Elementare Fragen

Es gibt so Dinge, die ich mich jeden Tag wieder frage. Das sind elementare Fragen. Fragen, auf die ich so furchtbar gern eine Antwort hätte. Wenn ich diese Fragen aber bei Google eingeben würde, könnte man damit einen ganzen Beitrag füllen, wie Nicole es letztens gemacht hat.
Es sind Fragen, die vielleicht ganz einfach zu beantworten sind, wenn du die Antwort weißt, dann freu ich mich auf diese in den Kommentaren.

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Tag des Knuddelns trifft auf Tag der Jogginghose

Zwei coole Welttage an einem Tag? Folter! Aber zum Gück gehöre ich zu der unsportlichen Fraktion, was nicht nur mit dem Baby zu tun hat, sondern einfach ein Fakt ist. Das ist auch der Grund, weswegen bei mir die zwei Tage perfekt zusammen passen. Denn bei mir sind Jogginghosen ausschließlich zum Kuscheln da.
Und zum Spazierengehen mit Adgi. Denn wir sind meist auf Wald und Wiesen unterwegs und da ist viel zu schade eine gute Hose anzuziehen. Modisch chic wirst du mich im Dorf wohl nie sehen, oder wenn du zu Besuch kommst.
Schlauerweise haben wir unseren Freunden schon beigebracht in Jogger zu kommen oder zumindest eine mitzubringen.

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Mein Haus, die Todesfalle

Immer wieder hört man: die meisten Unfälle passieren im Haushalt, wirhaben faktisch tausende Todesfallen im eigenen Haus. Und genauso viele Berichte liest man, wie man Häuser Kindersicher, Einbruchssicher, Haustiersicher und generell tausendmal sicherer machen kann.
Gerade wurde ich wieder darauf hingewiesen, dass man Katzen kein Halsband ummachen soll, weil auch unsicher. Darauf reagierte ich damit, dass ja auch angekippte Fenster gefährlich sind und bei diesem Gedankengang ließ ich meinen Blick durch den Raum schweifen und mir fielen so viele Todesfallen auf. Hier mal ein paar davon, denen ich meine Tiere aussetze…und die sie überleben. Bisweilen.

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[PünktchenWelt] Der Magnet in meinem Bauch

Im letzten Kapitel erzählte ich, dass es keine Veränderungen gegeben hat. Das revidiere ich hiermit ein wenig, denn je mehr der Bauch wächst, desto mehr wird er Magnet für einen kleinen Hundekopf. Anscheinend hat der Bewohner im Bauch einen kleinen Magneten, mit dem er Adgi magisch anzieht. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Adgi immer mehr das Gefühl hat aufpassen zu müssen.

Wiedersehensfreude

Als ich einen Tag früher von der Arbeit kam, kam Adgi direkt auf mich zugestürmt und freute sich, als wäre ich länger gewesen. Manchmal frage ich mich, ob er eine innere Uhr hat und genau weiß, dass wenn ich zur Arbeit fahre, erst nach 9 Stunden wieder da bin und, wenn ich früher komme rastet er immer aus vor Freude.

Als ich nun in der Tür stand und Adgi wieder normal atmete, drückte er sich gegen meinen Bauch und schob meine Hand auf seinen Kopf. So stand er dann da und genoss das Schmusen in tiefen Atemzügen. Er bewegte sich keinen Millimeter weg und so standen wir eine ganze Weile da und sogen die Nähe ein. In solchen Momenten ist keine Bewegung im Bauch, als würden alle die ausstrahlende Ruhe in sich aufnehmen und speichern.

Lieblingsposition

Unterwegs

So ein Besuch ist suuuuuuper anstrengend

Das Ehrenamt möchte ich noch so lange wie möglich auch mit Bäuchi machen, nur geht das nicht mehr allein.
Zum einen passe ich nicht mehr überall zwischen, zum anderen wird es bei 1,5h doch schon schwierig, wenn man sich immer wieder hinhocken muss (wobei hochkommen schwieriger ist). Deswegen haben Micha und ich entschieden, die Besuche gemeinsam zu machen. Er nimmt den Hund und ich trage die Leckerlis nach, bin also eher die zauberhafte Zaubergehilfin, nur nicht in so schickem Fummel.

