Wenn Stolz das Herz erfüllt

Manchmal, nein eigentlich meistens, traue ich Adgi zu wenig zu. Ich mache mir das Leben mit ihm leicht und gehe vielen aus dem Weg, was auch nur im Ansatz kompliziert werden würde.
Das ist mir aufgefallen, als ich mich mit Sabine und Socke in einem Cafe wiedergefunden habe und Adgi sich toll benommen hat. Und es ist mir gerade kürzlich wieder aufgefallen. Mit Angst los, mit Stolz nach Hause.

„Wenn Stolz das Herz erfüllt“ weiterlesen

Mein Haus, die Todesfalle

Immer wieder hört man: die meisten Unfälle passieren im Haushalt, wirhaben faktisch tausende Todesfallen im eigenen Haus. Und genauso viele Berichte liest man, wie man Häuser Kindersicher, Einbruchssicher, Haustiersicher und generell tausendmal sicherer machen kann.
Gerade wurde ich wieder darauf hingewiesen, dass man Katzen kein Halsband ummachen soll, weil auch unsicher. Darauf reagierte ich damit, dass ja auch angekippte Fenster gefährlich sind und bei diesem Gedankengang ließ ich meinen Blick durch den Raum schweifen und mir fielen so viele Todesfallen auf. Hier mal ein paar davon, denen ich meine Tiere aussetze…und die sie überleben. Bisweilen.

„Mein Haus, die Todesfalle“ weiterlesen

[MiDoggy Blogparade] Alle unter einem Dach-So klappt die tierische WG

Julia und Lola haben ein neues Motto ausgerufen und das hat bei mir direkt einen Sturm der Liebe-Trailer-ähnlichen Film im Kopfkino ausgelöst.
Wenn man mich fragt, dann stell ich mir immer vor, wie Scar in Zeitlupe den Kopf in die Kamera schwenkt, Adgi erst powervoll über einen Acker rennt und dann direkt auf sein Gesicht geschwenkt wird und er langsam von unten nach oben schaut….aber genug davon.

Wer lebt also mit uns in der WG

Nun, zum einen haben wir Scar. Er ist hier der Hausherr. Die Diva. Der Platzhirsch. Das Trampeltier. Der Im-Weg-Steher und in-die-Beine-Hacker.

Der Tiger wird dieses Jahr schon 6 Jahre bei uns leben, genauer gesagt im November. Sein Einleben war recht einfach. Geholt haben wir ihn an einem Freitag. Michael war Zuhause und hat sich um ihn gekümmert. Die ganze Heimfahrt hat er nicht zurück geschaut oder auch nur einen Mucks gesagt. Genauso war auch sein Einleben bei uns. Kein Verstecken unter dem Sofa und auch keine Fressverweigerung.
Seither ist er mit uns schon 2 mal umgezogen und scheint jetzt im Haus auch erst richtig angekommen und aufgelebt zu sein.

Tiger

Adgi wohnt seit Januar schon 3 Jahre bei uns, also fast 4 Jahre und ich habe keine Ahnung, wo die Zeit geblieben ist. Sein Einzug war ein bisschen holpriger. Aber die Geschichte kennst du ja schon. Natürlich haben wir uns Gedanken gemacht. Aber unser Motto war: Hund rein. Tür zu. Hund da. Für immer.
Die ersten Tage und Nächte wurde sich ordentlich geprügelt. So doll, dass die Nachbarn unter uns mit dem Besen an die Decke gehauen haben. Immer und immer wieder.

Michael und ich sind schon 6 Jahre zusammen und wohnen irgendwie schon immer zusammen. So einen typischen Zeitplan hatten wir nicht, denn wir waren vorher beste Freunde und er Soldat mit Zimmer in der Kaserne und einer Stationierung weit weg von mir. Wir haben uns nie Gedanken gemacht, gemeinsam Tiere zu adoptieren. Und wir haben nie ausgemacht, ob mein oder dein.

