Elementare Fragen

Es gibt so Dinge, die ich mich jeden Tag wieder frage. Das sind elementare Fragen. Fragen, auf die ich so furchtbar gern eine Antwort hätte. Wenn ich diese Fragen aber bei Google eingeben würde, könnte man damit einen ganzen Beitrag füllen, wie Nicole es letztens gemacht hat.
Es sind Fragen, die vielleicht ganz einfach zu beantworten sind, wenn du die Antwort weißt, dann freu ich mich auf diese in den Kommentaren.

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Tag des Knuddelns trifft auf Tag der Jogginghose

Zwei coole Welttage an einem Tag? Folter! Aber zum Gück gehöre ich zu der unsportlichen Fraktion, was nicht nur mit dem Baby zu tun hat, sondern einfach ein Fakt ist. Das ist auch der Grund, weswegen bei mir die zwei Tage perfekt zusammen passen. Denn bei mir sind Jogginghosen ausschließlich zum Kuscheln da.
Und zum Spazierengehen mit Adgi. Denn wir sind meist auf Wald und Wiesen unterwegs und da ist viel zu schade eine gute Hose anzuziehen. Modisch chic wirst du mich im Dorf wohl nie sehen, oder wenn du zu Besuch kommst.
Schlauerweise haben wir unseren Freunden schon beigebracht in Jogger zu kommen oder zumindest eine mitzubringen.

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Mein Haus, die Todesfalle

Immer wieder hört man: die meisten Unfälle passieren im Haushalt, wirhaben faktisch tausende Todesfallen im eigenen Haus. Und genauso viele Berichte liest man, wie man Häuser Kindersicher, Einbruchssicher, Haustiersicher und generell tausendmal sicherer machen kann.
Gerade wurde ich wieder darauf hingewiesen, dass man Katzen kein Halsband ummachen soll, weil auch unsicher. Darauf reagierte ich damit, dass ja auch angekippte Fenster gefährlich sind und bei diesem Gedankengang ließ ich meinen Blick durch den Raum schweifen und mir fielen so viele Todesfallen auf. Hier mal ein paar davon, denen ich meine Tiere aussetze…und die sie überleben. Bisweilen.

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[PünktchenWelt] Der Magnet in meinem Bauch

Im letzten Kapitel erzählte ich, dass es keine Veränderungen gegeben hat. Das revidiere ich hiermit ein wenig, denn je mehr der Bauch wächst, desto mehr wird er Magnet für einen kleinen Hundekopf. Anscheinend hat der Bewohner im Bauch einen kleinen Magneten, mit dem er Adgi magisch anzieht. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Adgi immer mehr das Gefühl hat aufpassen zu müssen.

Wiedersehensfreude

Als ich einen Tag früher von der Arbeit kam, kam Adgi direkt auf mich zugestürmt und freute sich, als wäre ich länger gewesen. Manchmal frage ich mich, ob er eine innere Uhr hat und genau weiß, dass wenn ich zur Arbeit fahre, erst nach 9 Stunden wieder da bin und, wenn ich früher komme rastet er immer aus vor Freude.

Als ich nun in der Tür stand und Adgi wieder normal atmete, drückte er sich gegen meinen Bauch und schob meine Hand auf seinen Kopf. So stand er dann da und genoss das Schmusen in tiefen Atemzügen. Er bewegte sich keinen Millimeter weg und so standen wir eine ganze Weile da und sogen die Nähe ein. In solchen Momenten ist keine Bewegung im Bauch, als würden alle die ausstrahlende Ruhe in sich aufnehmen und speichern.

Lieblingsposition

Unterwegs

So ein Besuch ist suuuuuuper anstrengend

Das Ehrenamt möchte ich noch so lange wie möglich auch mit Bäuchi machen, nur geht das nicht mehr allein.
Zum einen passe ich nicht mehr überall zwischen, zum anderen wird es bei 1,5h doch schon schwierig, wenn man sich immer wieder hinhocken muss (wobei hochkommen schwieriger ist). Deswegen haben Micha und ich entschieden, die Besuche gemeinsam zu machen. Er nimmt den Hund und ich trage die Leckerlis nach, bin also eher die zauberhafte Zaubergehilfin, nur nicht in so schickem Fummel.

