[Blogparade] Trick or Treat

Es ist so weit: die Türen der Anderswelt sind geöffnet!

Heute ist der 31.10.2017 und damit Halloween. Die Süßigkeiten sind in der Schale, die Kürbisse geschnitzt und die Hecke ist Klopapierunfreundlich zurück geschnitten.

Für heute habe ich eine kleine Blogparade ausgerufen, in der ich euch gebeten habe, entweder einen kleinen Trick oder einen Treat zu veröffentlichen. Poste gern deinen Link in das Kommentarfeld und ich kann hier die Liste der Beiträge schick machen. Ich bin ganz gespannt!

Natürlich haben auch wir eine Kleinigkeit vorbereitet und zwar einen Treat:

Bananenchips

Es wirklich nur eine Minikleinigkeit, die in der Heizsaison unbedingt ausgenutzt werden sollte.

Du brauchst:

  • Banane
  • Alufolie
  • Reibe
  • Hitzequelle
Besonders wichtig ist das Einhornklebeband
  1. Reibe die Banane mit Reibe in dünne Scheiben (je dünner, desto schneller werden sie fertig)
  2. Falte die Alufolie zu einer kleinen Schale und verteile die Scheiben darin, das kann ruhig eng sein, da sie immer ein wenig zusammen schrumpfen.
  3. Stelle die Schale auf eine Hitzequelle. Am besten geht es auf dem Kamin. Es geht aber auch die Heizung oder Alternativ der Backofen mit Umluft auf 50°C und alle 20 Minuten die Feuchtigkeit aus dem Kamin lassen.
  4. Wende die Scheiben immer mal wieder. Anfang kleben sie ein wenig aber, bei der zweiten Wendung geht es ganz einfach.
  5. Wenn die Chips braun sind und hart werden, nimm sie von der Hitze.
  6. Lager die Chips mindestens einen Tag ohne einen Deckel darauf. Dann ziehen sie nch mal gut an Härte nach. Danach kannst du sie auch in ein Glas legen.

Ich sag ja, es ist nur eine Kleinigkeit, aber besser als das, was man in den Läden zu kaufen bekommt an Trockenobst. Du kannst auch Äpfel etc. auf diese schonende Art trocknen.

Übrigens trocknen wir an einem Abend mit einem guten Film 4 Bananen und die halten sich eine ganze Weile.

 Die gesammelten Werke für kleine Angeber

Trick

Treat

 

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[MiDoggy Blogparade] Alle unter einem Dach-So klappt die tierische WG

Julia und Lola haben ein neues Motto ausgerufen und das hat bei mir direkt einen Sturm der Liebe-Trailer-ähnlichen Film im Kopfkino ausgelöst.
Wenn man mich fragt, dann stell ich mir immer vor, wie Scar in Zeitlupe den Kopf in die Kamera schwenkt, Adgi erst powervoll über einen Acker rennt und dann direkt auf sein Gesicht geschwenkt wird und er langsam von unten nach oben schaut….aber genug davon.

Wer lebt also mit uns in der WG

Nun, zum einen haben wir Scar. Er ist hier der Hausherr. Die Diva. Der Platzhirsch. Das Trampeltier. Der Im-Weg-Steher und in-die-Beine-Hacker.

Der Tiger wird dieses Jahr schon 6 Jahre bei uns leben, genauer gesagt im November. Sein Einleben war recht einfach. Geholt haben wir ihn an einem Freitag. Michael war Zuhause und hat sich um ihn gekümmert. Die ganze Heimfahrt hat er nicht zurück geschaut oder auch nur einen Mucks gesagt. Genauso war auch sein Einleben bei uns. Kein Verstecken unter dem Sofa und auch keine Fressverweigerung.
Seither ist er mit uns schon 2 mal umgezogen und scheint jetzt im Haus auch erst richtig angekommen und aufgelebt zu sein.

Tiger

Adgi wohnt seit Januar schon 3 Jahre bei uns, also fast 4 Jahre und ich habe keine Ahnung, wo die Zeit geblieben ist. Sein Einzug war ein bisschen holpriger. Aber die Geschichte kennst du ja schon. Natürlich haben wir uns Gedanken gemacht. Aber unser Motto war: Hund rein. Tür zu. Hund da. Für immer.
Die ersten Tage und Nächte wurde sich ordentlich geprügelt. So doll, dass die Nachbarn unter uns mit dem Besen an die Decke gehauen haben. Immer und immer wieder.

Michael und ich sind schon 6 Jahre zusammen und wohnen irgendwie schon immer zusammen. So einen typischen Zeitplan hatten wir nicht, denn wir waren vorher beste Freunde und er Soldat mit Zimmer in der Kaserne und einer Stationierung weit weg von mir. Wir haben uns nie Gedanken gemacht, gemeinsam Tiere zu adoptieren. Und wir haben nie ausgemacht, ob mein oder dein.

