Elementare Fragen

Es gibt so Dinge, die ich mich jeden Tag wieder frage. Das sind elementare Fragen. Fragen, auf die ich so furchtbar gern eine Antwort hätte. Wenn ich diese Fragen aber bei Google eingeben würde, könnte man damit einen ganzen Beitrag füllen, wie Nicole es letztens gemacht hat.
Es sind Fragen, die vielleicht ganz einfach zu beantworten sind, wenn du die Antwort weißt, dann freu ich mich auf diese in den Kommentaren.

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Wenn Stolz das Herz erfüllt

Manchmal, nein eigentlich meistens, traue ich Adgi zu wenig zu. Ich mache mir das Leben mit ihm leicht und gehe vielen aus dem Weg, was auch nur im Ansatz kompliziert werden würde.
Das ist mir aufgefallen, als ich mich mit Sabine und Socke in einem Cafe wiedergefunden habe und Adgi sich toll benommen hat. Und es ist mir gerade kürzlich wieder aufgefallen. Mit Angst los, mit Stolz nach Hause.

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Let´s talk about: Minirunden und Nullbockmomente

Der erste Beitrag einer Reihe, für die erstmal 12 angesetzt ist. Jeden Monat werde mich hier einem Thema stellen, dass jeder Tierbesitzer kennt, aber nicht gern offen aussspricht. Du kannst mitbestimmen, schick dazu einfach eine Mail an warnowtatzen@gmx.de oder kommentiere unter den Let´s talk about Beiträgen.

Starten wird die Reihe nun damit, dass ich hiermit folgende Wahrheit an den Tag befördere:

Manchmal gehe ich mit Adgi nur knapp vor die Tür.

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Tag des Knuddelns trifft auf Tag der Jogginghose

Zwei coole Welttage an einem Tag? Folter! Aber zum Gück gehöre ich zu der unsportlichen Fraktion, was nicht nur mit dem Baby zu tun hat, sondern einfach ein Fakt ist. Das ist auch der Grund, weswegen bei mir die zwei Tage perfekt zusammen passen. Denn bei mir sind Jogginghosen ausschließlich zum Kuscheln da.
Und zum Spazierengehen mit Adgi. Denn wir sind meist auf Wald und Wiesen unterwegs und da ist viel zu schade eine gute Hose anzuziehen. Modisch chic wirst du mich im Dorf wohl nie sehen, oder wenn du zu Besuch kommst.
Schlauerweise haben wir unseren Freunden schon beigebracht in Jogger zu kommen oder zumindest eine mitzubringen.

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Mein Haus, die Todesfalle

Immer wieder hört man: die meisten Unfälle passieren im Haushalt, wirhaben faktisch tausende Todesfallen im eigenen Haus. Und genauso viele Berichte liest man, wie man Häuser Kindersicher, Einbruchssicher, Haustiersicher und generell tausendmal sicherer machen kann.
Gerade wurde ich wieder darauf hingewiesen, dass man Katzen kein Halsband ummachen soll, weil auch unsicher. Darauf reagierte ich damit, dass ja auch angekippte Fenster gefährlich sind und bei diesem Gedankengang ließ ich meinen Blick durch den Raum schweifen und mir fielen so viele Todesfallen auf. Hier mal ein paar davon, denen ich meine Tiere aussetze…und die sie überleben. Bisweilen.

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Zieh-deinen-Hund-an-Tag

Heute ist Zieh-deinen-Hund-an-Tag, ein schöner Tag.
Ich mag Adgi anziehen, er mag das nicht. Durch musste er da trotzdem.

Und zwar musste er 2 Outfits anziehen, die dieses Jahr besonders spannend für uns werden. Ich hatte noch tausend im Kopf, aber wir leben in einer Demokratie und deswegen einigten wir uns auf 2 Outfits.