Worauf ich aber eigentlich hinaus will: während Micha im Raum steht, bleibe ich ein Stück zurück, damit wir die Zimmer nicht so überfüllen und die Bewohner darin sich nicht überfallen fühlen. Adgi ließ sich von jedem kurz kraulen und behielt mich dauerhaft im Blick. Doch nach einiger Zeit setzte der Magnet wieder ein und er kam zu mir, drückte seinen Kopf an den Bauch und war nicht fortzubewegen, außer ich schickte ihn wieder weg. In der Regel ist sein Stoppzeichen jedoch heilig, sodass wie gehen, wenn er möchte.
Bei einigen Zimmer musste ich draußen bleiben, weil ich wusste, dass er sonst nicht auf den Besuchten einlässt.

In den Essensräumen immer wieder das Gleiche. Kurz schmusen, dann wieder zu mir und an den Bauch gedrückt. Selbst der Betreuer, der sich selber als absolten Nichthundemensch bezeichnete und uns auf der Runde begleitete, machte schon Witze über den Magneten im Bauch.
Nebenbei machte er eine sehr wahre Bemerkung: Frauen haben es mit Hunden leichter. Männer halten Hunde nur, um an Frauen zu kommen. 😛

Anscheinend gibt es doch eine Veränderung

Tja, so langsam baut Adgi doch eine Verbindung auf, die stärker ist, als ich dachte. Vielleicht liegt es daran, dass er am Silvestermorgen ins Bett durfte, an meinem Bauch mit seinem Rücken lag und der Zwerg darin ordentlich Gas gab. Adgi drückte sich noch fester an mich und legte seinen Kopf auf meinen. Das war bisher die stärkste Reaktion, die ich gesehen habe an ihm.

Ich bin gespannt, was sich im Urlaub/Mutterschutz noch ändern mag und, ob es stärker wird bei Adgi.

So kann es einenm auch gut gehen

Solange der Dicke den Bauch nicht verteidigt oder stark fixiert, dass er darunter leidet genieße ich die Nähe einfach. Ich will alles einfach nicht zu kritisch sehen. Während ich hier zum Beispiel in meiner Sofaecke lümmle und schreibe, ist Adgi ein Stockwerk über mir und schläft in seinem Sessel.
Auszeiten gehören bei uns zum Alltag und solange, er sich diese nimmt mache ich mir keine Sorgen.
Wo ich gerade dabei bin, die Katze ist auch nirgends zu sehen…

Auch Scar liebt es am Bauch zu liegen

….und so murmle ich hier ganz allein weiter und freue mich, dass beide so teilnehmen, oder eben auch auch ganz bewusst nicht.

Die Post war da

Ich gebe zu, der Post gehört eher in die Weihnachtszeit aber irgendwer hat den Weihnachtstagen nur so 10 Stunden statt 24 gegeben.
Auch, wenn es entspannt war, stand Bernd tatsächlich erst am 24.12. abends und die Feiertage standen im Zeichen der Entspannung, denn die Tage zwischen den Jahren habe ich mit Arbeit verbracht. Aber genug der Ausflüchte, heute ist der Post ja da 😉

So häufig wie in dieser Adventszeit habe ich die Nachbarn das ganze Jahr nicht gesehen und ich muss ja ganz ehrlich sagen, dass ich stolz auf den Postboten bin. Denn nur ein einziges Paket wurde vor die Tür geschmissen.
Rechnet man die bestellten Pakete dazu, ist das ein wahnsinnig guter Schnitt.

Alle waren furchtbar neidisch, dass ich Post fernab von Rechnungen bekommen habe und heute zeig ich dir mal, was sich da so bei uns eingefunden hat.

Übrigens kennt nicht mal Adgi schon alles, weil er vor Weihnachten nicht gucken durfte. Aber das ändert sich von nun an und alles zieht in den Alltag ein. Das ist doch eigentlich das Schönste an Geschenken, oder?

Von Wichteln und Übertreibungen

Natürlich haben wir dieses Jahr wieder beim Wichteln mitgemacht und das sogar doppelt. Die zwei wichteligen Steffis haben sich gekümmert. Und so haben wir über die Pfotografiegruppe vom Pell-Mell Pack und das Dogbloggerwichteln von Cocker, Lifestyle and more mitgemacht.

Unsere Wichtel waren Sandra und Shiva und lustigerweise Stephie mit Enki und Luna.

Darüber hinaus haben uns Nicole und Sabine überrascht.