Adgi

Welche Regeln gibt es bei uns

Nun, das Wort „Regeln“ klingt immer so hart. Deswegen mag ich das nicht wirklich nutzen. Außerdem brechen wir so ziemlich jede Regel immer mal wieder und das macht sie alle zur Ausnahme von der Regel.

1.Keiner darf ins Bett.

Nachts schlafen beide vor der Tür. Natürlich gibt es ab und an eine Ausnahme. Aber wenn man Scar mit ins Bett nimmt ist es meist eine sehr kurze Nacht. Er kommt alle paar Minuten und fasst einem ins Gesicht und leckt es ab. Und Adgi schnarcht, pupst und braucht verdammt viel Platz, denn auch sein Kopf muss auf einem Kissen liegen. Zudecken ist super, aber nicht zu lange und nicht zu doll.  Und in der Mitte muss er liegen.

2. Scar darf auf das Sofa. Adgi nicht.

Der Tiger durfte schon immer auf das Sofa und sich ankuscheln und das haben wir nicht verboten, als Adgi dazu kam.
Jaja, auch hier gibt es hin und wieder einer Ausnahme.

3. Gefressen wird gemeinsam

Beide haben ihr Näpfe nebeneinander in der Küche stehen. Sie bekommen gleichzeitig Fressen und auch das Gleiche. Nun, jeder sein eigenes Trockenfutter, aber alles was extra ist, bekommen beide.
Da Adgi nur bei „Guten Appetit“ beginnt, darf Scar anfangen und dann bekommt Adgi sein Signal. Ansonsten wartet Scar, bis Adgi fertig ist. Keiner darf dem anderen das Fressen klauen.

4. Wer den anderen beim Kuscheln verjagt darf nicht mehr mitkuscheln

Eine Zeit lang hat Adgi Scar imer verjagt, wenn wir alle 4 gekuschelt haben, das sind die Ausnahmen, in den Adgi auch auf das Sofa darf. Vertreibt er Scar, muss auch er gehen. Alle oder keiner. Naja, zumindet von den Tieren.

5. Kein ist dein, kein ist mein

Aus Spaß werfen wir uns das schon gern mal vor und ja, vielleicht ist Scar mehr so mein Kater. Aber bei der Erziehung, Tierarzt und Problemen gibt es das Thema nicht.

6. Vorne Michas, hinten Anika

Ich kann es nicht ab Kotze aufzuwischen. Pfui bäh!
Dafür kann Micha es nicht ab, Kacke aufzuwischen (wenn sie nicht grad draußen ist).
Solch eine Regel ist wirklich hilfreich, sobald ein Missgeschick passiert ist.

7. Micha macht das Katzenklo und ich sauge die Haare ab

Anfangs haben wir das so gemacht, dass der das Klo gemacht hat, der gerade dran gedacht hat. Was dazu geführt hat, dass es manchmal gar nicht gemacht worden ist oder zwei mal am Tag.
Eine Aufteilung macht wirklich Sinn, denn diese eine Person weiß dann einfach bescheid, wann das Klo dran ist und vorallem, wann etwas am Klo komisch ist. Zu viel oder gar kein Urin zum Beispiel.

8. Wer später aus dem Haus muss, geht mit Adgi die Morgenrunde

Das ist wirklich praktisch, denn so kann auch der ein bisschen mehr Schlaf bekommen, der eher raus muss. Und falls der erste verschläft, kann er sich auf den zweiten verlassen.

9. Beide Tiere gehören zu unserem Leben, sind aber nicht unser Leben

Sie gehören zu uns, wie ich zu Micha gehöre und wie er an meine Seite gehört. Und doch kann geht jeder seiner Wege, wenn es sein Weg im Leben ist. Am Ende treffen wir uns wieder. So ist es auch mit den Tieren. Beide Tiere gehören zu uns und doch fahren wir mal ohne sie in den Urlaub und Adgi kann sich allein in sein Zimmer legen oder beim Gassigehen seiner Nase folgen (natürlich nicht weglaufen!)
Und trotz dessen, dass wir beide ohne jede Bedingung lieben, fahren wir ohne sie in den Urlaub und ja, wir genießen die Zeit dann auch noch.