Hochzeit von Freunden

Im April sind wir auf einer Hochzeit eingeladen und da ich Hochzeiten liebe, freue ich mich schon wahnsinnig. Da man vor Ort Bungalows mieten kann, haben wir uns entschieden für 2 Nächte zu fahren und Adgi mitzunehmen. Natürlich kommt Pünktchen auch mit und deswegen werde ich wohl weniger Feiern und mehr Zeit im Zimmer verbringen, weswegen der Dicke nur bei der Trauung und dem Essen so wirklich allein ist. Es ist aber auch ein schönes Training, dass wir in einem Hotel schon mal begonnen haben. Dort haben wir uns einfach ein Babyphone geben lassen und konnten so gut sehen, ob er es mit Fassung trägt. Außer Schnarchen war da nichts zu hören.

Sommerurlaub

Das wird mein Highlight, denn wir fahren mal wieder im Sommer nach Nordfriesland. Das haben wir zu Beginn der Beziehung gemacht, sprich vor 7 Jahren und seither waren wir immer in der Nebensaison da, was seinen Charme hat. Aber ich will mal wieder in der Nordsee planschen und Softeis gegen Wärme essen. Außerdem haben wir ganz viele tolle Geocachingstrecken entdeckt, wofür Sonne gut ist.
Und im Sommer kann man reiten auf dem Hof, ich will meinen dicken Hintern auch mal wieder auf ein Pferd schmeißen. Mir fehlt der gute alte Fritz. Naja und dann ist da die Wiese vor dem Haus, auf dem ich schon als kleines Mädchen lag. Dieses Jahr wird tatsächlich mein Sohn dort liegen.

Keine Angst, Rettungsschwimmer Adgi ist im Einsatz!

 

Was sind eure Highlights in diesem Jahr?
Lassen sich eure Tiere auch anziehen?

Schlabbersabber- es gibt nur 2 Möglichkeiten

Anmutig rennt er über das Feld.
Adgi stolpert in maximaler Geschwindigkeit über das Feld. Er rennt und rennt und durch die Anstrengung beginnt er zu speicheln. Der Geruch nach Schwein und Reh und der Gedanke an einen Braten aus eben jenem fördern den Speichelfluss nur dezent. Er hoppst und würde am liebsten Jubeln. FREIHEIT!!!!

Nach seiner großen Runde des Freibrennens steht er vor uns und schüttelt sich glücklich. Das Grinsen wird immer breiter und nach dem nächsten Kopfschüttler ist der da:

Ein riesen Sabberpfaden quer über die Nase.

Yammi, so ein Sabberfaden

Und dann steht man da und muss sich entscheiden: lassen oder wischen?!

Der „Lasser“

Der Lasser denkt nicht weiter darüber nach. Wenn die Sabber allein dahin gekommen ist, wird sie auch allein wieder weggehen.
Oftmals hat der Lasser keine Kinder und würde sich selber auch nicht als Kindermensch bezeichnen. Beides geht oft einher.
Auch im Umgang mit Hund nicht der Helikopterbesitzer. Sein Hund macht gern mal eine große Runde und nimmt ausgiebige Schlammbäder. Getreu dem Motto „Nur ein matschiger Hund, ist ein glückicher Hund“ leben sie gemeinsam.
Der Lasser sieht die Dinge lockerer und das weiß der Hund auch.

Auf Außenstehende wirkt der Lasser manchmal ein wenig unterkühlt zu seinem Hund, lässt er ihn doch mit Sabber mitten im Gesicht rumlaufen und hat wahrscheinlich selber Sabber (seiner Hundes) an der Jogginghose.

Der Wischer

Der Wischer ist immer perfekt ausgestattet und hat immer alles dabei. Sogar Taschentücher, weil man immer damit rechnet, dass der Hund sich besudelt.

Oft sind es Menschen mit Kinder, die ohnehin immer alles dabei haben (ich wünschte, ich würde so werden). Der Wischer hat immer alles im Blick und achtet darauf, dass der Hund ordentlich aussieht.
In bester Vorbereitung hat der Wischer nicht nur ein Taschentuch dabei, sondern direkt ein hautfreundliches Feuchttuch (deswegen auch eher mit Kind).
Sobald sich die Sabber auf die Nase gelegt hat, wird sie sauber gewischt und dann kann der Hund wieder gehen.

