach, damit wir sein Frühstück auf die Anzahl der Kekse, Leckerlis und Naschigkeiten anpassen können. Ansonsten ist er bald die unterste Kugel des Schneemanns, den ich soo gern bauen möchte.

Auf dem Rücken liegend, alle Viere von sich können die meisten streicheln

Man soll einen Hund nicht bedrängen. Ein Hund braucht seinen individuellen Freiraum. Gruppen von Menschen sollten nicht um einen Hund herumstehen.

Ähm nein, nicht für Adgi. Für Adgi zählt nur eins: Hände, überall müssen Hände sein. Möglichst viele Menschen müssen ihn nach Möglichkeit an ALLEN Körperstellen kraulen. Gerade wenn wir bei Kindern sind, ist es für Adgi das Größte, wenn ich mich auf den Boden setze, er den Kopf an mein Knie drücken kann und sich die Kinder rings um ihn herum setzen und streicheln. Viele kleine Hände ist Adgis liebstes Wellnessprogramm und wenn ein Kind dann sagt, es käme nicht dran ist das für das Kuschelmonster gar kein Problem! Es werden alle Viere von sich gestreckt, sodass noch mindestens vier Kinder mehr Platz haben, ihn zu streicheln. Dabei schläft er sogar tief und fest ein!

Ein Lachen für Zuhause

So oft denke ich, dass ich den unperfektesten Hund dieser Welt habe, aber gerade das Ehrenamt zeigt mir, dass genau diese Unperfektheit ihn ausmacht.

Es können alle über seine Tollpatschigkeit lachen, sein schnelles Gebelle und Verteidigen ist mir oft unangenehm. Tatsächlich ist es aber eine seiner Eigenschaften, die am meisten bewundert wird. Sein Ziehen an der Leine ist weg, wenn andere mit ihm unterwegs sind und seine Stürmigkeit löst heitere Freude bei allen aus.

Ich nehme all die schönen Momente mit nach Hause, schließe sie in mein Herz ein und behalte sie für mich. Damit wird mein Teil der Welt ein bisschen besser und vielleicht der Teil derer, mit denen ich Adgi teilen kann.

Sicherlich kann das nicht jeder Hund machen und das sollte auch nicht jeder sein, aber wenn dein Hund das Kuschelgen in sich trägt, dann hab den Mut den Schritt zu gehen.

Außerdem gibt es so viele tolle Ehrenämter, die jemanden mit Herz und Willen suchen. Finde auch du deins.


[Edit] Dieser Beitrag ist nicht nur Herzensangelegenheit, nicht nur die Feier des Tages des Ehrenamts, nein, er hilft auch Matze und Nicola, die für jeden Beitrag rund um Assistenzhunde (egal in welchem Bezug) einen Monat Futter von futalis bekommen und so bei der Ausbildung zum PTBS-Assistenzhund unterstützt werden.
Auch du kannst helfen. Schreibe auf deinem Blog einen Beitrag oder, wenn du keinen hast, schick mir deine Geschichte an WarnowTatzen@gmx.de und ich veröffentliche ihn für dich und wir sichern Matze gemeinsam einen Sack Futter.

29.10. Welt-Internet-Tag

Es ist verrückt, wie schnell das Internet eine Selbstverständlichkeit geworden ist. Noch verrückter ist, dass ich aus einer Zeit komme, in der es noch kein Internet gab.
Ich kann mich gut daran erinnern, wie das kleine Männchen von AOL langsam eine Verbindung bei einer Freundin aufbaute. Die Wichtigkeit wuchs immer rascher und selbst die Schulen begannen schnell, das Worl Wide Web einzufordern. So kam es, dass ich ein Modem bekam. Diese kleinen Kästen, die von der Telefonanlage aus in deinen Computer verlegt werden, damit du über den Smart Surfer ins Internet konntest.
Die Entscheidung, ins Internet zu gehen, musste immer mit der ganzen Familie abgestimmt werden, denn es ging nur entweder Telefonieren oder Surfen. Und dann musste man sich den günstigsten Tarif auswählen und man konnte zuhören, wie es sich einwählte. Wer das nicht hatte: Es klang, als würde sich der Verbindung höchst persönlich verlegen, manchmal klingen Faxe noch so.