Bei Nicole war ein Denkspiel dabei, ich weiß noch nicht, wer mehr überfordert sein wird, ich bei der Befüllung oder Adgi bei der Lösung….ich halte euch auf dem Laufenden.

So viele schöne Dinge <3

In den Päckchen waren noch so manch andere Dinge versteckt und vorallem viel mehr Naschi, aber davon wurde schon so gut wie alles verputzt und füllt nun die dicken Bäuche.

Aber es ist alles so schön und das Kissen von Nicole ist so niedlich. Das hat richtige Ohren!!!!!!

Aus der Tasse von Stephie gibts den besten Kakao der Welt und mein Betteln hat endlich ein Ende.

Die Glückstasse von Sabine ist für meinen Teekonsum, weil sie auch im Zusammenhang mit Tee kam.

Von Sandra und Shiva kommt die dicke Eule, die ich Adgi gar nicht geben mag, weil die so süß ist. Mal sehen, ob die eine Chance gegen seinen Dino hat.

Habt super lieben Dank, dass ihr euch solche Gedanken um uns gemacht habt! Ihr seid toll!

 

[PünktchenWelt] Veränderungen?

Unter dem Begriff [PünktchenWelt] wird es immer mal wieder Beiträge aus dem Leben vom Rudelzuwachs und der Schwangerschaft geben. Nein, nicht als Mamiblogger, sondern, wie es sich so lebt mit Hund, Katze und Kind. Denn ich wünschte, ich könnte mehr solcher Beiträge lesen. Die Sorgenwelt ist groß, gerade bei der Frage, OB sich was verändert und vorallem WAS sich verändert.

Ich hoffe einfach, dass ich irgendeiner Mama oder werdenden Mama ein bisschen helfen kann.

Toxoplasmose und das Zusammenleben mit Katze

Im Grunde ist das eine Katzenkrankheit, die sich beim Menschen ähnlich einer Erkältung zeigt, weswegen man häufig nicht weiß, ob man entsprechende Antikörper entwickeln konnte oder nicht. Steckt man sich in der Schwangerschaft an, kann das schwere Folgen für die Minimenschen haben. Deswegen nimmt dir der Arzt auch direkt am Anfang Blut ab und testet es darauf. Solltest du Antikörper haben, dann brauchst du dir im Umgang mit deiner Mietze weniger Sorgen machen, solltest du keine haben, halte dich vorallem vom Klo fern. (Und das Beste: Du darfst dann frisches Hack essen)

Wobei wir schon vor der Schwangerschaft gesagt haben, dass das Michas Aufgabe war. Mit wachsendem Bauch macht das keinen Spaß mehr und anfangs ist einem eh immer übel.

Ansonsten habe ich bei Scar und mir nichts ändern müssen. Glücklicherweise habe ich aber auch Antiköprer.
Bislang lass ich den Tiger auch noch an den Bauch. Er merkt aber von selber, wenn der Wurm darunter zu wühlen beginnt und legt sich wie eine Wärmflaschen drum herum. Ich spüre aber auch, dass das Schnurren sich gut auf dem Bauch anfühlt und der Bewohner darin darauf reagiert.
Meistens liegen die zwei Rücken an Rücken. Das Pünktchen drückt sich dem Kater gefühlt immer ein wenig entgegen. Scar ist dabei super sanft mit dem Bauch.
Außerdem liegt er jeden Abend auf dem Sofa an meinen Füßen und schläft tief und fest.
Wenn ich von der Arbeit komme oder sonst wo war, schubbert er sich an meinen Bauch und drückt mit dem Kopf immer wieder gegen das Gegenüber im Bauch. Als würde er ihm auch hallo sagen wollen….

Eines hat sich definitiv geändert: Die Beziehung ist inniger geworden. Dadurch, dass ich öfter mal eine Pause mache, habe ich mehr Zeit für Scar, kann ihn kurz streicheln.

Wenn der Arzt einem keine Einschränkung auf den Weg gibt, dann sollte man die Zeit definitv zusammen erleben. Es tut nicht nur der Katze gut, sondern auch dir und deinem Baby. Auch, wenn ich kein Arzt bin, bin ich mir sicher, dass der Zwerg im Bauch die Katze, das Schnurren und die Wärme wahrnimmt. Außerdem fährt es einen runter und alles im eigenen Körper beruhigt sich und das ist schon mal wissenschaftlich festgestellt.