Worauf ich aber eigentlich hinaus will: während Micha im Raum steht, bleibe ich ein Stück zurück, damit wir die Zimmer nicht so überfüllen und die Bewohner darin sich nicht überfallen fühlen. Adgi ließ sich von jedem kurz kraulen und behielt mich dauerhaft im Blick. Doch nach einiger Zeit setzte der Magnet wieder ein und er kam zu mir, drückte seinen Kopf an den Bauch und war nicht fortzubewegen, außer ich schickte ihn wieder weg. In der Regel ist sein Stoppzeichen jedoch heilig, sodass wie gehen, wenn er möchte.
Bei einigen Zimmer musste ich draußen bleiben, weil ich wusste, dass er sonst nicht auf den Besuchten einlässt.

In den Essensräumen immer wieder das Gleiche. Kurz schmusen, dann wieder zu mir und an den Bauch gedrückt. Selbst der Betreuer, der sich selber als absolten Nichthundemensch bezeichnete und uns auf der Runde begleitete, machte schon Witze über den Magneten im Bauch.
Nebenbei machte er eine sehr wahre Bemerkung: Frauen haben es mit Hunden leichter. Männer halten Hunde nur, um an Frauen zu kommen. 😛

Anscheinend gibt es doch eine Veränderung

Tja, so langsam baut Adgi doch eine Verbindung auf, die stärker ist, als ich dachte. Vielleicht liegt es daran, dass er am Silvestermorgen ins Bett durfte, an meinem Bauch mit seinem Rücken lag und der Zwerg darin ordentlich Gas gab. Adgi drückte sich noch fester an mich und legte seinen Kopf auf meinen. Das war bisher die stärkste Reaktion, die ich gesehen habe an ihm.

Ich bin gespannt, was sich im Urlaub/Mutterschutz noch ändern mag und, ob es stärker wird bei Adgi.

So kann es einenm auch gut gehen

Solange der Dicke den Bauch nicht verteidigt oder stark fixiert, dass er darunter leidet genieße ich die Nähe einfach. Ich will alles einfach nicht zu kritisch sehen. Während ich hier zum Beispiel in meiner Sofaecke lümmle und schreibe, ist Adgi ein Stockwerk über mir und schläft in seinem Sessel.
Auszeiten gehören bei uns zum Alltag und solange, er sich diese nimmt mache ich mir keine Sorgen.
Wo ich gerade dabei bin, die Katze ist auch nirgends zu sehen…

Auch Scar liebt es am Bauch zu liegen

….und so murmle ich hier ganz allein weiter und freue mich, dass beide so teilnehmen, oder eben auch auch ganz bewusst nicht.

Die Post war da

Ich gebe zu, der Post gehört eher in die Weihnachtszeit aber irgendwer hat den Weihnachtstagen nur so 10 Stunden statt 24 gegeben.
Auch, wenn es entspannt war, stand Bernd tatsächlich erst am 24.12. abends und die Feiertage standen im Zeichen der Entspannung, denn die Tage zwischen den Jahren habe ich mit Arbeit verbracht. Aber genug der Ausflüchte, heute ist der Post ja da 😉

So häufig wie in dieser Adventszeit habe ich die Nachbarn das ganze Jahr nicht gesehen und ich muss ja ganz ehrlich sagen, dass ich stolz auf den Postboten bin. Denn nur ein einziges Paket wurde vor die Tür geschmissen.
Rechnet man die bestellten Pakete dazu, ist das ein wahnsinnig guter Schnitt.

Alle waren furchtbar neidisch, dass ich Post fernab von Rechnungen bekommen habe und heute zeig ich dir mal, was sich da so bei uns eingefunden hat.