Adgi

Welche Regeln gibt es bei uns

Nun, das Wort „Regeln“ klingt immer so hart. Deswegen mag ich das nicht wirklich nutzen. Außerdem brechen wir so ziemlich jede Regel immer mal wieder und das macht sie alle zur Ausnahme von der Regel.

1.Keiner darf ins Bett.

Nachts schlafen beide vor der Tür. Natürlich gibt es ab und an eine Ausnahme. Aber wenn man Scar mit ins Bett nimmt ist es meist eine sehr kurze Nacht. Er kommt alle paar Minuten und fasst einem ins Gesicht und leckt es ab. Und Adgi schnarcht, pupst und braucht verdammt viel Platz, denn auch sein Kopf muss auf einem Kissen liegen. Zudecken ist super, aber nicht zu lange und nicht zu doll.  Und in der Mitte muss er liegen.

2. Scar darf auf das Sofa. Adgi nicht.

Der Tiger durfte schon immer auf das Sofa und sich ankuscheln und das haben wir nicht verboten, als Adgi dazu kam.
Jaja, auch hier gibt es hin und wieder einer Ausnahme.

3. Gefressen wird gemeinsam

Beide haben ihr Näpfe nebeneinander in der Küche stehen. Sie bekommen gleichzeitig Fressen und auch das Gleiche. Nun, jeder sein eigenes Trockenfutter, aber alles was extra ist, bekommen beide.
Da Adgi nur bei „Guten Appetit“ beginnt, darf Scar anfangen und dann bekommt Adgi sein Signal. Ansonsten wartet Scar, bis Adgi fertig ist. Keiner darf dem anderen das Fressen klauen.

4. Wer den anderen beim Kuscheln verjagt darf nicht mehr mitkuscheln

Eine Zeit lang hat Adgi Scar imer verjagt, wenn wir alle 4 gekuschelt haben, das sind die Ausnahmen, in den Adgi auch auf das Sofa darf. Vertreibt er Scar, muss auch er gehen. Alle oder keiner. Naja, zumindet von den Tieren.

5. Kein ist dein, kein ist mein

Aus Spaß werfen wir uns das schon gern mal vor und ja, vielleicht ist Scar mehr so mein Kater. Aber bei der Erziehung, Tierarzt und Problemen gibt es das Thema nicht.

6. Vorne Michas, hinten Anika

Ich kann es nicht ab Kotze aufzuwischen. Pfui bäh!
Dafür kann Micha es nicht ab, Kacke aufzuwischen (wenn sie nicht grad draußen ist).
Solch eine Regel ist wirklich hilfreich, sobald ein Missgeschick passiert ist.

7. Micha macht das Katzenklo und ich sauge die Haare ab

Anfangs haben wir das so gemacht, dass der das Klo gemacht hat, der gerade dran gedacht hat. Was dazu geführt hat, dass es manchmal gar nicht gemacht worden ist oder zwei mal am Tag.
Eine Aufteilung macht wirklich Sinn, denn diese eine Person weiß dann einfach bescheid, wann das Klo dran ist und vorallem, wann etwas am Klo komisch ist. Zu viel oder gar kein Urin zum Beispiel.

8. Wer später aus dem Haus muss, geht mit Adgi die Morgenrunde

Das ist wirklich praktisch, denn so kann auch der ein bisschen mehr Schlaf bekommen, der eher raus muss. Und falls der erste verschläft, kann er sich auf den zweiten verlassen.

9. Beide Tiere gehören zu unserem Leben, sind aber nicht unser Leben

Sie gehören zu uns, wie ich zu Micha gehöre und wie er an meine Seite gehört. Und doch kann geht jeder seiner Wege, wenn es sein Weg im Leben ist. Am Ende treffen wir uns wieder. So ist es auch mit den Tieren. Beide Tiere gehören zu uns und doch fahren wir mal ohne sie in den Urlaub und Adgi kann sich allein in sein Zimmer legen oder beim Gassigehen seiner Nase folgen (natürlich nicht weglaufen!)
Und trotz dessen, dass wir beide ohne jede Bedingung lieben, fahren wir ohne sie in den Urlaub und ja, wir genießen die Zeit dann auch noch.

Micha und ich.

Sind diese Regel Gesetz?

Nein, das Leben spielt nach seinen eigenen Regeln. Es wird ganz sicher nicht in diesem Gefüge bleiben und so wird jedes neue Familienmitglied auch die Regeln verschieben. Ganz egal wie viele Beine das neue Mitglied hat.

Regeln werden entfallen, neue werden entstehen. Und zwar für jeden und so hat auch jeder hier das Recht neue Regeln anzufordern, für ihre Einhaltung zu sorgen und sie zu ändern.
Gleichberechtigung gilt hier für alle. Für die 4, genauso wie wir 2 Beiner.

Und irgendwie macht das ja auch unsere WG so spannend und so verrückt, wie sie ist.
Alle die, die uns kennen sagen immer, dass wir alle gleich bescheuert sind.
Vielleicht ist auch genau das das Geheimnis.