 

Ich bin definitv der „Lasser“. Adgi muss mit seinem Speichel nach Hause laufen. Das liegt zum einen daran, dass ich immer ohne alles los laufe und zum anderen finde ich es eklig das Sabbertaschentuch in die Tasche zu stecken. Denn ich vergesse das da drin und dann fässt man unvermittet in die Tasche und langt in das Taschentuch.

Aber ich muss zugeben, dass manchmal der „Wischer“ in mir durchbricht. Dann, wenn wir mit Adgi in der Stadt oder im Altersheim unterwegs sind. Tja, dann wische ich ihm den Faden weg. Wir wollen wenigstens ein bisschen zivilisiert wirken.

Gepannt bin ich auf die Zeit, wenn der Wurm da ist und ich -hoffentlich- ein wenig besser ausgestattet bin.

Trotz allem muss ich ganz offen gestehen, dass Adgi schon ein wenig niedlich ist, wenn er da so glücklich vor mir sitzt und der Sabberfaden Zeuge seines Spaßes ist.

Was bist du? Wischer oder Lasser?


P.S. Leg nicht jedes Wort auf die Goldwaage. 😉

[PünktchenWelt] Der Magnet in meinem Bauch

Im letzten Kapitel erzählte ich, dass es keine Veränderungen gegeben hat. Das revidiere ich hiermit ein wenig, denn je mehr der Bauch wächst, desto mehr wird er Magnet für einen kleinen Hundekopf. Anscheinend hat der Bewohner im Bauch einen kleinen Magneten, mit dem er Adgi magisch anzieht. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Adgi immer mehr das Gefühl hat aufpassen zu müssen.

Wiedersehensfreude

Als ich einen Tag früher von der Arbeit kam, kam Adgi direkt auf mich zugestürmt und freute sich, als wäre ich länger gewesen. Manchmal frage ich mich, ob er eine innere Uhr hat und genau weiß, dass wenn ich zur Arbeit fahre, erst nach 9 Stunden wieder da bin und, wenn ich früher komme rastet er immer aus vor Freude.

Als ich nun in der Tür stand und Adgi wieder normal atmete, drückte er sich gegen meinen Bauch und schob meine Hand auf seinen Kopf. So stand er dann da und genoss das Schmusen in tiefen Atemzügen. Er bewegte sich keinen Millimeter weg und so standen wir eine ganze Weile da und sogen die Nähe ein. In solchen Momenten ist keine Bewegung im Bauch, als würden alle die ausstrahlende Ruhe in sich aufnehmen und speichern.

Lieblingsposition

Unterwegs

So ein Besuch ist suuuuuuper anstrengend

Das Ehrenamt möchte ich noch so lange wie möglich auch mit Bäuchi machen, nur geht das nicht mehr allein.
Zum einen passe ich nicht mehr überall zwischen, zum anderen wird es bei 1,5h doch schon schwierig, wenn man sich immer wieder hinhocken muss (wobei hochkommen schwieriger ist). Deswegen haben Micha und ich entschieden, die Besuche gemeinsam zu machen. Er nimmt den Hund und ich trage die Leckerlis nach, bin also eher die zauberhafte Zaubergehilfin, nur nicht in so schickem Fummel.

Worauf ich aber eigentlich hinaus will: während Micha im Raum steht, bleibe ich ein Stück zurück, damit wir die Zimmer nicht so überfüllen und die Bewohner darin sich nicht überfallen fühlen. Adgi ließ sich von jedem kurz kraulen und behielt mich dauerhaft im Blick. Doch nach einiger Zeit setzte der Magnet wieder ein und er kam zu mir, drückte seinen Kopf an den Bauch und war nicht fortzubewegen, außer ich schickte ihn wieder weg. In der Regel ist sein Stoppzeichen jedoch heilig, sodass wie gehen, wenn er möchte.
Bei einigen Zimmer musste ich draußen bleiben, weil ich wusste, dass er sonst nicht auf den Besuchten einlässt.