Übrigens kennt nicht mal Adgi schon alles, weil er vor Weihnachten nicht gucken durfte. Aber das ändert sich von nun an und alles zieht in den Alltag ein. Das ist doch eigentlich das Schönste an Geschenken, oder?

Von Wichteln und Übertreibungen

Natürlich haben wir dieses Jahr wieder beim Wichteln mitgemacht und das sogar doppelt. Die zwei wichteligen Steffis haben sich gekümmert. Und so haben wir über die Pfotografiegruppe vom Pell-Mell Pack und das Dogbloggerwichteln von Cocker, Lifestyle and more mitgemacht.

Unsere Wichtel waren Sandra und Shiva und lustigerweise Stephie mit Enki und Luna.

Darüber hinaus haben uns Nicole und Sabine überrascht.

Bei Nicole war ein Denkspiel dabei, ich weiß noch nicht, wer mehr überfordert sein wird, ich bei der Befüllung oder Adgi bei der Lösung….ich halte euch auf dem Laufenden.

So viele schöne Dinge <3

In den Päckchen waren noch so manch andere Dinge versteckt und vorallem viel mehr Naschi, aber davon wurde schon so gut wie alles verputzt und füllt nun die dicken Bäuche.

Aber es ist alles so schön und das Kissen von Nicole ist so niedlich. Das hat richtige Ohren!!!!!!

Aus der Tasse von Stephie gibts den besten Kakao der Welt und mein Betteln hat endlich ein Ende.

Die Glückstasse von Sabine ist für meinen Teekonsum, weil sie auch im Zusammenhang mit Tee kam.

Von Sandra und Shiva kommt die dicke Eule, die ich Adgi gar nicht geben mag, weil die so süß ist. Mal sehen, ob die eine Chance gegen seinen Dino hat.

Habt super lieben Dank, dass ihr euch solche Gedanken um uns gemacht habt! Ihr seid toll!

 

2017-leise, laut, bunt und alles anders

Jetzt geht 2017 zu Ende und ich blicke das erste mal voller Stolz und Glück zurück. Dieses Jahr möchte ich dich an meinem ganz persönlichen Rückblick teilhaben lassen.

Während 2016 das Kackjahr (ein friedvollerer Ausdruck fällt mir nicht ein) war, war 2017 anders. Aber vorallem so ganz anders als erwartet.

Es war ein so buntes Jahr mit tollen neuen Erfahrungen, Bekanntschaften und vorallem Freundschaften.
Und, weil dieses Jahr so besonders bunt war, versuche ich es auf meine Top 5 Erlebnisse mit und ohne die Tiere aufzulisten….