Es wird langsamer- Gassi mit Hund

Tja, die Schnellste war ich vielleicht noch nie, aber  so langsam merke ich, dass ich langsamer werde. Gemütliches Schlendern ist meine liebste Gangart und auch die vom Pünktchen.
Wir gehen nun eher gemäßigte Runden und auch nicht mehr so riesige, weswegen Micha und Adgi in der Woche größere Kreise ziehen.
Wenn wir nämlich so große gehen, dann bin ich immer der festen Überzeugung, dass sich der Wurm und Rennfahrerposition wühlt, weswegen es sich anfühlt, als hätte man einen Medizinball im Bauch. Dann stehe ich auch gern mal mitten auf der Straße und kreise mit pantherähnlicher Eleganz.

einfach genießen
Kuscheln ist nach wie vor klasse, aber jetzt noch mehr als vorher

Bin ich alleine mit Adgi unterwegs, ist die Flexileine mein treuer Freund. An der zieht Adgi nämlich nicht so arg. Denn das starke Ziehen ist ein bisschen unangenehm. Außerdem suchen wir uns Runden, an denen ich ihn entweder schnell ableinen kann oder wir weniger Ablenkung begegnen.

Da wünsche ich mir gerade im Moment sehr, dass Leine nicht so ein ewiges Thema wäre.

Aber bis auf meine kleinen Problemchen (und die sind zum Glück minimal) hat sich nichts geändert. Ich kann nicht behaupten, dass sich Adgis Art und Weise im Umgang mit mir geändert hat. Er geht weder auf Abstand zu mir, noch hat sich sein Beschützerinstinkt weiter verstärkt. Er ist auch nicht Bauchfixiert. Wovor ich schon das ein oder andere mal gewarnt worden bin.
Auch kann ich nicht sagen, dass ihn das zweite Herzchen in irgendeiner Richtung verwirrt und beeinflusst hat.

Er ist, wie Scar, super verschmust und genießt es, dass ich mich einmal öfter hinsetze aber ansonsten kann ich mal so gar nichts weltbewegendes berichten. Denn, es ist alles wie immer. Ich hoffe einfach, dass das so bleibt.

Aktuell lese ich übrigens immer gruseligere Tipps zum Einzug des neuen Bewohners, wenn Tiere im Haus sind. Von wegen erste Windel schon mal mit nach Hause bringen lassen und dem Hund vorlegen und so….aber da berichte noch mal…

Bis dahin murmle ich weiter….und werde noch langsamer ^^


PünktchenWelt, weil der Zwerg anfang nur ein keiner Punkt war 😉

Gebackene Katze-ein Kamin als Heiligtum

Es knistert, es knackt. Er macht das Haus zu einem Zuhause und lässt den Sturm und Regen vor der Tür. Er läutet den Feierabend ein und eine sanfte Wärme erfüllt das Haus. Die Schokolade schmilzt im Naschischrank und Micha streift sich grummelnd die Socken vor Wärme von den Füßen. (Bäh!) Dann beginnt die schönste Zeit des Jahres: die Kaminzeit.

Während andere über das Wetter fluchen blüht mein Winterherz auf. Ich freue mich über die ersten Stürme und kann den Tag kaum abwarten,an dem ich das erste mal einen Streichholz in den Kamin halten darf. Obwohl ich im Sommer geboren bin, schätze ich die mauschigen Herbsttage doch mehr. Es hat immer so eine familiäre  Gemütlichkeit, wenn wir uns alle im Wohnzimmer zusammenfinden und den Abend bei einem Film, einer Serie oder einem Buch verbringen. Adgi liegt meist lang ausgestreckt auf seinem Teppich.

Es gibt einen, der den Kamin mehr liebt als ich.

Ich werde immer den Gedanken nicht los, dass ich mal bei einer Doku über Katzenhaltung gesehen habe, dass man Katzen immer 3 Ebenen zum Leben zur Verfügung stellen soll.
Nun, Scar lebt auf 2. Boden und Fensterbank. Letzters nur, wenn unter der Fensterbank eine Heizung ist.

Wenn der Kamin jedoch an ist, lebt Scar ausschließlich auf einer Ebene: dem Fußboden vor dem Kamin.