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[MiDoogy Blogparade] Hund im Bett- ja oder nein?

Der Hund im Bett? Eine Frage, die regelmäßig der Stein des Anstoßes für Grundsatzdiskussionen ist. Schon seit dem ersten Tag schwirrt sie wie eine dunkle Wolke über uns. Lange haben wir sie unter uns diskutiert und dann auch nach außen getragen. Wie machen das andere, erfahrene Hundehalter und wie ist es für den Hund richtig?
Wir nehmen die Frage von Julia und Lola auf und machen uns für MiDoggy Gedanken.

„[MiDoogy Blogparade] Hund im Bett- ja oder nein?“ weiterlesen

Dein Tier ist nicht perfekt

Dein Tier ist nicht perfekt. Finde dich damit ab.

Kennst du das lieber Leser, du triffst dich mit einem anderen Besitzer und es wird über die felligen Lebensbegleiter gesprochen und alles klingt perfekt?

Es kann alleine bleiben [eine Woche Urlaub ist kein Problem-sie bekochen sich selber], es ist lieb zu anderen Menschen, beschützt aber dennoch, jagt nicht, will auch kaum beschäftigt werden, schläft am liebsten, keine Krankheiten, nichts.

Und während die eigene Liste der Macken immer länger wird, wird die Blubberblase immer rosiger. Woher kommt dieses Tier nur? Geradewegs aus dem Himmel? Aber vorallem sagt man doch immer:

Jeder bekommt das Tier, das er verdient.

Woher komm ich dann bitte? Direkt von der Mittagstafel bei Lucifer höchstpersönlich?! Wahrscheinlich.

In Gedanken verloren bekomme ich nicht mit, wie der Engel auf vier Pfoten auf mich zukommt und mich anspringt. Geübt trifft er mich so perfekt, dass mein Essen auf den Boden gleitet und ein gefundenes Fressen bietet.

Scar mit Dusselblick, eben nicht perfekt

Das hat er ja noch nie gemacht!

Mhm ja, genau. In der Jugend zu viel „ich habe noch nie gespielt“.

Klar, es gibt immer wieder Situationen, die wirklich das erste mal passieren.
Aber, wenn die Katze mit einem Sprung in der Leberwurst landet oder der Hund gezielt mit der Nase in der Leckerchentasche verschwindet, dann ist davon ausgehbar, dass es eben nicht noch nie geschehen ist.

Gerade bei Hunden ist das ein weit verbeitetes Phänomen. Besonders, wenn der andere Hund sich in einer Situation besser gibt.
Plötzlich hat der andere Hund einen Clown gefrühstückt und ihm fallen tausend Dinge ein, die er jetzt machen kann, um Frauchen oder Herrchen zum Plöpps zu machen.

Hinterhältige Biester, aber man soll ja nicht in die Hand beißen, die man füttert, also macht man ihnen das soziale Verhalten einfach besonders schwer. Psychische Kriegsführung- das unerkannte Talent vieler Vierbeiner,

Hör auf zu lügen

Ganz ehrlich, mir ist es absolut bumms, ob du mir einen Bären aufbindest oder nicht. Erzähl mir von dem perfekten Frühstück, das dein Hamster dir heute morgen ans Bett gebracht hat. Rede dir das ein. Geh damit nach Hause. Lebe damit. Wach damit irgendwann auf.  Wach mit der Erkenntnis auf, dass dein Tier eben Macken hat.

Unperfektion in Perfektion

Ich liebe es zu erzählen, wie doof Adgi ist.

Er hat tausend Macken und jede einzelne bringt mich zum Schmunzeln.
Zum Beispiel stößt er sich jeden Abend beim Zusammenrollen am Sofa. Er verheddert sich sich beim Pinkeln in der Leine. Er verschluckt sich beim Fressen. Er rennt gegen unsere Terrassentür. Er rutscht rückwärts den Tritt vor unserer Haustür runter. Er quietscht bei anderen Hunden und manchmal knurrt er. Er geht einfach nicht „Fuß“.

Scars größte Macke ist die Selbstbefriedigung. Er rubelt sich über das Fakelammfell vor dem Kamin. Mautzend, schnurrend, mit Milchtritt. Auch vor Besuch.

Wie jetzt? Nicht perfekt!?!

Was ich damit sagen will

Ich will damit einfach sagen, dass mich deine perfekten Geschichten nicht interessieren. Nein, was ich möchte, das sind ehrliche Geschichten. Geschichten über dich und deinen besten Freund. Wie ihr euch auf die Nerven geht, euch nicht leiden könnt. Wie ihr miteinander lacht und nicht wisst, wer den größeren Knall hat.
Ich möchte mich nicht schlecht fühlen, weil ich nicht nur für meinen Hund lebe, ich möchte mich aufgehoben fühlen und wissen, dass ich nicht alleine Fehler mache. Denn wir alle machen Fehler. Viele Fehler. Aber wir sollten uns nicht dafür schämen oder uns schlecht deswegen fühlen. Daraus lernen sollten wir. Und vorallem voneinander lernen. Doch wenn du mir nicht sagst, was bei dir falsch lief, wie kann ich dann von dir lernen? Alles hat immer zwei Seiten und ich möchte dir zuhören und nicht dauerhaft überlegen, was davon eine Lüge sein könnte.