Meine persönlichen Top 5

  1. Hurricane und Deichbrand erleben
    Ich hasse Menschenmassen. An ein Festival war nicht zu denken. Doch dieses Jahr musste es sein, denn die Helden meine Teeniezeit spielten auf und das Motto für 2017 war immerhin: Träume erfüllen.
    Also fuhren wir los, erlebten auf dem Hurricane Green Day, Blink 182, Casper und Linkin Park.
    Im Nachhinein bekomme ich immer noch Gänsehaut, wenn ich an Linkin Park denke, sie kamen so angepannt auf die Bühne, bei jedem Raunen wurden sie lockerer und Chester nahm Bäder in der Menge, wenn ich gewusst hätte, dass sich mein Bauchgefühl bewahrheitet, dann hätte ich es wohl mit noch anderen Augen gesehen.
    Dann mein Geburtstag auf dem Deichbrand mit Dritte Wahl, AnnenMayKantereit und Marteria.
  2. Das zweite Herzchen
    Dann war er da: Der Tag an dem der Test positiv war. Sicherlich der größte Tag von 2017 und keiner weiteren Worte notwendig. Denn dieser Tag wird auch das Jahr 2018 am meisten beeinflussen.
  3. Urlaub auf dem Mittelmeer
    Dieses Jahr haben wir uns einen richtigen 11 Tage langen Urlaub auf dem Mittelmeer von Palma de Mallorca nach Venedig gegönnt und neben ganz viel Genießen stand noch mehr Vermissen auf dem Plan.
  4. Adgi übersteht das Jahr anfallsfrei
    Wir können 2017 auf ein Jahr ohne großen Anfall von Adgis Myositis zurück blicken.
    Das heißt auch, dass wir keine Tabletten geben mussten, er alles Fressen konnte und es ihm gut ging.
    Wie wir das geschafft haben? Ich glaube, es liegt daran, dass wir dieses Jahr viel darauf geachtet haben Adgi kauen zu lassen. Vorallem hat er im Garten zwei große Holzscheite liegen, die er nach belieben beknabbern kann und so waren seine Muskeln immer in Bewegung und gefordert.
    *Klopf auf Holz*
  5. Wir haben wundervolle Menschen getroffen.
    Ohja, darauf bin ich dieses Jahr super stolz.
    Denn wir haben Sabrina kennengelernt mit der supersüßen, lebensrettenden Bella.
    Wir durften Stephie treffen und das sogar zweimal. Einmal mit Enki und einmal mit Luna.
    Dann haben wir Nicole und Moe getroffen und, weil es einfach toll war sogar 2 mal.
    Und dann habe ich eine ganz besondere Nachricht bekommen: Sabine und Socke haben in der Nähe Urlaub gemacht und so durften wir auch die beiden treffen.
    Ich danke jedem einzelnen für die wunderbaren Stunden!

Eure persönliche Top 5 Beiträge

  1. Unterwegs mit Schleppleine
  2. Unser Test vom Rohfleisch
  3. Über die Geschichte vom ausgelasteten Hund
  4. Eine Bitte an die Nichthundehalter
  5. Die Frage von MiDoggy, ob der Hund mit ins Bett darf

Ich freue mich, dass die Lieblinge hier so bunt sind und sich meine bunte Gedankenwelt anscheinend genauso bunt bei dir auslebt.
Und ich hoffe, dass ich das nächste Jahr noch viel abwechslungsreicher wird als dieses. Immerhin machen wir ganz viele verschiedene Erfahrungen, die wir teilen wollen.

Meine liebsten Bilder aus dem Blogjahr

 

Ich muss ehrlich sagen, dass mir die großen Worte fehlen, um so einen emotionalen Rückblick zu schreiben. Dazu war das Jahr einfach zu voll und ich bin verdammt glücklich mit dem Jahr 2017.

…vielleicht ein Ausblick auf 2018…

Nein, nicht wirklich. Ich habe nichts, was ich hier definitiv erreichen will. Ideen habe ich einige und in meinem Notizbuch für 2018 sind schon einige Ideen aufgeschrieben auf die ich mich freue.

Ansonsten brüte ich die ersten 3 Monate vor mich her und warte auf Tag X. Ich hoffe, dass ich die freien 2 Monate gut in den Blog investieren kann, wobei Sofahausen mein Lieblingsort ist und sicherlich noch mehr werden wird.

Außerdem will ich für das Pünktchen, dass mittlerweile eine dicke Kugel geworden ist nähen und dieser Blog könnte mal wieder was in der Kategorie „Ablenkungsmanöver“ gebrauchen. Schlafsäcke und eine Patchworkdecke sollen es werden und ich habe hier noch Material für eine Leine liegen, die fertig werden muss.

Ansonsten lassen wir uns in das Jahr fallen und nehmen die Dinge, wie sie so kommen werden.

Ich hoffe, dass dein Jahr 2017 deine Erwartungen erfüllen konnte und im besten Fall übertreffen. Was war dein Highlight?

[Dogblogger Adventskalender] Türchen 14

Was hinter Adventskalendertürchen 14 steckt?