Durch die Wärme wird auch der Boden wunderbar warm und Scar legt sich ausgestreckt direkt davor. Manchmal müssen wir ihn ein Stück „wegräumen“, weil er super heiß wird.
Anfangs hat er noch aufgeschaut, als wir nachlegten, jetzt macht er sich nicht mal mehr die Mühe ein Auge zu öffnen.

Katze beim genüsslichen Backen

Wenn er da so liegt und schläft, grunzt er die letzte Luft aus seinen Lungen und schmilzt dahin. Und das meine ich wortwörtlich. Er wird immer platter und platter und platter. Und jedes mal erwarte ich, dass er sich verflüssigt, das Fett ausläuft (und da ist genug, was auslaufen kann) und ich endlich ein neues flauschiges Kopfkissen bekomme. Katzenfell soll ja heilend sein.

Er nimmt beträchtliche Ähnlichkeiten zu einer Kegelrobbe ein. Vorallem wenn sich seinen Wanst putzt.
Wenn wir ihn dann auslachen ist er stundenlang beleidigt mit uns. Ebenso, wenn wir den Kamin nicht anmachen. Darauf steht sowieso Donnergrollen und Steinwurf.

Wie du deine Katze richtig backst

Und da du kein Blog mehr bist, wenn du kein Mehrwert oder (achtung Wortspiel) Nährwert hast, hier ein Rezept:

  1. Bau einen Kamin ein.
  2. Kaufe Holz und Kohle ein.
  3. Kaufe eine Katze.
  4. Lass die Heizung aus.
  5. Mach den Kamin an und lass ihn so richtig warm werden.
  6. Zeig deiner fettgefütterten Katze, wie schön die Wärme ist.
  7. Warte.

Das gute an dem Katzenbackrezept ist übrigens, dass sich so eine Katze von ganz allein backt. Sie machen dabei auch so Geräusche, die klingen, als würde ein Indianer über dich hereinfallen.

Fertig ist die Backkatze, wenn sie, wie schon geschrieben, anfangen auszusehen wie Kegelrobben.

Nun wünsche ich dir ganz viel Spaß und alternativ kannst du die Katze auch als biologisch gerechtes Kirschkernkissen nutzen.


Und wenn du jetzt den Sarkasmus nicht verstanden hast: OH MEIN GOTT! BACK DEINE KATZE BLOß NICHT!!!!!

Vom Hellsehen und getreten werden

Viele kennen die Neuigkeiten schon, andere haben es sich bei dem Satz vom Babybrei bei unserem Futteraustritt schon gedacht: wir bekommen ein Baby. Im März wird unser Rudel perfekt.

Die meisten Fragen mich, wie die Tiere reagiert haben und da beide einfach einmalig reagiert haben, möchte ich davon berichten.

Adgi- immer der Nase nach

Micha war schnell klar, dass ich schwanger bin. Ich habe den Gedanken weit von mir geschoben. Sehr weit. Das bisschen Übelkeit und die Müdigkeit…einfach überarbeitet dachte ich mir. Gut, dass ich auf dem Hurricane so müde war, dass ich mich allein hingelegt habe hätte mir auch zu Denken geben können. Aber hinterher ist man ja bekanntlich immer schlauer.

Auch, wenn der Test schon bereit lag weigerte ich mich. Doch dann stand Adgi eines Morgens vor mir. Sah mich an, steckte die Schnute zwischen meine Beine (jeder der Adgi kennt, weiß wie ich das meine), zog sie wieder hervor, nieste und schaute mir tief in die Augen. Da war dann der Test auch überflüssig, trotzdem machte ich ihn und siehe da:positiv.

Nun begann die Zeit des Zitterns, denn man sagt, die ersten 12 Wochen sind am gefährlichsten, dass das kleine Wunder doch nicht seinen Platzz einnehmen möchte.

Scar-dein ist mein ganzes Herz

Zwischen Woche 7 und 8 wird aus einem Haufen Zellen ein richtiges Leben: das Herz beginnt zu schlagen.

In der ganzen Zeit war ich super müde und legte mich jeden Nachmittag auf das Bett und las eine Stunde. Jeden Nachmittag hat Scar sich zu mir gelegt und auf mich aufgepasst. Die Unwissenheit war furchtbar. Hatte ich doch erst in der 10ten Woche wieder einen Termin bei meinem Arzt. Jeden Tag hoffte ich, dass das Herz loslegt.