 

Jede Kastration zählt. Blogger-Aktion des Landestierschutzverbandes Baden-Württemberg

2.000.000.

Das ist die ungefähre Zahl der heimatlosen Katzen in Deutschland. Anzahl steigend.

Schon Anfang Dezember hat Neele von Fiffibene mich gefragt, ob ich ihr bei einem wirklich wichtigen Thema helfen kann: Aufklärung.
Aufklärung darüber, dass es wichtig ist, dass Streuner kastriert werden.

Fakten:

Eine Katze ist mit 4-5 Monaten geschlechtsreif. Sie kann 2 Würfe im Jahr austragen und bekommt dabei durchschnittlich 3 Kitten. Diese 3 Kitten gehen raus in die Welt und können nach 4-5 Monaten wieder Nachwuchs bekommen und so weiter und so fort.

Nun kannst du ja mal nachrechnen, wie schnell hier viele Katzen entstehen, die kein Zuhause haben.

Alternativen zum Kastrieren

Wirklich gute Alternativen gibt es nicht. Eigentlich gibt es gar keine, zumindest keine legalen.

Denn am weitesten verbreitet ist leider die Tötung der Kitten. Und hier liest du entweder weiter oder stellst dich der Wahrheit.

Die meisten kleinen Babykatzen werden kurz nach der Geburt gesucht. Wenn man sie hat, werden sie in Eimer mit Wasser geschmissen und dann kommt ein Deckel drauf. Man nennt es auch oft „Badetag“. Oft werden sie aber auch gegen Wände geschmissen, 1,2 mal je nachdem wie „geübt“  der Jenige ist. Das Muttertier sucht dabei noch lange ihre Kleinen und produziert Milch nach.
Leider musste ich schon mal eine Totgeburt mitmachen und das Muttertier noch lange jeden Tag mit einem Leinentuch an der Milchbar wie „abmelken“. Das ist bei Streunern nicht gegeben.

Kastration-was bringt das schon?

Was sind also noch Vorteile, außer die ungewollte Massenvermehrung.

  • Verhinderung von ernsthaften Erkrankungen aufgrund des Milcheinschubs
  • Übertragungsrate von Katzenaids wird vermindert
  • Das Streunergebiet gerade von Katern wird kleiner, weil die Suche nach Weibchen aufhört
  • Kämpfe lassen nach, weil der Revierdrang nicht mehr der selbe sind
  • Die Lärmstörung und Duftmarkierung durch paarungswillige Männer hört auf
  • Risiko hormoneller Krankheiten geringer
  • Frühzeitige Deckung körperlich nicht ausgereifter Weibchen

Das sind bei weitem nicht alle Vorteile, die das Vorgehen mit sich bringt.

Pepp
Peppel-ein Streuner, der blieb

Catch-Neuter-Release

Fangen-Kastrieren-Freilassen. So wird es in der Regel gemacht.
Das bedeutet, dass die Katzen mittels Lebendfalle gefangen werden und dann zum Tierarzt kommen.

Dort wird meist nicht nur kastriert, sondern auch die Grundversorgung vorgenommen. Impfen, entwurmen und Untersuchungen zum leiblichen Wohl.
Dann wird kastriert. Sterilisation bietet in der Regel die Gefahr, dass eine Fortpflanzung möglich ist.
Sobald alles überstanden ist, wird die Katze wieder am alten Ort ausgesetzt, bei den meisten Fangaktionen gechipt und markiert, sodass sie nicht zweimal mitgenommen wird.

Kosten

Die Tierärztlichen Kosten sind gesetzlich festgelegt. Und zwar hier 

Dem kann man entnehmen, dass eine Kastration beim Kater 17,18€ und bei der Katze 51,54€ kostet, natürlich kommen da noch mal Gebühren dazu. Aber das ist der Mindestsatz.

Eine Keimfreie Operationsumgebung, ein guter Arzt, die nötigen Instrumente und Medikament, sowie die Entsorgung der entnommenen Körperteile sind weitere Kostenpunkte.

Hier kommst du im Spiel

Der Landestierschutzverband Baden-Württemberg e.V hat eine Aktion dazu gestartet, bei der man unter anderem eins von 3 Theme zur Bloggestaltung vom ELMA gewinnen kann. Schaut mal vorbei bei Fiffibene.

Wenn man nun direkt einen Beitrag leisten möchte, dann kommt hier das Spendenkonto:

Landestierschutzverbandes BW e.V.
Sparkasse Freiburg
IBAN: DE36680501010002391999
BIC: FRSPDE66XXX

Und wenn du nun lieber für dein eigenes Bundesland schauen möchtest, wie du deinen Beitrag leisten kannst, dann klickst du einfach mal hier.