In den Essensräumen immer wieder das Gleiche. Kurz schmusen, dann wieder zu mir und an den Bauch gedrückt. Selbst der Betreuer, der sich selber als absolten Nichthundemensch bezeichnete und uns auf der Runde begleitete, machte schon Witze über den Magneten im Bauch.
Nebenbei machte er eine sehr wahre Bemerkung: Frauen haben es mit Hunden leichter. Männer halten Hunde nur, um an Frauen zu kommen. 😛

Anscheinend gibt es doch eine Veränderung

Tja, so langsam baut Adgi doch eine Verbindung auf, die stärker ist, als ich dachte. Vielleicht liegt es daran, dass er am Silvestermorgen ins Bett durfte, an meinem Bauch mit seinem Rücken lag und der Zwerg darin ordentlich Gas gab. Adgi drückte sich noch fester an mich und legte seinen Kopf auf meinen. Das war bisher die stärkste Reaktion, die ich gesehen habe an ihm.

Ich bin gespannt, was sich im Urlaub/Mutterschutz noch ändern mag und, ob es stärker wird bei Adgi.

So kann es einenm auch gut gehen

Solange der Dicke den Bauch nicht verteidigt oder stark fixiert, dass er darunter leidet genieße ich die Nähe einfach. Ich will alles einfach nicht zu kritisch sehen. Während ich hier zum Beispiel in meiner Sofaecke lümmle und schreibe, ist Adgi ein Stockwerk über mir und schläft in seinem Sessel.
Auszeiten gehören bei uns zum Alltag und solange, er sich diese nimmt mache ich mir keine Sorgen.
Wo ich gerade dabei bin, die Katze ist auch nirgends zu sehen…

Auch Scar liebt es am Bauch zu liegen

….und so murmle ich hier ganz allein weiter und freue mich, dass beide so teilnehmen, oder eben auch auch ganz bewusst nicht.

4 Jahre Adgi-eine ganz besondere Freundschaft

4 Jahre sind wir jetzt eine WG und es kommt mir noch gar nicht so lange vor. Ich kann mich noch so gut an den Moment erinnern, in dem er auf meinem Schoß im Auto saß und mit nach Hause gekommen ist.
Die ganze Geschichte kannst du hier noch mal nachlesen.

Die letzten 4 Jahre waren aufregend. Adgi hat Scar lieben und hassen gelernt, ist mit uns umgezogen, war krank und gesund, verletzt und halbwegs grazil, ist weggerannt und hat prima gehört. Rundum haben wir so ziemlich alles miteinander durchgemacht, was man so durchmachen kann.

Mini Adgi

Und, weil ihr so viel von mir und Adgi lest, habe ich Adgis besten Freund befragt: Micha. Denn die beiden sind so richtige Kumpel. Ich bin mehr die Mama, sprich zum jammern bin ich da aber Micha und er sind so richtige Männerfreunde. Die beiden können sich so richtig prügeln (das Hosen kaputt gehen) und gemeinsam schmusen. Am liebsten, wenn Micha auf dem Rücken liegt, Adgi vor ihm steht und seinen Kopf auf ihn drückt (an alle die jetzt Unterwerfung schreien: ist den beiden total egal).
Micha hat mit Adgi einen ganz eigenen Weg in den letzten Jahren gefunden, voller Disziplin und Liebe.

Ganz ehrlich hätte ich niemals gedacht, dass die beiden so gut miteinander klar kommen und Micha so ein Hundemensch wird. Ich kann mich noch gut an die Zeit vor Adgi erinnern, in der ich auf Hunde los bin und Micha eher verhalten war. Mittlerweile ist aus ihm ein richtiger Hundemensch geworden und das ist toll anzusehen. Die beiden haben viel voneinander und miteinander gelernt und lustiger Weise den selben Gang entwickelt. Von hinten ist das lustig anzuschauen.

Adgi als Junghund

Also hier kommt ein ganz besonderes Interview. 😳 ….mit hier und da vielleicht einer kleinen Anmerkung, wer uns kennt versteht, warum ich das nicht lassen konnte…..

Was ist das schönste aus den letzten 4 Jahren?

Zu Wissen zu merken, dass die Bindung zwischen einem so eng ist, dass man gegenseitig spürt, wann man eingreifen sollte und so füreinander gegenseitig da ist.