Eines Abends legte ich mich, wie jeden Abend, auf den Rücken auf das Sofa. Scar kam dazu und kletterte behutsam auf meinen Bauch. Er legte seine Pfote dahin, wo das Wunder geschehen sollte und schnurrte. Er schnurrte so intensiv, dass ich das Gefühl hatte, das Baby zu spüren. Was reichlich unwahrscheinlich ist und auch gar nicht möglich. Aber es war einer dieser unbeschreiblichen Momente, an dem man sich sicher ist. In diesem Moment wusste ich, das Herz hat es geschafft.

Inzwischen schiebt er sich immer öfter an den Bauch. Versucht aber nicht mehr direkt drauf zu liegen, denn er hat letztens einen Hieb in den Bauch bekommen. Das fand er weniger amüsant. Ich umso mehr.

Seither weichen sie beide nicht mehr von meiner Seite. Allerdings kann ich auch nichts von Eifersucht oder ähnlichem berichten, was man in vielen Ratgebern liest. In der nächsten Zeit werde ich mal das ein oder andere erzählen,  aber keine Angst, ich werde kein Mamablog 😉

Welche Erfahrungen hast du gemacht? Hat dein Haustier auch schon mal eine Veränderung bei dir angezeigt?

[MiDoggy Blogparade] Alle unter einem Dach-So klappt die tierische WG

Julia und Lola haben ein neues Motto ausgerufen und das hat bei mir direkt einen Sturm der Liebe-Trailer-ähnlichen Film im Kopfkino ausgelöst.
Wenn man mich fragt, dann stell ich mir immer vor, wie Scar in Zeitlupe den Kopf in die Kamera schwenkt, Adgi erst powervoll über einen Acker rennt und dann direkt auf sein Gesicht geschwenkt wird und er langsam von unten nach oben schaut….aber genug davon.

Wer lebt also mit uns in der WG

Nun, zum einen haben wir Scar. Er ist hier der Hausherr. Die Diva. Der Platzhirsch. Das Trampeltier. Der Im-Weg-Steher und in-die-Beine-Hacker.

Der Tiger wird dieses Jahr schon 6 Jahre bei uns leben, genauer gesagt im November. Sein Einleben war recht einfach. Geholt haben wir ihn an einem Freitag. Michael war Zuhause und hat sich um ihn gekümmert. Die ganze Heimfahrt hat er nicht zurück geschaut oder auch nur einen Mucks gesagt. Genauso war auch sein Einleben bei uns. Kein Verstecken unter dem Sofa und auch keine Fressverweigerung.
Seither ist er mit uns schon 2 mal umgezogen und scheint jetzt im Haus auch erst richtig angekommen und aufgelebt zu sein.

Tiger

Adgi wohnt seit Januar schon 3 Jahre bei uns, also fast 4 Jahre und ich habe keine Ahnung, wo die Zeit geblieben ist. Sein Einzug war ein bisschen holpriger. Aber die Geschichte kennst du ja schon. Natürlich haben wir uns Gedanken gemacht. Aber unser Motto war: Hund rein. Tür zu. Hund da. Für immer.
Die ersten Tage und Nächte wurde sich ordentlich geprügelt. So doll, dass die Nachbarn unter uns mit dem Besen an die Decke gehauen haben. Immer und immer wieder.

Michael und ich sind schon 6 Jahre zusammen und wohnen irgendwie schon immer zusammen. So einen typischen Zeitplan hatten wir nicht, denn wir waren vorher beste Freunde und er Soldat mit Zimmer in der Kaserne und einer Stationierung weit weg von mir. Wir haben uns nie Gedanken gemacht, gemeinsam Tiere zu adoptieren. Und wir haben nie ausgemacht, ob mein oder dein.

Adgi

Welche Regeln gibt es bei uns

Nun, das Wort „Regeln“ klingt immer so hart. Deswegen mag ich das nicht wirklich nutzen. Außerdem brechen wir so ziemlich jede Regel immer mal wieder und das macht sie alle zur Ausnahme von der Regel.

1.Keiner darf ins Bett.

Nachts schlafen beide vor der Tür. Natürlich gibt es ab und an eine Ausnahme. Aber wenn man Scar mit ins Bett nimmt ist es meist eine sehr kurze Nacht. Er kommt alle paar Minuten und fasst einem ins Gesicht und leckt es ab. Und Adgi schnarcht, pupst und braucht verdammt viel Platz, denn auch sein Kopf muss auf einem Kissen liegen. Zudecken ist super, aber nicht zu lange und nicht zu doll.  Und in der Mitte muss er liegen.