Nun, da wir nicht mit einer Schere, Stiften oder Kleber umgehen können, kein weihnachtliches Do it yourself. Gebacken haben wir dieses Jahr auch noch nicht, deswegen habe ich kein Rezept für dich. Aber, was ich so ein bisschen kann ist Schreiben. Deswegen gibt es 14 Gründe, warum Weihnachten mit Tieren einfach 14 mal besser ist als ohne!

  1. Mehr Geschenke kaufen können!

    Und vorallem darf man dann noch mal Plüschis kaufen oder sowieso nützliche Dinge für das Tier. Und, weil Weihnachten ist, darf man dann auch mehr Geld als nötig ausgeben. So eine Tiergeschenk ist ja eh meist mehr ein Geschenk an sich selbst, oder?

  2. Mehr und verschiedene Plätzchen backen dürfen.

  3. Weihnachtsspaziergänge.

    Zumindest mit einem Hund ist es bekanntlich ein MUSS rauszugehen. Zwischen Mittag und Kaffee kann man sich gut die Beine vertreten und hat eine gute Ausrede nicht den Massenabwasch machen zu müssen.

  4. Ein Grund früher zu fahren und die Zeit auf dem heimischen Sofa verbringen zu können.

    Oft ist Weihnachten stressig und, wenn die ganze Familie zusammen sitzt ist ein Lagerkoller nicht ausgeschlossen. Wenn aber zum Beispiel noch eine Mietze daheim wartet, gibt es immer einen Grund los zu müssen, ohne, dass die Familie sauer ist. Denn das arme Mietzikatzitatzi sitzt ja ganz allein Zuhause.

  5. Jemand freut sich über die Essensreste.

    An Weihnachten gibt es jeden Tag ein Meisterwerk der Kochkunst und immer eine Portion zu viel. Doch, statt Essen weg zu schmeißen oder dosenweise einzufrieren freut sich ein Vierbeiner über eben ein so gutes Essen. Und die Freude beim Futtern zu zu gucken ist doch viel schöner als das Tonnenkunststück.

  6. Süße und persönliche Weihnachtsfotos ohne eigenes Gesicht vor der Linse.

    Ich liiiiiebe persönliche Geschenke, aber ich hasse es vor der Kamera zu stehen. Hat man ein Haustier, kann man glatt zwei Fliegen mit einer Klatsche schlagen. Süße, selbstgemachte Weihnachtsfotos ohne sein eigenes Gesicht auf der schimmernden Karte zu sehen.

  7. Man ist nicht alleine.

    Gerade in meiner Zeit allein in Travemünde fand ich es herrlich, dass zumindest die Katze da war und ich jemanden hatte, der nach der Spätschicht gewartet hat.

  8. Es ist besinnlicher.

    Man macht es eben nicht nur für sich schön.

  9. Man kommt in den Genuss alle Beleuchtungen des Ortes zu sehen.

    Mal ganz ehrlich, wer geht schon im Dunkeln einfach mal los durch den Ort? Tja, mit dem Hund musst du auch im Dustern raus und so sieht man alle Lichter und kann sie bewundern, Ideen klauen und sch daran erfreuen. Und man kann auch seine eigene Beleuchtung von außen bestaunen.

  10. Unfallbeseitigung mit gutem Nutzen.

    Die Ente zäh oder das schaumigaufgeschlagene Ei hat gestockt?
    Ähnlich wie beim Essensrestevernichter hast du auch einen Wingman, wenn es darum geht Unfälle unauffällig zu beseitigen.

  11. Im Schnee verrückt spielen und nicht als verrückt gelten.

    Wie setzen mal voraus, dass an Weihnachten Schnee liegt….aber mit seinem Hund durch den Schnee toben und sich wälzen ist viel normaler, als ohne Hund jubelnd durch den Garten zu rollen.

  12. Du musst weniger Kugeln an den Baum hängen.

    Warum? Nun, lass dir aus der Erfahrung gesagt sein, dass die unteren zwei Reihen frei von Kugeln bleiben sollten. Leuchten reicht total. Ein wedelnder Schwanz oder eine tobelustige Katze erledigen beim einem vollbeschmückten Baum sonst die Sache mit den freien Reihen.