Jede Hilfe ist eine gute Hilfe! Vielleicht suchst du einen Mitbewohner oder kennst jemand, dem das große Sofa zu einsam ist?

Jeder kann helfen und wenn es nur das Teilen des Beitrags ist.


Quelle; Beitragsbild, Logo Landesterschutzverband Baden-Württemberg

[Gastbeitrag] Patient Hund auf dem Küchentisch

Schon länger ärgere ich mich in Tiergruppen darüber, dass Bilder hochgeladen werden von Hunden mit knallroten Augen oder Katzen, die sich dauerhaft übergeben. Warum? Weil in der Zeit, in der man das „perfekte“ Foto versucht zu machen und einen ewig langen Text ins Handy tippt, auch schon längst beim Tierarzt gewesen sein könnte.
Stephie vom Pell-Mell-Pack hat dazu eine besonders krasse Geschichte erlebt und ich freu mich, dass ich sie für euch veröffentlichen darf.
Schaut auch gleichzeitig bei Shiva und Sandra vorbei, hier lest hier eine weitere Geschichte, die Nora erlebt hat.

Patient Hund auf dem Küchentisch

Das Internet ist in meinen Augen eine kleine Revolution des Wissens. Jeder kann Themen durch Suchmaschinen jagen und findet Informationen. Egal zu welchem Thema.

Auch zu Krankheiten unserer Tiere und zu Medikation lassen sich Unmengen finden. Ich finde es toll, dass wir so die Möglichkeit haben, zu informierten und kritische Tierhalter zu werden. Und ein guter Tierarzt sollte sich über solche Halter freuen und die Diskussion nicht scheuen. Wir können unsere Hunde beurteilen, uns fallen auch kleine Symptome eher auf. Und durch Mitdenken können wir vielleicht den entscheidenden Hinweis geben, der zum Erkennen und hoffentlich zur Heilung führt. Denn auch unsere Tierärzte sind nur Menschen, haben nur ein Gehirn und können nicht alle Symptome aller Krankheiten und aller Tierarten auf Knopfdruck abrufen.

Kritisch wird es meines Erachtens in dem Moment, in dem wir unserem Tierarzt das Misstrauensvotum aussprechen und unser Tier lieber nach Ratschlägen fremder Menschen behandeln, von denen wir noch nicht mal wissen, ob sie überhaupt medizinisches Grundwissen besitzen. Und die unser Tier nie gesehen haben. Ich spreche hier von der vermeintlich allwissenden „Schwarm-Intelligenz“ in Foren und Gruppen, allen voran Facebook-Gruppen.

Häufig erhält man hier auf eine Frage keine Erfahrungsberichte und Ideen anderer, sondern man erhält eine fertige Diagnose. Da werden Blutwerte und Symptome wild interpretiert und Behandlungspläne erstellt. Gegen den behandelnden Tierarzt wird munter gewettert, obwohl diese Menschen ihn gar nicht kennen, nicht abschätzen können, ob der Halter in seiner Angst um sein Tier vielleicht nur die Hälfte gehört hat. Immer häufiger gehen Halter auch gar nicht erst zum Tierarzt, sondern verlassen sich gleich auf ihre Gruppe und die dort gegebenen (unethischen) Heilversprechen.

Ich helfe einen Tag in der Woche in einer Tierarztpraxis und musste vor kurzem leider erst so einen  Fall erleben. Eine Frau kam an einem Sonntag als Notfall mit ihrem Kater zu uns. Am Telefon sagte sie, er hätte Schmerzen und könne kein Urin lassen. Da die Tierklinik weit weg ist, wollten wir den Kater zumindest einmal sehen.

Der Kater kam und war augenscheinlich in einem extrem schlechten Zustand. Apathisch, schlechtes Fell, Uringeruch aus dem Maul und eine pralle Blase, größer als ein Golfball. Wir haben uns gewundert, dass das so schnell entstanden sein sollte. Hatten wir am Samstag doch auch auf und da war sie nicht in der normalen Sprechstunde erschienen. Die Frau erklärte uns dann, dass sie in einer Facebook-Gruppe im Gespräch über ihren Kater wäre. Er hätte nach Meinung aller eine Blasenentzündung und sie hätte die empfohlenen Mittel gegeben. Allerdings würde sie sich nun doch Sorgen machen, da es ja seit Tagen nicht besser würde.

Wir versuchten der Frau zu erklären, dass es sich hier nicht um eine Blasenentzündung handelte, sondern um Steine, die die Harnröhre verlegten. Und das sei ein absoluter Notfall, sie müsse sofort in die Tierklinik. Sie weigerte sich und sagte, Tierkliniken würden nur abkassieren und auch nicht wirklich helfen. Darüber hätte sie schon viel in ihrer Gruppe gelesen. Es kam wie es kommen musste, am nächsten Tag war der Kater tot. Er hatte sich selbst mit seinem Urin vergiftet.