2. Scar darf auf das Sofa. Adgi nicht.

Der Tiger durfte schon immer auf das Sofa und sich ankuscheln und das haben wir nicht verboten, als Adgi dazu kam.
Jaja, auch hier gibt es hin und wieder einer Ausnahme.

3. Gefressen wird gemeinsam

Beide haben ihr Näpfe nebeneinander in der Küche stehen. Sie bekommen gleichzeitig Fressen und auch das Gleiche. Nun, jeder sein eigenes Trockenfutter, aber alles was extra ist, bekommen beide.
Da Adgi nur bei „Guten Appetit“ beginnt, darf Scar anfangen und dann bekommt Adgi sein Signal. Ansonsten wartet Scar, bis Adgi fertig ist. Keiner darf dem anderen das Fressen klauen.

4. Wer den anderen beim Kuscheln verjagt darf nicht mehr mitkuscheln

Eine Zeit lang hat Adgi Scar imer verjagt, wenn wir alle 4 gekuschelt haben, das sind die Ausnahmen, in den Adgi auch auf das Sofa darf. Vertreibt er Scar, muss auch er gehen. Alle oder keiner. Naja, zumindet von den Tieren.

5. Kein ist dein, kein ist mein

Aus Spaß werfen wir uns das schon gern mal vor und ja, vielleicht ist Scar mehr so mein Kater. Aber bei der Erziehung, Tierarzt und Problemen gibt es das Thema nicht.

6. Vorne Michas, hinten Anika

Ich kann es nicht ab Kotze aufzuwischen. Pfui bäh!
Dafür kann Micha es nicht ab, Kacke aufzuwischen (wenn sie nicht grad draußen ist).
Solch eine Regel ist wirklich hilfreich, sobald ein Missgeschick passiert ist.

7. Micha macht das Katzenklo und ich sauge die Haare ab

Anfangs haben wir das so gemacht, dass der das Klo gemacht hat, der gerade dran gedacht hat. Was dazu geführt hat, dass es manchmal gar nicht gemacht worden ist oder zwei mal am Tag.
Eine Aufteilung macht wirklich Sinn, denn diese eine Person weiß dann einfach bescheid, wann das Klo dran ist und vorallem, wann etwas am Klo komisch ist. Zu viel oder gar kein Urin zum Beispiel.

8. Wer später aus dem Haus muss, geht mit Adgi die Morgenrunde

Das ist wirklich praktisch, denn so kann auch der ein bisschen mehr Schlaf bekommen, der eher raus muss. Und falls der erste verschläft, kann er sich auf den zweiten verlassen.

9. Beide Tiere gehören zu unserem Leben, sind aber nicht unser Leben

Sie gehören zu uns, wie ich zu Micha gehöre und wie er an meine Seite gehört. Und doch kann geht jeder seiner Wege, wenn es sein Weg im Leben ist. Am Ende treffen wir uns wieder. So ist es auch mit den Tieren. Beide Tiere gehören zu uns und doch fahren wir mal ohne sie in den Urlaub und Adgi kann sich allein in sein Zimmer legen oder beim Gassigehen seiner Nase folgen (natürlich nicht weglaufen!)
Und trotz dessen, dass wir beide ohne jede Bedingung lieben, fahren wir ohne sie in den Urlaub und ja, wir genießen die Zeit dann auch noch.

Micha und ich.

Sind diese Regel Gesetz?

Nein, das Leben spielt nach seinen eigenen Regeln. Es wird ganz sicher nicht in diesem Gefüge bleiben und so wird jedes neue Familienmitglied auch die Regeln verschieben. Ganz egal wie viele Beine das neue Mitglied hat.

Regeln werden entfallen, neue werden entstehen. Und zwar für jeden und so hat auch jeder hier das Recht neue Regeln anzufordern, für ihre Einhaltung zu sorgen und sie zu ändern.
Gleichberechtigung gilt hier für alle. Für die 4, genauso wie wir 2 Beiner.

Und irgendwie macht das ja auch unsere WG so spannend und so verrückt, wie sie ist.
Alle die, die uns kennen sagen immer, dass wir alle gleich bescheuert sind.
Vielleicht ist auch genau das das Geheimnis.

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