Ablenkungsmanöver

Kennst du das?
Deine Fellnase macht totalen Blödsinn und du gestehst dir ein, dass du super sauer bist?

Mir geht es manchmal so. Manchmal kann ich alle beiden nicht ausstehen. Auslöser sind Dinge, die sich so aufstauen. Hier mal ein Beispiel, vielleicht verstehst du mich dann besser.

Scar

Scar knabbert an Reißverschlüssen. Lass also deine Tasche nie für ihn stehen. Manchmal knabbert er auch Dinge an, nur um mich zu ärgern.
Man sieht ihm das dann richtig an. Ohren nach hinten gekippt, große schwarze Pupillen und so einen gewissen Ausdruck in den Augen. Bevor er dann was macht, möchte ich ihn schon in die Dusche setzen und die Duschwand zumachen, sodass er nur noch seinen Schwanz jagen kann. Mache ich natürlich nicht. Stattdessen ertrage ich es. Es ist wirklich ertragen. Die „knapp knapp knapp“ brauche ich nur im Ansatz hören und in mir kocht es. Selbst jetzt, wenn ich mir das vor meinem geistigen Auge so vorstelle brummelt mein Bauch ordentlich.
Wenn er Kabel ankaut mache ich mir echt Sorgen, dass er irgendwann mal zu doll zubeißt. Da er das nur macht, wenn ich dabei bin brauche ich mir sonst keinen Kopf machen.
Es reicht ein lauter „Scar!“ und er rennt wie der Wind aus dem Raum. Nur um dann wieder zu kommen und das alles von vorne zu starten.

gemeiner Dickmops

Adgi

Er kann so ein Arschloch sein.
Dann zieht er an der Leine, benimmt sich nicht bei anderen Hunden oder pirscht auf dem Gassigang alleine los. Oh ich könnte ihn manchmal echt aussetzen.

Da lacht er sich in Fäustchen

Ich versuche zwar immer gut gelaunt zu sein und mir verschiedene Sachen nicht zu Herzen zu nehmen, aber du kennst das, manchmal sind die Nerven nicht mehr Stahlseile sondern Stopfgarn.
Dann mag ich nicht über tolle Tiergeschichten schreiben und auch nicht über tolle Tiergeschichten lesen. Aber ich bin auch dann nicht in der Laune neue Blogs zu suchen, die mich ablenken und mir Ideen geben, die mich ablenken.

Ablenkungsmanöver

Bei dem einen oder anderen habe ich genau solche Momente auch schon mitbekommen. Deswegen gibt es hier jetzt die Kategorie „Ablenkungsmanöver“. Ab und an zeige ich euch bisschen was, womit ihr euch von dem Ärger ablenken könnt, wenn ihr einfach mal nicht mit eurem Vierbeiner reden wollt.
Da kannst du jetzt sagen, solche Momente gäbe es nicht. Aber dann geh mal in dich.
Es wird hier und da mal ein spannendes Buch geben (keine Angst, keine Rezension, die hasse ich schon von der Schule her) oder einfach einen Tipp für einen Film oder Musik.

Ich möchte einfach, dass du auf einem schon bekannten Medium eine Ablenkung findest, weg vom tierischen Input, der nicht kürzer kommen wird.

An der Stelle sage ich auch noch mal Danke an Stephie und Sabrina, die mir bei unserer Bodenparty Mut gemacht haben.

Was  Zucker und Zimt damit zu schaffen haben, liest du am Sonntag.

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Hallo!
Oooohhh ja! Das kenne ich. Es sind nur kleine Momente, aber zum Beispiel, wenn Rumo müde-doof ist und dann auf seinem Schlafkissen herumscharrt, sodass das fast kaputt geht, könnte ich schon beim ersten Kratzgeräusch einen Labradorbraten zubereiten! 😉
Ich freue mich schon auf die Kategorie. 🙂
Viele liebe Grüße

P.S.: In der Seitenleiste im Menü fehlt noch ein ‚g‘ bei ‚Ablenkungsmanöver‘.

Oh wie schön, ich freue mich.
Vielleicht rettet es Enki das Leben, wenn ich ihn mal wieder auf den Spieß stecken und die Grillkohle anzünden möchte. Ablenkung käme in so einem Moment gerade recht. 🙂
Herzliche Grüße
Stephie

Huhu, ich denke jeder kennt solche Momente 😉 und damit in solchen Momenten nicht eskalieren muss, atme ich 3x tief durch und denke mir „ich liebe meinen Hund“ 😀 Mal so als Tipp: Wenn Scar das nur tut, wenn du da bist, könnte das ein aufmerksamkeitsheischendes Verhalten sein… das wirst du los, indem du es ignorierst. Klar: Beim Kabel ankauen ists schlecht mit dem Ignorieren, aber du könntest zB die „echten“ Kabel für ihn unerreichbar (oder ungenießbar) machen und ihm vllt „Fake-Kabel“ hinlegen. Negative Aufmerksamkeit ist nämlich auch Aufmerksamkeit 😉 Und da gibt es noch schlimmere Verhaltensweisen, um Aufmerksamkeit zu… Weiterlesen »

Ich glaube ich werde altersmilde und kann mich über recht wenig so richtig aufregen. Vielleicht ist der Ballast hier zu groß, dass ich versuche micht so wenig wie möglich aufzuregen. Sonst wäre mein Blutdruck sicher sehr oft sehr hoch. Wenn es mir zuviel wird, dann laufe ich, alleine, ganz schnell und erledige etwas. Wirkt bei mir immer ganz gut…..

Ich bin sehr gespannt, was noch für Tipps kommen.

Viele liebe Grüße
Sabine mit Socke, die wieder mal etwas aus dem Rahmen fallen

Wenn ich das höre finde ich unsere Macke ja richtig niedlich. Bei uns wird der Kopf auf die Couch gelegt und im stehen, starrt Kylar dann so lange bis man ihn a Weg schickt oder er seinen Willen bekommt. Er hat das echt drauf. Einen solange an zu gucken bis man sich so beobachtet fühlt das man durchdrehen könnte. Übrigends macht er das auch wenn man auf Klo geht. Wenn ich aufs Klo gehe folgt er und starrt mich an bis die Tür zu geht. Aber das Gefühl er würde immer noch gucken bleibt 😉 Im Endeffekt ist es nur… Weiterlesen »