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihre Facebook-Gruppe

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Auch Wochen später lässt uns dieser Fall nicht los. Der Kater hätte leben können, wenn ihm in einer Klinik mit einer stationären Aufnahme geholfen worden wäre. Wir fragten uns, wie wir noch massiver und deutlicher hätten sein können.

Auch über die Frau haben wir viel geflucht. Wie man so blöd sein könne, so taub gegenüber allen Argumenten, die ihr Tier hätten retten können. Aber das ist falsch. Die Frau war nicht blöd, nicht ungebildet. Sie hatte nur so viele auf den ersten Blick schlüssige Argumente in ihrer Facebook-Gruppe gehört, dass sie das Vertrauen zu Tierärzten und deren Ratschlägen verloren hatte. Fast, wie eine Gehirnwäsche.

Die Personen, die diesen Tod am ehesten zu verantworten haben, sind die Mitglieder der Facebook-Gruppe. Die Menschen, die leichtfertig Diagnosen raushauen, mit Medikamenten um sich werfen und meinen, den heiligen Gral der Weisheit zu besitzen. Und alles ferndiagnostisch, ohne das Tier je gesehen und untersucht zu haben.

Daher meine Bitte an alle, die in solchen Gruppen aktiv sind. Berichtet gerne von euren Erfahrungen, aber betont, dass es euer Tier betraf und nicht allgemeingültig sein muss. Unterstützt, dass sich Ratsuchende einen guten Tierarzt suchen. Und vielleicht auch einen zweiten oder dritten, bis die Chemie stimmt. Gebt Ideen und Impulse, keine Lösungen. Regt zum selber Nachdenken an und seid kritisch mit euch, wenn sich das Hochgefühl, Ratgeber zu sein, einstellt. Wir sind alle nicht gefeit, kennen wahrscheinlich alle das gute Gefühl, um Ratschläge gebeten zu werden und Antworten zu haben. Dieses Gefühl sollte Euch immer in Alarm versetzen. Denn es kann oft mehr schaden als nützen.

Ihr verunsicherten Tierhalter: Bitte informiert Euch, so viel ihr wollt und könnt. Aber sucht euch in der analogen Welt sehr gute Partner. Tierärzte, Tierheilpraktiker, Tierphysiotherapeuten und Tierkliniken. Ein Netzwerk erfahrener realer Menschen, die sich um Dich und dein Tier kümmern, ist mit Gold nicht aufzuwiegen.

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[Gastbeitrag] Auf einmal ist es still….

Zu Weihnachten wird es besinnlich.
Einmal mehr wollen wir unsere Lieben bei uns haben.
Meine Freundin Julia hat dieses Jahr eine große Leere, weil sie eine Entscheidung treffen musste.
Eine richtige Entscheidung, aber eine schwere Entscheidung.

Aber lest selbst…

Julias Geschichte

Ich komme in eine leere Wohnung. Sicherlich denkt sich jetzt jeder, der kein Tier hat, an etwas Schönes. Sich ausruhen können, für sich sein, einfach mal sturmfrei haben.  Die Einsamkeit kann man auch genießen. Mit der Lieblingsserie vor dem Sofa verbringen, sich noch etwas Leckeres kochen um den Alltagsstress zu vergessen. Das klingt möglicherweise schön? Aber nicht für mich. Ich liebe den Stress, wenn ich nach Hause komme, mein Essen zu mir nehmen möchte und mich hindert jemand daran, der so lieb um Aufmerksamkeit bettelt. Mir gefällt sogar die Akrobatik-Action im Flur, während ich versuche nicht über den sehr dekorativen Vierbeiner zu fallen. Mit großer Freude erfüllen mich die schrillen Bemerkungen einer Samtpfote, die mich aus der Ruhe reißen und wieder zurück in den Alltag befördern.  Das mag schrecklich klingen, aber eigentlich lieben wir doch genau das an Ihnen. Denn sind wir ehrlich, so viel Aufmerksamkeit bekommen wir nicht oft ;). Das verstehen wohl auch nur Tierbesitzer.

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Leider ist unsere Wohnung nun stumm. Stille ist eingekehrt und ein beklemmendes Gefühl. Irgendwann im Leben eines Tieres, wie bei uns Menschen auch, kommt der Zeitpunkt an dem es Zeit ist zu gehen. Mal früher, mal später. Bei meiner Emma (Eine Mix-Katze aus norwegischer Waldkatze und Europäisch Kurzhaar) kam er leider früher, als erwartet.  Vor einem Jahr haben wir sie nochmal richtig durchchecken lassen und erst dann erfahren, dass eine ihrer Nieren schon von Geburt an nicht arbeitet und die zweite es ihr wohl droht gleich zu tun. Zu dem Zeitpunkt hat noch der Neffe von Emma bei uns gewohnt.  Den kleinen liebevollen und zugleich zu dominanten Kater, welcher Emma an jeglichen Aktivitäten spielerisch zu stören versuchte. Schweren Herzens, haben wir ihn abgegeben. Er wohnt jetzt auf einem wunderschönen Bauernhof in unserer Nähe. Es ist ein Jahr her, aber ich vermisse ihn immer noch. Dennoch weiß ich, dass ich zugunsten meiner sehr nierenkranken Katze richtig gehandelt habe und dem kleinen Mann einen  tollen Ort und eine fürsorgliche Familie ermöglicht habe. Diesen Schmerz kann man relativ schnell verarbeiten und sogar Freude empfinden.