Und dann ging alles ganz schnell. Und jetzt bin ich selber ein Teil von diesem ganzen Konstrukt. Ein Miniteil dessen, was davon besteht. Ich will den Tag des Internets dazu nutzen, mal zurück zu schauen, wieso ich ein Teil geworden bin und, was ich vielleicht auch in der Zwischenzeit gelernt habe.

Angefangen

Angefangen habe ich mit der Idee, dass ich Dinge sagen möchte, die jeder Hundehalter kennt und doch keiner ausspricht, aus Angst, Scham oder, weil er keinen zum Reden hat. Manchmal habe ich das Gefühl, mächtig vom Weg abgekommen zu sein. Der Blog hat viele andere Themen abbekommen aber ganz ehrlich: Der Blog hatte auch nie ein gestecktes Ziel, gibt es da überhaupt den einen, den richtigen Weg?!

Dann hat mein Herzmann mir diesen Laptop geschenkt (was ich immer noch für ein übertriebenes Geschenk halte!!!!). Auf dem Geschenkpapier stand in seiner Doktorschrift, dass er mich an mich glaubt und ich mir diesen Traum erfüllen soll. Immer noch kann ich ihm nicht genug danken. Wir haben stundenlang gemindmapt (der Dichter darf Wörter erfinden) und er hat mir dann aus meiner miesen Vorstellung ein Logo gebastelt und dann war sie da, die erste Seite via Jimdo namens „WarnowTatzen“.

Bunter, lockerer, kreativer

Irgendwann war mir das, was Jimdo mir bieten konnte zu klein. Eine Bekannte beim Support konnte mir auch nicht mehr helfen und so zog ich, dank der guten Tipps anderer Blogger zu WordPress um und kann seither freier sein. Ich lade mir sogar Widgets und Plugins runter und installiere sie ganz allein.
Du lachst, für mich ist das eine Meisterleistung. Ich konnte noch nicht mal dem Hamster sein Mais geben im Infounterricht zum Thema programmieren…

Tipp: Nimm für den Anfang ruhig ein Baukastenmodell und finde dich ein. Mach dir den Einstieg ruhig so leicht wie möglich, sonst bleibst du nicht dran Oft ist nicht das Design das, was deine Leser fesselt, sondern du.

Keine 14 Jahre mehr und trotzdem Vorbilder

Als die Anfangsplanung los ging habe ich mir andere Blogs angeschaut. Worüber schreiben die, wie schreiben die und vorallem will ich so oder doch ganz anders sein.
Von Anfang an bin ich bei Moe & Me backen geblieben. Andere Blogs kamen dazu und wiederrum andere gingen.
Sie gingen, weil sie mich nicht mehr berührten oder einfach, weil sie gingen.
Noch genau weiß  ich, was „damals“ beim Monatspfoto los war von Anja und Lucy. Jeden Monat wollte ich mit in der Reihe der namenhaften Blogs stehen und mich als ein Teil fühlen. Heute macht von der „alten Runde“ kaum noch einer mit. Die Dinge verändern sich eben und so auch die Bloggerwelt.
Aber es ist auch gut, dass immer neue Blogs nachkommen, nicht wahr liebes Pell-Mell Pack?

Tipp: Suche dir Vorbilder, kommentier (aber nur wenn du es ehrlich meinst) und wachse an deinen Mitschreibern.

….wenn man dann noch Vorbilder treffen darf….

