[3] Ein neues System muss her

Ich habe euch ja schon im ersten Beitrag gesagt, dass ich so meine Motivationsprobleme beim Lernen habe.
Euch jetzt an meinem Lernen teilhaben zu lassen klappt super und hat genau den Effekt, den ich damit erzielen wollte.
Aber neben dem Lernen brauchte ich auch einen Weg, mir selber zu zeigen, wie viel noch fehlt, bzw. wie viel ich geschafft habe.

Austüffteln des „Sichtbarmachens“

Letzte Woche habt ihr ja mitbekommen, dass ich keinen Eintrag gepostet habe. Das lag einfach daran, dass wir im Urlaub waren und meine Lernsachen Zuhause bleiben mussten. Ich hatte mir fest vorgenommen, mit etwas Abstand mein System, was bis dato keins war, zu überdenken.

Mir fiel dabei ein, dass ich in der alten Wohnung ein Ding an der Wand hatte, in das man so Bilder schieben kann. In der Wohnung war es vollgestopft mit Quatsch.
Zuhause wieder angekommen, habe  ich mich von dem Müll getrennt und mir Hammer und Nagel geschnappt.


Ich habe es in das Büro gehangen und auf Karteikarten alle Themen und Unterthemen geschrieben. Diese habe ich jetzt wie in einem Adventskalender verteilt und dazwischen Bilder von meinen Schätzen, so kann ich nicht vergessen, wofür ich das eigentlich mache.

Noch dazu kann ich mir jetzt besser vornehmen, bis wann ich welches Thema durchhaben möchte.

Letzte Woche

Für die letzte Woche hatte ich mir ganz fest vorgenommen, den Bewegungsapparat abzuschließen. Für den heutigen Abend stehen nur noch die Muskeln der Hintergliedmaßen auf dem Plan und dann habe ich es tatsächlich geschafft.

Mein Lieblingswort ist diese Woche ist „Caput“, also Latein für Kopf. Das finde ich angesichts der vielen Entscheidungen und politischen Vorkommnisse sehr passend, dass der Kopf Caput (kaputt) ist =)

 

Mehr habe ich heute nicht für euch, es warten die Hintergliedmaße auf mich.

 

Was ist euer unschlagbares Lernsystem?

[2] Der Grund

Ich hasse Zähne.

Diese Woche hab ich einiges geschafft, aber lange nicht so viel wie geplant.

Aber ich lag flach und musste mich auf das Atmen konzentrieren.

Ich hatte mir fest vorgenommen, zumindest Zähne und Gesichtsmuskeln zu schaffen.
Dahinter kann ich jetzt zum Glück einen Haken machen. Perfekt so weit.

Aber da ich diese Woche nicht so viel geschafft habe, wie geplant, erzähle ich euch lieber warum ich Tierheilpraktiker werden will:

Der Hintergrund

Früher wollte ich immer Tierarzt werden. Der Traum eines kleinen Mädchens.
Ich wollte unbedingt Tieren helfen, sie gesund machen, Gutes tun.

Dann musste meine Mulle eingeschläfert werden. Mit ihr bin ich aufgewachsen und, obwohl sie immer den Nachbarn gehört hat, war sie meine.
An dem Punkt habe ich das erste Mal darüber nachgedacht. Jemand hat meine Katze umgebracht.

Als nächstes und ausschlaggebend war die Sterilisation meiner Paula. Ein Routineeingriff. Allerdings waren wir zu früh wieder da. Sie lag noch auf dem Rücken, alle Viere von sich gestreckt.

Nun war es mir klar: Ich kann und will nicht entscheiden, Tiere einzuschläfern und ich will sie auch nicht aufschneiden und in ihnen rumkramen.

Eine ganze Zeit habe ich das Thema aufgeschoben. Habe meine Ausbildung durchgezogen und versucht mich zu finden (mach ich heute noch).
Scar zog ein, Scar wurde krank. Ich wollte helfen. Der Gedanke war geboren.

Und dann suchte ich und recherchierte nach anerkannten Abschlüssen. Nach einer Schule mit Ansprechpartnern. Jemanden, den ich ansprechen kann.

Gefunden habe ich es dann hier in Rostock und nach dem die Finanzierung geklärt war, konnte ich den Vertrag unterschreiben und starten.

Tierheilpraktik bedeutet für mich unterstützen und helfen. In einem Rahmen, den ich mir abstecken kann. Mit einer Grenze, die mir wichtig ist: Ich muss nicht für den Tod entscheiden. Ich kann einen Rat geben, einen Weg weisen. Aber ich muss nicht den Schritt gehen.

Vielleicht ist das feige, den Weg nicht zu Ende zu gehen. Ja vielleicht ist es das. Aber es ist eben meine Grenze.

[1] Stand der Dinge

Ich hatte diesen Traum, Tierheilpraktikerin zu werden.

Vor viel zu langer Zeit habe ich angefangen und mich eingetragen.
Eine Mischung aus Heimarbeit und 100 Schulstunden mit Praktika.

So vor langer Zeit der Plan. In diesem Jahr ist die Regelzeit umgelaufen und ich habe noch kein Zertifikat in der Hand.
Ich kann nicht mit Pferden und der Unterricht war sehr auf ihnen basierend, weil alle in der Klasse alle Pferdemenschen sind. Wer kann es ihnen verübeln aber ich habe einfach Angst vor denen.

Nun habe ich das aufgrund großer  Demotivation schleifen lassen. Was, und das weiß ich, ein sehr großer Fehler ist/war.

Aber ich habe schon mal gesagt, dass ihr mein Antrieb seid und, warum sollte ich das nicht nutzen?!

Stand der Dinge

Kommen wir mal zu den Fakten, was ich auf der Haben-Seite abhaken kann:

  1. Körperbau in der Theorie
  2. Stresspunktmassage beim Hund mit Zertifkat
  3. Blutegeltherapie mit Zertifikat
  4. Injektionsschein (Grundlage für Akupunktur)
  5. alle nötigen Unterlagen zum Lernen

Soll-Seite

  1. Durcharbeiten der Theorie
  2. Prüfungstermin
  3. Üben, Üben, Üben

Und ab jetzt nehme ich euch mit. Scheut euch nicht, zu fragen oder Tipps zu geben.
Ich hoffe, ihr habt Spaß daran.

 

Auf gehts!