Der schwere Weg

Nun ein Jahr später gab mir meine kleine Löwin den Impuls, das Zeichen, dass Sie gehen möchte. Man kann es kaum beschreiben, aber ich versichere jedem, dass die Zeichen eindeutig sind. Und egal, wie schmerzhaft es einem selbst gegenüber ist, haben mein Freund und ich uns richtig entschieden, sie in Ihren schlimmsten Stunden zu begleiten und zu erlösen. Selbst, wenn man sich mental darauf vorbereitet, ist es eine der schlimmsten Erfahrungen, die ich in meinem Leben durchmachen musste.  Der erste Schritt der Trauer, die Akzeptanz, ist die schlimmste. Nach tagelangem Verabschieden, brach es dennoch über mich herein. Ich bin trotzdem froh bis zum Schluss an ihrer Seite gewacht zu haben.

So bitter es ist, ist die Wohnung nun leer. Niemand, der schreiend im Flur auf dich wartet. Was mich zuvor genervt hat, vermisse ich nun umso mehr.  Nach einer gewissen Zeit habe ich es geschafft ihre Sachen wegzuräumen und mich damit auseinander zu setzen, dass sie nicht mehr zurückkommt. Der Trauerprozess findet seinen Weg und der Alltag wird zunehmend leichter, je mehr man es versucht zu verarbeiten. Denn am wichtigsten ist, dass die Entscheidung die richtige war und Emma immer in meinen Erinnerungen und in meinem Herzen einen festen Platz haben wird.

Nachfass

Emma, ich hoffe, dir geht es gut wo du jetzt bist. Ich bin froh, dass du Scars Freundin warst, dass ich mit dir spielen durfte und dich kennen durfte.
Du warst stark und hast gekämpft und dich bis in deine letzte Sekunde Julia anvertraut.

Julia, du hast das Richtige gemacht. Ich weiß das, du weißt das und Emma auch.

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Kalendertürchen 12: High Five für Katzen

Das beste an Weihnachten? Adventskalender! Wir Tierblogger haben uns zusammen geschlossen und jeden Tag öffnet ein anderer Blog für euch sein Türchen.

Einen stilechten Kalender haben wir natürlich auch für euch 😉

Nun bin ich das erste mal an der Reihe und bei uns gibts was zu lernen.

Katzen sind stur und sehen einfach nur gut aus? Falsch gedacht!

Anfang

High Five baut man am besten auf, wenn die Katze „Sitz“ kann.

Dafür führt ihr das Leckerli ein Stück über den Kopf der Katze, in der Regel setzen sie sich dann alleine hin.

Wichtig ist, dass die Katze einen guten und festen Sitz hat, sonst wird sie die Pfote nicht anheben oder sich gar aufstellen und an der Hand hochziehen-das kann echt schmerzen.

Aufbau

Ihr klemmt das Leckerli am besten zwischen die Finger, dann haltet ihr die Hand etwas höher, als die Katze mit ihrem Giraffenhals kommt.

Erstmal wird die Katze versuchen durch pures Strecken und Aufstellen an das Leckerli zu gelangen.

Scar hat auch zuerst versucht sich meine Hand an das Maul zu ziehen, was natürlich nicht Sinn und Zweck der Sache ist.

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So bitte nicht

An der Stelle braucht ihr Geduld, bis die Mietz es das erste Mal richtig macht, sobald es klappt, wie ihr euch das vorstellt (bei uns wie auf dem Bild unten), belohnt.

Das Gute ist, wenn ihr das Leckerli in die FInger geklemmt habt, kommt die Belohnung schnell und aus der Hand. Natürlich könnt ihr auch Klickern, aber da bin ich kein Fan von.

Die Wiederholungen machen es aus, sobald die Samtpfote den Dreh raus hat, geht es schnell, dass die Pfote eingesetzt wird.

Achtet dabei aber darauf, dass ihr belohnt, solange die Pfote an der Hand ist. So verweilt die Pfote auch immer länger.

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So ist es perfekt

Bei uns hat das so circa 10-15 Minuten gedauert, bis Scar verstanden hat, was ich möchte.

Mit einem Kommando habe ich nicht gearbeitet, das könnt ihr, sobald die Übung routiniert ist einführen.

Bei Scar werde ich aber keines Einführen, da ich aus der Vergangenheit weiß, dass er auf diese nicht reagiert. Er ist sehr sichtsignallastig im Training.

Und nun viel Spaß beim Üben und schaut doch auch mal beim Hundetürchen rein.