Zu sehen, wie die zwei zusammen wachsen, jeden Tag ein Stück mehr. Und das ganz besonders in der Bürohundzeit.

Womit macht er dich wahnsinnig?

Mit seiner nichtvorhandenen Leinenführigkeit. Das ging einfach!

Wofür schätzt du ihn am meisten?

Seine Liebe. Die ist wirklich schon fast erdrückend.

Lange Zeit hielt er sich für ein Känguru-das geht heute nicht mehr so

Was findest du an ihm am schönsten?

Seine Ohren!!!!

Wir prügeln uns regelmäßig um eben diese

Euer gemeinsames Hobby?

Mittagsschlaf, gemeinsam. Auf dem Sofa.

Verraten hat Adgi mir das, denn als Micha ihn mal einlud auf das Sofa war das viel zu eingespielt um das erste Mal zu sein.

Wann hattest du die meiste Angst um Adgi?

Als das mit seiner Myositis so doll war.
Wir wussten einfach nicht, wie es weiter geht, ob wir ihn einschläfern müssen oder, ob alles wieder gut wird.

Denkst du, Adgi hat dich zum Freak gemacht?

Nö, warum sollte mich Adgi zum Freak gemacht haben? Nur weil ich ihn ständig abknutsche und kraul und vollquatsche, wenn wir allein sind?!

Er ist ein Freak!

Was kannst du noch von Adgi lernen?

Mir fallen tausend Sachen ein, während er grübelt.

Nichts, wir sind uns schon recht ähnlich.

Echt jetzt?! Ruhe, Ausgelassenheit, Ausgeglichenheit…

Wovor hattest du vor 4 Jahren am meisten Angst, als der Welpe plötzlich im Auto saß?

Ich hatte Angst davor, dass wir Adgi nicht gerecht werden. Nicht genug Zeit finden ihn auszulasten und vielleicht auch mit der wenigen Hundeerfahrung einfach überfordert sein könnten.

Und, dass er ins Auto macht oder sogar einen Kratzer 😉

Das erste gemeinsame Foto nach dem endgültigem Einzug

Nach 4 Jahren: Was ist aus dieser Angst geworden? Wahrheit?

Ich denke, wir bekommen unser Leben gut organisiert. Wir haben gelernt uns abzusprechen und unsere Termine so zu legen, dass immer genügend Zeit für den Hund überbleibt. Natürlich ist es nicht immer einfach, aber zu unserem Glück ist er sehr genügsam. Genauso wie Adgi gewachsen ist, ist unsere Erfahrung auch gewachsen.

Also kein Bereuen für den bisher größten Schritt unseres Lebens?

Nein.

Mehr Worte bedarf es da nicht, oder?

Ich bin unfassbar stolz auf unser Rudel und es überrascht mich noch immer, wenn ich nach Hause komme und Hund samt Kater vor mir stehen. Ein Hundenarr war ich schon immer, habe meinen Papa ewig angebettelt und ich war sicherlich auch der treibende Keil, dass wir einen Hund haben. Deswegen macht es mich umso glücklicher, wie Micha das alles angenommen hat und an ihm bleibt wirklich mehr hängen, als an mir. In der dunklen Jahreszeit geht er die Nachmittagsrunden, weil sein Dienst bzw. jetzt die Uni es besser zulassen. Manchmal fühlt es sich so falsch an, hier zu schreiben, wie ich die Zeit mit Adgi verbringe, denn ganz ehrlich, die beiden sind die besten Freunde.
Ich bin mehr so die, die sich kümmert. Wenn Adgi sich weh tut, dann kommt er zu mir oder wenn beim schietern ein Grashalm im Poschi stecken bleibt. Aber auch, wenn Micha schimpft, bin ich gut zum verstecken. Diese Rollenaufteilung gefällt uns allen und Adgi hat noch nie so richtig mit mir getobt. Klar, kann ich den Ball werfen oder am anderen Ende vom Zergel ziehen, aber er würde nie so richtig mit Anspringen mit mir spielen.

Die letzten 4 Jahren waren unglaublich schön und deswegen freuen wir uns ALLE auf die nächsten Jahre….

Eins der ersten Rudelbilder