Micha und ich.

Sind diese Regel Gesetz?

Nein, das Leben spielt nach seinen eigenen Regeln. Es wird ganz sicher nicht in diesem Gefüge bleiben und so wird jedes neue Familienmitglied auch die Regeln verschieben. Ganz egal wie viele Beine das neue Mitglied hat.

Regeln werden entfallen, neue werden entstehen. Und zwar für jeden und so hat auch jeder hier das Recht neue Regeln anzufordern, für ihre Einhaltung zu sorgen und sie zu ändern.
Gleichberechtigung gilt hier für alle. Für die 4, genauso wie wir 2 Beiner.

Und irgendwie macht das ja auch unsere WG so spannend und so verrückt, wie sie ist.
Alle die, die uns kennen sagen immer, dass wir alle gleich bescheuert sind.
Vielleicht ist auch genau das das Geheimnis.

Merken

Merken

Merken

Hundebegegnungen und wie ich sie am liebsten habe. NICHT.

Begegnungen mit anderen Hunden sind an der Leine meist anstrengend.
Viel weniger wegen Adgi. Ich habe mich an sein Gefiepe gewöhnt und es wird immer besser. Wir haben uns eingestellt aufeinander. Immer mehr Hunde sind ihm einfach egal und er läuft einfach weiter. Andere sind immer noch ein Problem, wenn sie ihn zu lange anschauen und sich aufbauen.

Aber auch damit komme ich klar. Weitergehen, Leine festhalten, bestimmtes „Nein“ oder ablenken.

Wir haben einen Handlungsablauf entwickelt, mit dem wir klarkommen. Mit dem im Übrigen auch die meisten anderen Hundehalter klar kommen. Nur nicht alle. Und das macht mich fuchsig. Ja wirklich fuchsig und deswegen hier meine 3 meist gehassten Begegnungen:

Der verschwundene Hund

Du siehst ein anderes Mensch-Hunde-Team auf dich zukommen. Stellst dich drauf ein, nimmst deinen Hund an die Leine oder die Leine vielleicht kürzer. Dann legst du die Leckerchen bereit und atmest tief durch. Ich für meinen Teil mache das zumindest so. Ich schließe die Augen, atme und geh dann entspannt an dem anderen Team vorbei. So klappen die Treffen am besten.
Doof nur, wenn ich die Augen aufmache und das andere Team weg ist. Verschwunden und man weiß nicht wo. Ich hasse es! Ich hasse es, wenn ich nicht weiß, aus welchem Gebüsch sie rauskommen. Ich schaue auch keine Gruselfilme, weil ich sowas eben nicht ab kann.
Mein Magen dreht dann durch und nichts mehr mit Ruhe. Wenn ich  das andere Team auf mich zukommen sehe, dann weiß ich, wann die Konfrontation stattfindet und vorallem, wann sie vorbei ist. Aber so läuft man vor sich hin und wartet, dass was passiert.

OH MEIN GOTT!!!!!!! Inklusive eintretender Schockstarre

Am liebsten abends und ohne Möglichkeit auszuweichen. Auch das ist mir genauso passiert.

Ich wurde begrüßt mit den Worten „OH MEIN GOTT!“ und dann wurde zu zweit stehen geblieben mitten auf dem Bürgersteig und hinter mir nur Autos. Ich stand also da und durfte mir überlegen, was ich machen soll. Die Angst, die von meinem Gegenüber verströmt wurde machte Adgi nicht grad zu einer Schmusekatze. Ich gebs ja zu. Also blieb ich 5 Meter vor dem Paar stehen und wartete ab. Im in-Luft-auflösen bin ich wirklich nicht gut. Wir warteten, bis die Autos alle vorbei fuhren und gingen dann auf der Straße drum herum. Das Paar stand einfach da und hat mich angestarrt. Dann haben sie ganz langsam den Hund auf den Arm genommen und mir hinterher gestarrt. In solchen Momenten wünsche ich mir, ich könnte Adgi auch so einfach auf den Arm nehmen. Die Retourekutsche würde ich mir gern mal erfüllen.