Türchen 12:

Weiter geht bei Christina und Ihren Fellnasen von Zucker&Zimt Design
Schaut dringend morgen rein, ihr werdet etwas lernen können….

miDoggy: Helikopter-Frauchen [Blogparade]

Im Moment machen sich viele Blogs Gedanken, ob sie Helikopter-Besitzer sind. Warum? Weil Julia und Lola gefragt haben.

Aber Helikopter-Besitzer, was sind das eigentlich? Und bin ich das? Und wenn ja, ist das gut oder schlecht?

Helikopter-Frauchen, was ist das?

Nun, in der Kurzfassung, ist es Frauchen oder Herrchen, das seinen Schützling immer im Blick hat. Also, wie ein Helikopter schwebt und immer in der Nähe ist. Ihr kennt sicherlich die Suchhubschrauber, die mit einem riesigen Lichtkegel alles absuchen und die mit Leichtigkeit immer alles im Überblick haben.  Fast schon zwanghaft und paranoid vor der Vorstellung, dass dem Schützling was passiert.

Bin ich das? Überwache ich meinen zwei Racker?!

Ich will es mal ein wenig aufteilen. Zwei Tiere und dann auch noch so unterschiedlich.

Scar. Scar lebt ziemlich autarg bei uns. Er ist eher ein Mitbwohner, als ein Haustier. Jetzt, da unser Wohnraum größer ist, gehen wir uns aus dem Weg und ich kann nicht sagen, dass ich ihm hinter her laufen würde, ihn suche oder mich über die Maßen doll kümmere. Wobei die Tatsache, dass ich ihn dann dieses Jahr doch noch nicht rausgelassen haben dafür spricht. Ich habe Angst, dass er wegläuft und überfahren wird. Ich passe aktibisch auf, dass wenn jemand raus und rein geht und mir huscht auch mal ein Wahnschrei raus, wenn die Tür auf ist.

Dabei denke ich, ich muss das aufteilen: Im Alltag bin ich kein Helikopter-Frauchen aber wenn es um einen möglichen Verlust geht dann werde ich zur Boing. Aber ist dann nicht eher Verlustangst? Denn die habe ich und wäre es nicht schlimm, wenn nicht?

Adgi. Bei ihm fällt mir die Antwort leichter. Nein, ich bin kein Helikopter-Frauchen.

Das hat nichts mit Erziehung zu tun, sondern ich habe mir von Anfang an gesagt, dass ich es nicht sein will. So hat er schon in der ersten Nacht allein geschlafen und die Tür war zu. Auch, nachdem er meine Brille fressen wollte. Das haben wir auch so beibehalten. Adgi schläft allein. VOR der Tür

Ich hatte eine Kamera zur Überwachung installiert.

Wenn wir auf Arbeit sind bleibt auch allein. Allerdings war ich dabei mal ein Helikopter-Frauchen: Wir hatten eine Kamera im Zimmer installiert und haben Bilder bekommen, wann immer einen Laut gemacht hat. Verrückt, denkt ihr jetzt wahrscheinlich, aber in einer Mietwohnung muss man manchmal zwangsläufig alles überwachen. Wenn man belogen wird, dass der Hund Terror machen würde, dann muss man manchmal zu solchen Maßnahmen greifen. Also war ich gezwungen, wie ein Suchtrupp hinter ihm her zu sein. Aber gefallen hat es mir nicht. Ganz und gar nicht! Vielleicht klingt es dumm, wenn ich sage, auch mein Hund hat Privatsphäre verdient!

Beim Gassigehen werfe ich auch mal einen Blick auf mein Handy, unterhalte mich mit seinem Herrchen und schaue durch die Kamera, statt auf meinen Hund. Wenn er abhaut, was er im Moment wieder vermehrt macht, renne ich ihm nicht nach. Ich rufe genau 3 mal und gehe. Schon lange mache ich mir nicht mehr in die Hosen. Nun könnte ich ihn nicht mehr ableinen oder nur noch Straße laufen, aber ich leine ihn trotzdem ab und ärger mich dann trotzdem, dass er mal quer über den Acker pest.

Auch bekommt Adgi in der Dämmerung ein Leuchthalsband oder seine Warnweste  an, damit er nicht versehentlich vom Jäger getroffen wird.

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Fazit

Ich denke einfach, dass dauerhaftes Überwachen die Beziehung kaputt machen kann, aber man sollte bei gewissen Umständen einfach in den Helikopter einsteigen und die Fellnasen im Blick behalten. Die Mischung macht es aus und nicht das krasse, Wie es bei so ziemlich allem ist. Man muss eine gesunde Mischung finden. Und genau diese Mischung muss jedes Fuß-Pfoten-Team alleine finden und leben. Das kann einem niemand sagen oder auch niemand vorleben. Am Ende müsst ihr entscheiden, wann ihr in den Helikopter steigt und aufsteigt.

Und manchmal, ja manchmal da hilft die Vogelperspektive, die Dinge klarer zu sehen.