  13. Du kennst gute Orte, deinen Weihnachtsbaum auch im Sommer noch artgerecht zu entsorgen.

    Ich lasse das einfach mal so im Raum stehen.

  14. Du liest diesen Adventskalender.

    Denn dann hast du schon den Artikel aus der Retromops Welt gelesen und freust dich auf schon auf morgen.

In diesem Sinne wünschen wir ein besinnliches und glücklichen Weihnachtsfest!

…Übrigens haben wir letztes Jahr Türchen 12 für den Hund und die Hund aufgemacht, erinnerst du dich noch?

Mach sie alleauf
Klick schnell drauf, um alle Türchen öffnen zu können

Gebackene Katze-ein Kamin als Heiligtum

Es knistert, es knackt. Er macht das Haus zu einem Zuhause und lässt den Sturm und Regen vor der Tür. Er läutet den Feierabend ein und eine sanfte Wärme erfüllt das Haus. Die Schokolade schmilzt im Naschischrank und Micha streift sich grummelnd die Socken vor Wärme von den Füßen. (Bäh!) Dann beginnt die schönste Zeit des Jahres: die Kaminzeit.

Während andere über das Wetter fluchen blüht mein Winterherz auf. Ich freue mich über die ersten Stürme und kann den Tag kaum abwarten,an dem ich das erste mal einen Streichholz in den Kamin halten darf. Obwohl ich im Sommer geboren bin, schätze ich die mauschigen Herbsttage doch mehr. Es hat immer so eine familiäre  Gemütlichkeit, wenn wir uns alle im Wohnzimmer zusammenfinden und den Abend bei einem Film, einer Serie oder einem Buch verbringen. Adgi liegt meist lang ausgestreckt auf seinem Teppich.

Es gibt einen, der den Kamin mehr liebt als ich.

Ich werde immer den Gedanken nicht los, dass ich mal bei einer Doku über Katzenhaltung gesehen habe, dass man Katzen immer 3 Ebenen zum Leben zur Verfügung stellen soll.
Nun, Scar lebt auf 2. Boden und Fensterbank. Letzters nur, wenn unter der Fensterbank eine Heizung ist.

Wenn der Kamin jedoch an ist, lebt Scar ausschließlich auf einer Ebene: dem Fußboden vor dem Kamin.

Durch die Wärme wird auch der Boden wunderbar warm und Scar legt sich ausgestreckt direkt davor. Manchmal müssen wir ihn ein Stück „wegräumen“, weil er super heiß wird.
Anfangs hat er noch aufgeschaut, als wir nachlegten, jetzt macht er sich nicht mal mehr die Mühe ein Auge zu öffnen.

Katze beim genüsslichen Backen

Wenn er da so liegt und schläft, grunzt er die letzte Luft aus seinen Lungen und schmilzt dahin. Und das meine ich wortwörtlich. Er wird immer platter und platter und platter. Und jedes mal erwarte ich, dass er sich verflüssigt, das Fett ausläuft (und da ist genug, was auslaufen kann) und ich endlich ein neues flauschiges Kopfkissen bekomme. Katzenfell soll ja heilend sein.

Er nimmt beträchtliche Ähnlichkeiten zu einer Kegelrobbe ein. Vorallem wenn sich seinen Wanst putzt.
Wenn wir ihn dann auslachen ist er stundenlang beleidigt mit uns. Ebenso, wenn wir den Kamin nicht anmachen. Darauf steht sowieso Donnergrollen und Steinwurf.

Wie du deine Katze richtig backst

Und da du kein Blog mehr bist, wenn du kein Mehrwert oder (achtung Wortspiel) Nährwert hast, hier ein Rezept:

  1. Bau einen Kamin ein.
  2. Kaufe Holz und Kohle ein.
  3. Kaufe eine Katze.
  4. Lass die Heizung aus.
  5. Mach den Kamin an und lass ihn so richtig warm werden.
  6. Zeig deiner fettgefütterten Katze, wie schön die Wärme ist.
  7. Warte.