Die Schnüffler

Leinenkontakt kann ja mal gut gehen, aber ich mag es nicht. Die Hunde können so schlecht ausweichen oder laufen und wenn man stehen bleibt baut sich immer eine gewisse Spannung auf. Zumal ich auch nicht der Typ für Small Talk  und wenn man nun so 2 Meter voneinander entfernt steht, ist es so schweigsam auch irgendwie unangenehm.

Am liebsten mag ich Begegnungen, bei denen man auch aneinander vorbei geht, ein kurzes „Hallo“ und dann geht jeder seiner Wege oder Leinen ab und die Vierbeiner gemeinsam rennen lassen.
Das sind sicher auch Adgis liebsten Treffen auf der Welt.

Also, wenn du mich und Adgi mal triffst, dann einfach vorbei gehen oder wir verabreden uns auf dem Acker.

Wie machst du das?

Merken

Lieber Nichthundehalter,

lies ruhig weiter. Ich werde dir keine Andacht über Rücksicht, Unfreundlichkeit oder Unverständnis halten. Obgleich das die 3 größten Themen sind, die uns wohl aneinander aufreiben.

Rücksicht, oder das Fehlen eben dieser ärgert uns meist schon auf dem ersten morgendlichen Spaziergang, wenn wir für den Radfahrer ins Gebüsch springen müssen oder das Auto nicht abbremmst, während man den Hund zu sich ruft.

Unfreundlichkeit, weil man beschimpft wird. Die schlimmste Beschimpfung musste ich erleben, als Bella und Sabrina da waren und Bella vor Aufregung bellte und ein altes Ehepaar an uns vorbei ging und unsere Hunde als „Krankheit“ oder „Biester“  beschimpfte. Und dabei hatten sich beide nicht mal für die Leute interessiert.

„Lieber Nichthundehalter,“ weiterlesen

[MiDoogy Blogparade] Hund im Bett- ja oder nein?

Der Hund im Bett? Eine Frage, die regelmäßig der Stein des Anstoßes für Grundsatzdiskussionen ist. Schon seit dem ersten Tag schwirrt sie wie eine dunkle Wolke über uns. Lange haben wir sie unter uns diskutiert und dann auch nach außen getragen. Wie machen das andere, erfahrene Hundehalter und wie ist es für den Hund richtig?
Wir nehmen die Frage von Julia und Lola auf und machen uns für MiDoggy Gedanken.

„[MiDoogy Blogparade] Hund im Bett- ja oder nein?“ weiterlesen

Kalendertürchen 12: High Five für Katzen

Das beste an Weihnachten? Adventskalender! Wir Tierblogger haben uns zusammen geschlossen und jeden Tag öffnet ein anderer Blog für euch sein Türchen.

Einen stilechten Kalender haben wir natürlich auch für euch 😉

Nun bin ich das erste mal an der Reihe und bei uns gibts was zu lernen.

Katzen sind stur und sehen einfach nur gut aus? Falsch gedacht!

Anfang

High Five baut man am besten auf, wenn die Katze „Sitz“ kann.

Dafür führt ihr das Leckerli ein Stück über den Kopf der Katze, in der Regel setzen sie sich dann alleine hin.

Wichtig ist, dass die Katze einen guten und festen Sitz hat, sonst wird sie die Pfote nicht anheben oder sich gar aufstellen und an der Hand hochziehen-das kann echt schmerzen.

Aufbau

Ihr klemmt das Leckerli am besten zwischen die Finger, dann haltet ihr die Hand etwas höher, als die Katze mit ihrem Giraffenhals kommt.