Stille, Schreibblockaden und Resignation

Ich habe jedes Jahr immer wieder das Problem, dass ich nicht schreiben kann.
Das liegt daran, dass mir andere Dinge durch den Kopf gehen, mir die Worte fehlen oder ich einfach keine Zeit habe. Keine Zeit zum Schreiben und auch keine Zeit mit den Tieren.
Dieser Blog handelt vom Leben mit meinen Tieren. Wenn ich aber nicht mit ihnen lebe, dann kann ich auch nicht schreiben. Es kommt immer wieder vor, dass ich den Tieren nicht mal schaffe, das Fressen in den Napf zu schmeißen. Was soll ich denn erzählen? Ich werde nie lügen und wenn es hier mal länger ruhig ist, dann ist das Leben einfach mal wieder an der Stelle, an die es gehört: an erster.

Tipp: Das ist ein Hobby. Mach dir kein Stress. Lebe und lass uns teilhaben!

Messlatten, Zahlen, Enttäuschungen

Auf Jimdo waren meine Zahlen richtig grottig. 40 Leser in der Woche war schon der Knaller.
Mit meinem Umzug zu Jimdo, meinem wachsendem Stolz und auch den wachsenden Zahlen in den Social Media Plattformen stiegen die Zahlen und damit ist man auch schneller enttäuscht, wenn die Zahlen mal nicht 3stellig sind. Aber mal ganz ehrlich, dass ist so bescheuert. Allein wenn 2 ehrliche Herzen erreicht werden, habe ich 2 Herzen als das meine in der Brust erreicht. Ich muss von diesem Blog nicht leben können. Was gehen mich diese Nummer an.
Natürlich spreche ich mich nicht davon frei, dass ich einmal im Monat in meine Statistiken schaue und nachsehe, welcher Artikel gut ankam oder mit welchen Worten nach mir gesucht wurde. Denn gerade die Suchworte stellen einen Bedarf da. Jemand hat im Internet eine Lösung finden wollen. Warum jetzt aber so viele wegen Katzenklos bei mir landen, ist mir fraglich. Besteht da noch Bedarf? Kein Ding, ich habe 2 davon hier stehen und eine Katze mit gesunder Verdauung 😉

Tipp: Sieh die Zahlen als eine nette Richtungsweisung, aber lass dich von ihnen nicht fressen. Sie sind das Hinweisschild, dass 30 km/h angebracht wären und du trotzdem 40km/h fährst 😉

Trends und Mehrwert

Immer wieder kommen Trends auf.  Hier ein Artikel, wie ich meinem Hund den einarmigen Pfotenstand bei bringe oder wie ich am besten die weißen von den grauen Haare sortieren kann. Ich kann beides nicht bieten. Vielleicht hat dieser Artikel ein bisschen Mehrwert aber naja, so richtig was lernen wirst du hier nicht. Warum auch. Dafür gibt es so viele andere Blogs, die auch ihre Berechtigung haben.

Tipp: Tischler, bleib bei deinen Leisten. Mach, was du kannst und sei ehrlich.

Sicher gibt es noch tausend Dinge, aber nächstes Jahr ist wieder ein Tag des Internets und zum Schluss dieser Rede kommt der typischte Teil, die Danksagung:

Liebes Internet,

ich danke dir, dass du mir den Freiraum gibst.

Ich danke dir, dass du mir die Menschen auf meinen Weg gebracht hast, die ich so ins Herz geschlossen habe. Die ich weg vom Internet schon treffen durfte und treffen werde. Menschen, die mir Freunde geworden sind und die ich aus meinem Leben nicht mehr lassen möchte. Tja da müsst ihr durch!
Das geht besonders raus an Nicole, Stephie und Sabrina. Aber auch an dich Sabine, ohne deine Kommentare wäre der Blog nur halb so liebevoll.

Ich danke dir, dass du meiner Frau Kater und mir ein gemeinsames Hobby geschenkt hast. Dass wir auch nach so langer Freundschaft ein gemeinsames Projekt haben können.

Ich danke dir, dass man dich zum chatten nutzen kann und ich so die Nächte damit verbringen konnte, mit meinem besten Freund und heutigem Herzensmann zu schreiben.

Danke, dass ich hier sein darf.

Deine Anika

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