Das gute an dem Katzenbackrezept ist übrigens, dass sich so eine Katze von ganz allein backt. Sie machen dabei auch so Geräusche, die klingen, als würde ein Indianer über dich hereinfallen.

Fertig ist die Backkatze, wenn sie, wie schon geschrieben, anfangen auszusehen wie Kegelrobben.

Nun wünsche ich dir ganz viel Spaß und alternativ kannst du die Katze auch als biologisch gerechtes Kirschkernkissen nutzen.


Und wenn du jetzt den Sarkasmus nicht verstanden hast: OH MEIN GOTT! BACK DEINE KATZE BLOß NICHT!!!!!

Vom Hellsehen und getreten werden

Viele kennen die Neuigkeiten schon, andere haben es sich bei dem Satz vom Babybrei bei unserem Futteraustritt schon gedacht: wir bekommen ein Baby. Im März wird unser Rudel perfekt.

Die meisten Fragen mich, wie die Tiere reagiert haben und da beide einfach einmalig reagiert haben, möchte ich davon berichten.

Adgi- immer der Nase nach

Micha war schnell klar, dass ich schwanger bin. Ich habe den Gedanken weit von mir geschoben. Sehr weit. Das bisschen Übelkeit und die Müdigkeit…einfach überarbeitet dachte ich mir. Gut, dass ich auf dem Hurricane so müde war, dass ich mich allein hingelegt habe hätte mir auch zu Denken geben können. Aber hinterher ist man ja bekanntlich immer schlauer.

Auch, wenn der Test schon bereit lag weigerte ich mich. Doch dann stand Adgi eines Morgens vor mir. Sah mich an, steckte die Schnute zwischen meine Beine (jeder der Adgi kennt, weiß wie ich das meine), zog sie wieder hervor, nieste und schaute mir tief in die Augen. Da war dann der Test auch überflüssig, trotzdem machte ich ihn und siehe da:positiv.

Nun begann die Zeit des Zitterns, denn man sagt, die ersten 12 Wochen sind am gefährlichsten, dass das kleine Wunder doch nicht seinen Platzz einnehmen möchte.

Scar-dein ist mein ganzes Herz

Zwischen Woche 7 und 8 wird aus einem Haufen Zellen ein richtiges Leben: das Herz beginnt zu schlagen.

In der ganzen Zeit war ich super müde und legte mich jeden Nachmittag auf das Bett und las eine Stunde. Jeden Nachmittag hat Scar sich zu mir gelegt und auf mich aufgepasst. Die Unwissenheit war furchtbar. Hatte ich doch erst in der 10ten Woche wieder einen Termin bei meinem Arzt. Jeden Tag hoffte ich, dass das Herz loslegt.

Eines Abends legte ich mich, wie jeden Abend, auf den Rücken auf das Sofa. Scar kam dazu und kletterte behutsam auf meinen Bauch. Er legte seine Pfote dahin, wo das Wunder geschehen sollte und schnurrte. Er schnurrte so intensiv, dass ich das Gefühl hatte, das Baby zu spüren. Was reichlich unwahrscheinlich ist und auch gar nicht möglich. Aber es war einer dieser unbeschreiblichen Momente, an dem man sich sicher ist. In diesem Moment wusste ich, das Herz hat es geschafft.

Inzwischen schiebt er sich immer öfter an den Bauch. Versucht aber nicht mehr direkt drauf zu liegen, denn er hat letztens einen Hieb in den Bauch bekommen. Das fand er weniger amüsant. Ich umso mehr.