Erstmal wird die Katze versuchen durch pures Strecken und Aufstellen an das Leckerli zu gelangen.

Scar hat auch zuerst versucht sich meine Hand an das Maul zu ziehen, was natürlich nicht Sinn und Zweck der Sache ist.

IMG_0018 (2)
So bitte nicht

An der Stelle braucht ihr Geduld, bis die Mietz es das erste Mal richtig macht, sobald es klappt, wie ihr euch das vorstellt (bei uns wie auf dem Bild unten), belohnt.

Das Gute ist, wenn ihr das Leckerli in die FInger geklemmt habt, kommt die Belohnung schnell und aus der Hand. Natürlich könnt ihr auch Klickern, aber da bin ich kein Fan von.

Die Wiederholungen machen es aus, sobald die Samtpfote den Dreh raus hat, geht es schnell, dass die Pfote eingesetzt wird.

Achtet dabei aber darauf, dass ihr belohnt, solange die Pfote an der Hand ist. So verweilt die Pfote auch immer länger.

IMG_0019 (3)
So ist es perfekt

Bei uns hat das so circa 10-15 Minuten gedauert, bis Scar verstanden hat, was ich möchte.

Mit einem Kommando habe ich nicht gearbeitet, das könnt ihr, sobald die Übung routiniert ist einführen.

Bei Scar werde ich aber keines Einführen, da ich aus der Vergangenheit weiß, dass er auf diese nicht reagiert. Er ist sehr sichtsignallastig im Training.

Und nun viel Spaß beim Üben und schaut doch auch mal beim Hundetürchen rein.

Türchen 12:

Weiter geht bei Christina und Ihren Fellnasen von Zucker&Zimt Design
Schaut dringend morgen rein, ihr werdet etwas lernen können….

Kalendertürchen 12: High Five für Hunde

Das beste an Weihnachten? Adventskalender! Wir Tierbloggen haben uns zusammen geschlossen und jeden Tag öffnet ein anderer Blog für euch sein Türchen.

Einen stilechten Kalender haben wir natürlich auch für euch 😉

Nun bin ich das erste mal an der Reihe und bei uns gibts was zu lernen.

Hunde sind unsere besten Freunde.
Wenn man nun mit seinem besten Freund etwas gemeinsam schafft, dann schlägt man ein (oder man ist Barney Stinson). Warum sollt ihr das nicht auch mit eurem Hund machen?!

Anfang

Sollte euer Hund „Pfötchen“ können, dürft ihr getrost diesen Abteil weiterscrollen.

Kann er es nicht, dann bringt am besten erst die Grundlage bei, damit er weiß, dass er seine Hammelbeine zur Lösung braucht.

Ich habe folgende Schritte gemacht:

  1. Hund im „Sitz“
  2. Leckerchen in die Hand
  3. Faust ballen
  4. Hund schnüffel lassen (in der Regel fangen sie an, die Hand abzuschlecken. Nehmt also ein Leckerchen, dass nicht so schnell aufweicht)
  5. Sobald der Hund die Pfote auf die Hand legt, diese öffnen und ihn das Leckerli verputzen lassen

Das manifestiert sich schnell und so kann man darauf aufbauen.

1-schritt
Schritt 1

Aufbau- Stopp das Scrollen!

Wenn sich „Pfötchen“ im Schlaf abrufen lässt könnt ihr weitermachen, langsam die Hand anzuheben.

Tipp: Macht die Schritte klein und haltet die Hand nicht direkt auf Augenhöhe des Hundes.

2-schritt
Schirtt 2

Ich habe es hier wieder wie mit dem Pfötchen gemacht und zuerst mit einer Faust und dem direkten Belohnen bei Auflegen der Pfote begonnen und dann  langsam die Hand geöffnet.

Übrigens kann man hiervon auch super „Winken“ ableiten.

3-schritt
Schritt 3 und Ergebnis

Und nun wünschen wir euch ganz viel Spaß beim Lernen und schaut doch mal beim Katzentürchen vorbei.