Seither weichen sie beide nicht mehr von meiner Seite. Allerdings kann ich auch nichts von Eifersucht oder ähnlichem berichten, was man in vielen Ratgebern liest. In der nächsten Zeit werde ich mal das ein oder andere erzählen,  aber keine Angst, ich werde kein Mamablog 😉

Welche Erfahrungen hast du gemacht? Hat dein Haustier auch schon mal eine Veränderung bei dir angezeigt?

Schnauze voll- Die Sache mit dem Futter

Leider habe nur ich die Schnauze voll und nicht wie es sein sollte der Hund.

Bisher fütterten wir immer Trockenfutter mit einer leichten Form des „ABAM“ und waren sehr glücklich damit. Dann muss der Futtermittelhersteller was geändert haben: zuerst wurden die Brocken kleiner, dann kam Adgi aus dem Pupsen nicht mehr raus.

Gerade als wir beschlossen, dass wir eine Alternative brauchten trudelte eine Mail ein mit dem Angebot ein Trockenfutter zu testen. Schon bald kam das Paket an und wir fütterten drauf los. Nach dem ersten 15kg Sack dachten wir, das Problem gelöst zu haben. Doch der zweite Sack zeigte uns, dass wir doch keine Lösung hatten. das Pupsen war zurück und diesmal noch stärker. Wir werden also nicht bei Ultra Premium Direct bleiben und müssen eine andere Lösung finden.

Wir müssen also nach 4 Jahren Fütterung was neues finden. B.A.R.F. und P.R.E.Y. sind in ihrer reinen Form leider kein Ausweg für uns. Wir haben den Platz nicht und auch für unterwegs ist es uns schlicht weg ein zu großer Aufwand, bei allem, was noch auf uns zu kommt. Und ja, da kann mir jetzt jeder Barfer sagen, dass es das nicht wäre, aber du wirst schon verstehen wieso.

in unseren Köpfen schwebt schon lange der Gedanke, uns von all den „perfekten“ Fütterungsmethoden zu lösen und so haben wir jetzt ein gutes Grundlagentrockenfutter gefunden und uns entschieden, zuzufüttern. Mal eine Dose, mal Fleisch oder was uns einfällt. Immer im Rahmen, aber doch frei von festen Regeln. Wir werden uns mit Adgi rantasten und sehen, was es bringt und wie es dem Dicken am besten bekommt.

Fest steht aber auch, dass wir keine Futtertests mehr machen werden. Außer unseren eigenen.

Was bei uns gerade passend dazu kommt und ein Teil des Konzepts wird, ist, dass wir Zuwachs bekommen, der in einer gewissen Zeit ebenso von uns gefüttert und bekocht werden will. Und jetzt mal ganz ehrlich, sooooo riesig ist der Unterschied zwischen Babybrei und Hund bekochen nicht gerade, oder?

Ach und warum wir kein weiteres Futter mehr durchtesten? Weil ich raus aus dieser Welt will und ich einfach gemerkt habe, dass ich dem ganzen in meinen Berichten nicht den Wert anmessen kann, den es braucht, um dafür zu sorgen, dass eine Reihe Hunde damit ernährt werden. Deshalb breche ich hiermit offiziell aus der Futterwelt aus, denn ich kann einfach nicht sagen, was das Superessen bei Schneefall ist und auch nicht, wann man welches Kräuterchen für welche Stärkung geben soll. Dieses Wissen liegt bei anderen und das sollen euch auch ganz andere erzählen. Ich müsste lügen oder  Googlewissen paraphrasieren und das kannst du auch sehr gut allein. Sollte Interesse bestehen, halte ich dich gern weiter auf dem Laufenden und zeige mal, wie so ein Napf in Zukunft bei uns aussieht. Aber mit Markennamen werde ich nicht um die Ecke kommen, es sei denn, du fragst in persönlichen Nachrichten. Und nun erfreue ich mich an anderen Beiträgen rund um das Thema Futter und werde Anfragen zu Tests getrost weiterleiten.


Danke, dass du mir endgültig die Augen geöffnet hast bei dem Wind um unsere Ohren. 😉