Türchen 12:

Weiter geht bei Christina und Ihren Fellnasen von Zucker&Zimt Design
Schaut dringend morgen rein, ihr werdet etwas lernen können….

 

Komm wieder, Retriever [Apportieren für Anfänger]

Es ist das Spiel schlechthin für Hund und Halter.
Man sieht es in jeder Werbung und in allen Filmen.

Glückliche Menschen mit ihren gestriegelten, perfekten Hunden: Apportieren.

Lest im folgenden euren Weg zum Glück eines braven Hund-Mensch-Team.

Es ist ja nun allseits bekannt, dass Adgi ein Retrievermix ist. Machen wir nun also ein kleinen Ausflug in die Rassenbeschreibung des Golden-Retrievers:

Er zeigt eine verlässliche, ausdauernde Suche und ist ein eifriger, durch nichts ablenkbarer Apporteur.

Quelle: http://www.drc.de/content/golden-retriever-kurzbeschreibung

Aufbau

Man kann es auf ganz unterschiedliche Weise trainieren:

Weg 1: Ein Dummie mit Leckerchen. (Sieht im ersten Moment aus wie eine Federtasche) Nun verbindet man für den Hund, dass aus der Tasche Futter kommt, sobald sie ihn zu euch bringen.

Weg 2: Ball im Tausch zum Leckerli. Also wird immer hin und her getauscht, bis der Hund kapiert, dass immer wenn er tauscht, eine Bestätigung wartet.

Weg 3: Hund an Schleppleine, Ball werfen. Hund rennt zum Ball und sobald er den Ball in der Schnute hat, wird gerufen und der Hund rangezogen.

Mit ein bisschen Glück versteht der Vierbeiner das super schnell und wird den Ball oder Stock oder ähnliches bringen.

Wichtig ist eben, dass man kontinuierlich trainiert.

besagter Ball
Bälle kann man super fressen

Und dann kommt Adgi

Ihr erinnert euch noch an unseren kleinen Ausflug in die Welt der Golden Retriever?

Nun ja, bei uns sah das Training wie folgt aus:

Weg 1: Alle drei Wege wie oben angegeben ausprobieren und Weg 3 ganz schnell verwerfen, weil das echt fies ist. Nach Weg 1 hat der Dummie nicht überlebt, weil Adgi nach dem ersten Werfen verschwunden war und nach Weg 2 war der Hund zumindest satt.

Weg 2: Einen Stock in die eine Richtung und einen in die andere. Ich weiß nicht mehr genau, warum uns das logisch erschien.

Weg 3: Werfen und Rennen. Dabei kommt Adgi zumindest ganz wieder zurück.

Weg 4: Aufgeben. Drüber stehen. „Mein Hund muss nicht alles können“ denken und nach Hause gehen.

Mal ganz ehrlich, warum muss der Hund das können? Nur weil alle Hunde das können, muss Adgi das doch noch lange nicht können. Tzz, ich kann auch nicht alles, was andere können. Mit der Mode gehen zum Beispiel oder immer gut aussehen.

Wunder geschehen.

Und dann stehen wir heute mit dem gelben Ball auf der Wiese und werfen ihn mit dem Wind auf den Acker.
Wir drehen uns um, halten die Nase in den Wind, in dem festen Glauben, dass der Hund lachend hinter uns auf und ab rennt.

Und dann hechelt es hinter uns. Siehe da: Adgi, mit dem Ball.
„Zufall!“ denken wir uns und werfen den Ball wieder. Und wieder landet er vor unseren Füßen.

Ich freue mich verkünden zu können: Adgi kann Apportieren!

Es hat nur 3 Jahre gedauert!

Probiert also gern die Wege aus. Funktionieren. Irgendwann.

 

P.S. „Komm wieder, Retriever“ ist frei nach meinem Kindheitsidol DJ Fuller aus „Fuller House“